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Kritik: Into the Blue
Jared und Sam finden auf den Bahamas einen Schatz, der den beiden zum verhängnis wird...

Into the Blue
cast.
  jessica alba, paul walker
regie. john stockwell
kritik. Frederic Garz


Inhalt:

Jared (Paul Walker) lebt zusammen mit seiner Freundin Sam (Jessica Alba) seit geraumer Zeit auf den Bahamas. Gemeinsam erfreuen sie sich an den traumhaften Stränden, der ewig scheinenden Sonne und dem Meer, in dem sie als Taucher mehr Zeit unter dem Wasser verbringen. Allerdings sind sie alles andere als reich. Jared hat als wenig begabter Schatzsucher seit langem keine großen Funde mehr verbuchen können und Sam begnügt sich mit einem kleinen Job bei einem Sealife-Center. Sein zwielichtiger Gegenspieler Bates (Josh Brolin) wollte ihn schon öfter für sein Team anheuern, doch Jared ist weiterhin von sich selbst überzeugt.
Erst als sein Freund Bryce (Scott Caan) mit seiner Freundin Amanda (Ashley Scott) auftaucht und sie das Schiffswrack der Zeypher entdecken, scheint sich das Glück auf ihre Seite zu schlagen. Direkt neben der Zeypher findet sich auch noch ein Flugzeug, in dem sie Unmengen an Kokain finden. Sie können ihr Glück kaum fassen, doch sie ahnen noch nicht, dass die einstigen Drogenschmuggler gerade hinter ihrem verschollenen Stoff her sind...


Kritik
Regisseur John Stockwell erschuf mit "Into the Blue" einen Mix aus Abenteuer und Thriller mit einer bezaubernden Jessica Alba und einem soliden auftreten von Paul Walker. Neben schönen Landschaftsaufnahmen bekommt man auch schöne Darsteller zu Gesicht, was könnte hier einem unterhaltenden Kinobesuch noch im Wege stehen?

So einiges, aber beginnend mit der Story die etwas arg an den Haaren herbeigezogen wurde. Vier Freunde, eine Leidenschaft, das Tauchen. Jared (Paul Walker) ist knapp bei Kasse, wohnt mit seiner Freundin Sam(Jessica Alba) in einem heruntergekommen und nicht mehr funktionstüchtigen "Boot" an einer wunderschönen udn idyllischen Küste, beide halten sich gerade so über Wasser. Jared träumt von einem rießen Coup, einem alten und in den Tiefen des Meeres verschollenen Schiffes dass beide reich machen könnte. Eines Tages kommen Freunde zu Beusch und mit ihnen eine rießen Entdeckung unter Wasser, nicht nur das Boot das Jared seit Jahren sucht, auch ein abgestürztes Flugzeug mit wertvollem und illegalen Inhalt wird von ihnen entdeckt. Klar das dieses Geheimnis nicht lange verschwiegen bleibt und sich so eine Jagd auf die Schätze des Meeres beginnt.

Hört sich gut an meinen? Stimmt, in der Tat klingt die Story ganz gut, nach viel Abenteuer, Schatzsuche, Action und Spannung. Leider enttäuscht der Film hier in allen Aspekten. Geboten werden schöne Landschaftsaufnahmen und wirklich sehr schön gefilmte Unterwasseraufnahmen, aber nach gut zweidrittel des Filmes langweilt das Ganze nur noch zusehends, denn man erwartet mehr als nur ins Wasser springen, tauchen, wieder nach oben zu schwimmen, wieder nach unten zu tauchen usw. Das ist zu fad, langweilig, Spannung kommt nie auf, denn außer tauchen und schwimmen passiert schlichtweg nichts, kaum Action und auch eine wunderschöne Jessica Alba kann hier nichts mehr retten und wenn sie noch so süß in die Kamera lächelt. Man erwartet plumpe Unterhaltung, und bekommt einen langweiligen und ausgelutschten Streifen zu sehen indem nie auch nur ansatzweise der Funken überspringen will. Das plätschert alle so vor sich hin, dazu kommen immer die doofen Sprüche die bei solch einer Art Film eigentlich nicht stören sollten, es aber mächtig tun. Die Rede ist von Jared's Freund Bryce (Scottt Caan) der meißt dumm rausschwätzt und damit auf eien lächerliche Art und Weiße versucht zu retten was nicht mehr zu retten ist. Normalerweise, wird man sich nun sagen, kommt es doch auf gute Dialoge in einem Film der doch "nur" unterhalten soll gar nicht an, aber hier ist einfach nichts los und durch die Sprüche wird man nur noch weiter gelangweilt. Keine Lacher die einen aufwecken würden wenn man gerade beim einschlafen ist, keine tollen Actionsequenzen in den ersten zwei Dritteln und nur am Ende kommt dann ein wenig Spannung auf wobei diese Action so schnell udn wild geschnitten wurde, die Kamera so verwackelt wird und zu nah rangezoomt wurde, dass man, wenn man nicht schon eingeschlafen ist, die Action gar nicht genießen kann. Alba und Walker spielen ihre Rolle zwar OK, aber mehr war sichtbar nicht drin als stereotype Charaktere, flache Dialoge kaum Spanung und nur zum Ende hin Action.

Fazit
Es braucht eben doch mehr als nur schöne Landschaften, bezaubernd aussehende Darstellerinnen und wunderschön gefilmte Unterwasseraufnahmen.

Wertung: 4.0 | 10

 
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