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Special:
Erwartete, erhoffte und angekündigte Filme 2014


von Christian Westhus

Tschüss 2013, es war schön mit dir. Hallo 2014, die Erwartungen sind groß. Das Jahr, bevor sich das vollkommen aus den Fugen geratene US-Blockbustersystem 2015 per Überfrachtung selbst in die Luft jagt. Ist 2014 insbesondere für das Unterhaltungsprogramm der großen US-Studios die Ruhe vor dem Sturm, wenn 2015 Avengers 2, Star Wars 7, Superman & Batman, das Hunger Games Finale, Jurassic World, Mission Impossible 5, Bond 24 und 325 ähnlich große Filme (sollten nicht noch mehr Studios die Reißleine ziehen) aufeinander treffen? Oder nutzen vorher vielleicht die Studios aus der zweiten Reihe die Gunst der Stunde, wenn die Großen und Mächtigen noch Luft holen? 

Im Folgenden wieder ein ausführlicher Sturzflug durchs Kinojahr 2014, mit einer persönlichen Wunschliste und halbwegs sortierten weiteren Tipps aus den verschiedensten Genres. Wie üblich gekoppelt an die Erscheinungstermine im Herstellungsland oder optimistische Schüsse ins Blaue, bei Filmen, die bisher nur auf Festivals liefen oder noch gar nicht fertig sind und egal in welchem Land noch keinen offiziellen Termin haben. Ein nicht unerheblicher Teil der hier genannten Filme wird es wahrscheinlich nicht in diesem Jahr in die deutschen Kinos schaffen, aber für manche Filme kann man nicht früh genug Werbung machen. 

(Auch bestehende Starttermine können sich noch ändern, in der Regel bezogen über die zuverlässige und regelmäßig aktualisierte Seite www.zelluloid.de/ Spoilerwarnungen bei Trailern sind durch ein [SP] markiert, die Zahl dahinter bezeichnet die persönliche Einschätzung des Spoiler-Gehalts, von quasi gar nicht (1) zu extrem (10). Alles unter (5) sollte problemlos guckbar sein. Sämtliche erwähnten Filme sind fett hervorgehoben. Zum Stöbern einfach mal durchscrollen. Verlinkte Filmtitel führen zum Trailer.)

Januar 2014:
Angefangen auch dieses Jahr wieder mit dem übervollen Januar, wenn einige Top-Titel zum Erscheinen dieses Texts bereits in den Kinos laufen. Der Januar ist traditionell der Monat, wo sich 3. Wahl Genretitel und Oscar-Überhang sammeln. Mögliche Filmpreis-Filme, die in den USA zur besseren Präsentation erst zur Weihnachtszeit anliefen und hier demnach in den Januar rücken. Dazu gehört beispielsweise „The Wolf of Wall Street“ [SP3], der neue Film von Meisterregisseur Martin Scorsese, in dem Leonardo DiCaprio einen windigen Wall Street Jongleur spielt, der seinen quasi-kriminellen Erfolg im Exzess auslebt. Ein neuer Scorsese ist immer einen Blick wert, auch wenn seine Filme aus diesem Jahrtausend nicht mehr die Klasse der älteren Werke haben. Noch interessanter „12 Years a Slave“ [SP4], einer der Favoriten bei den diesjährigen Oscars. Der Film von „Shame“ und „Hunger“ Regisseur Steve McQueen (nein, nicht DER Steve McQueen) sollte eigentlich schon im Herbst in unsere Kinos kommen und wurde dann doch nochmal verschoben. Erzählt wird die Geschichte von Solomon Northup, einem freien Schwarzen im 19. Jahrhundert in den USA, der entführt, verschleppt und in die Sklaverei gebracht wird. Der schonungslose und in Nebenrollen prominent besetzte Film (u.a. Michael Fassbender, Brad Pitt und Paul Giamatti) basiert auf der Autobiographie Northups und sollte der Qualitätsfilm-Tipp für den Januar sein.

Bereits seit 1. Januar läuft „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ [SP3]. Der Film von und mit Ben Stiller handelt von einem introvertierten Büroangestellten, der plötzlich aus dem trüben Alltag ausbricht und ein Weltreisenabenteuer angeht. Oder so ähnlich. Ansonsten ist die erste Woche (ab 2. Januar) noch relativ ruhig. Die zweite Charlotte Roche Verfilmung Schoßgebete [SP1] läuft an, gefolgt vom zeitlich eigenartig platzierten „Paranormal Activity: Die Gezeichneten“, der altbewährten Geisterspuk im Found Footage Look präsentiert. Ab 9. Januar ist für Robert Redford dann auf hoher See alles verloren in All is lost [SP5]. Oliver Hirschbiegels Diana [SP4] stellt einen Auszug aus dem Leben von Prinzessin Diana (gespielt von Naomi Watts) nach, kam bisher bei der Kritik aber eher schlecht an. Im Boxerfilm Zwei vom alten Schlag [SP3] legt sich Sylvester Stallone im Ring mit Robert de Niro an. Ab 16. Januar treffen die beiden größten (für diesen Autoren jedenfalls) Januarfilme auch direkt aufeinander, mit Scorseses „Wolf of Wall Street“ und „12 Years a Slave“. Ebenfalls zu sehen ist Alexander Paynes schon preisgekröntes, schwarzweißes Drama Nebraska [SP3] mit Bruce Dern als kauzigen Senior und in der deutschen Komödie Nicht mein Tag [SP5] trifft Moritz Bleibtreu auf Axel Stein und für Programmkinogänger mit Faible für Fernost-Exzentrik hat Autorenfilmer Zhang Ke Jia A Touch of Sin [SP2] parat. In der vierten Woche kämpft Jason Statham gegen James Franco an der Homefront [SP7] und Aaron Eckhart gibt im Fantasyactioner „I, Frankenstein“ das berühmte Monster, das sich hier mit Dämonen und weiterem Getier anlegt. Außerdem startet die Jussi Adler-Olsen Verfilmung Erbarmen [SP4] in den Kinos. Woche 5 bietet ab 30. Januar die Rückkehr von Nachrichtensprecher Ron Burgundy in Anchorman: Die Legende kehrt zurück [SP3], während sich Keanu Reeves als Samurai den 47 Ronin [SP4] anschließt, um im Fantasyepos gegen halbdämonische japanische Schurken zu kämpfen. „Harry Potter“ Daniel Radcliffe zeigt weiterhin, dass er mehr kann und will, gibt in Kill your Darlings [SP3] die junge Version des Beat Poeten Allen Ginsberg. Der iranische Berlinale Gewinner Asghar Farhadi („Nader und Simin“) legt mit dem französischen Drama Le Passé [SP4] nach und Idris Elba gibt in Mandela: Der lange Weg zur Freiheit [SP4] den kürzlich verstorbenen südafrikanischen Ex-Präsidenten. 

Also auch dieses Jahr gleich zu Beginn ordentlich was zu sehen in den Kinos. Da sollte eigentlich für jeden Geschmack mindestens ein Kandidat dabei sein, der zumindest Interesse weckt. Für mich sind „The Wolf of Wall Street“ (bereits gesehen) und „12 Years a Slave“ absolute Pflichttitel, die auch ohne Probleme in der folgenden Vorfreudenliste auftauchen könnten. Da sie aber so zeitnah erscheinen, tauchen die dort nicht auf.

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14 persönlich ausgewählte Favoriten für 2014:

- Regie: James Gunn. Mit Chris Pratt, Zoe Saldana, Karen Gillan, Lee Pace, Benicio del Toro uvm. 

Der einzige Mainstream-Blockbuster auf den ich mich wirklich uneingeschränkt freue. James Gunns Space Opera Comicverfilmung im Avengers-Universum könnte eigentlich noch weiter oben stehen in dieser Liste, aber als Listeneröffner macht sich „Guardians of the Galaxy“ ziemlich gut. Häufig nimmt man zuerst genannte Titel einer Liste stärker wahr, als höhere Mittelfeldplatzierungen. Jedenfalls: Da mich die alljährliche Schar der Superhelden mittlerweile ein wenig langweilt, stecken die Hoffnungen für frisches Unterhaltungskino bei diesem Titel, der hoffentlich viel mehr an die (alten) „Star Wars“ Filme erinnert, als an Avengers und Co. Zumindest das Personal dürfte angenehm ungewöhnlich sein und erste Bilder versprechen genau das. Die Besetzung ist klasse und Regisseur James Gunn ist selbst für das mutige Marvel Studio eine spannende Wahl. Und ja, der waschbärige Space-Pistolero Rocket Racoon wird wahrscheinlich (hoffentlich) ein Highlight dieses Jahr. 

Trailer: -- 
Startet wahrscheinlich: 28. August

- Regie: Rob Thomas. Mit Kristen Bell, Jason Dohring, Ryan Hansen uvm. 

Zur supererfolgreichen Rekord-Kickstarteraktion habe ich noch immer ein eher zwiespältiges Verhältnis, das aber weniger mit dem konkreten Film zu tun hat, sondern eher mit der Bedeutung und Handhabe von Kickstarter. Dass es den Film gibt, macht mich umso glücklicher und je näher der Film kommt, desto leichter fällt es, die Entstehungshintergründe zu vergessen. Die Film-Fortsetzung zur viel zu früh abgesetzten Serie führt Titelheldin Veronica Mars (Kristen Bell) für ein Klassentreffen zurück in die verschrobene Heimatstadt. Die taffe High School Privatdetektivin mit dem vorlauten Mundwerk gerät natürlich sofort wieder in einen neuen Fall, während die alten Bekannten alle dabei sind. Kumpel Wallace, Ex-Gangster Weevil, Computer-Ass Mac, die sympathische Dumpfbacke Dick und natürlich Veronicas ehemalige (?) Liebe Logan. Bis zum Start heißt es, die drei Staffelboxen aus dem DVD-Regal zu holen und die Serie noch einmal aufzufrischen.  

Trailer. [SP1] 
Startet wahrscheinlich: Noch ohne Termin.

- Regie: Richard Linklater. Mit Ellar Coltrane, Ethan Hawke, Patricia Arquette 

Die Chancen, dass es „Boyhood“ 2014 auch schon nach Deutschland schafft, sind wahrscheinlich nicht besonders groß. Aber es ist möglich. Die Dreharbeiten wurden im Spätherbst 2013 beendet. Dreharbeiten, die 2002 begannen. Ja, genau. 2002 fing Richard Linklater, Regisseur und Autor der großartigen „Before“ Trilogie (Sunrise, Sunset, Midnight), mit den Dreharbeiten zu dem Jugenddrama an. Es ist im wahrsten Sinne ein Coming-of-Age Film. Erzählt wird die Geschichte, wie ein Junge in seiner Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen auf die Scheidung seiner Eltern reagiert. Und Linklater drehte über Jahre hinweg immer mal wieder, lässt seine Darsteller realistisch altern und insbesondere Hauptdarsteller Ellar Coltrane sich unmittelbar persönlich verändern und weiter entwickeln. Ein enorm spannendes Projekt und dass es von Linklater kommt, macht die Sache noch spannender. (Das Bild ist aus "Before Sunset")

Trailer: --
Startet wahrscheinlich: Noch ohne Termin.

- Regie: Todd Haynes. Mit Cate Blanchett, Rooney Mara 

Es wird knapp für Todd Haynes‘ Patricia Highsmith Adaption. Tendenziell ist ein 2015 Start, zumindest in Deutschland, wohl wahrscheinlicher. Aber Todd Haynes ist ein so interessanter Regisseur, der so wenige Filme macht, dass ich es schon jetzt kaum erwarten kann, den Film zu sehen. Haynes und Highsmith klingt wie eine Traumkombi, auch wenn „Carol“ nicht unbedingt ein klassischer Krimi-Highsmith ist, geht es hier doch um eine Romanze zwischen zwei Frauen in den 1950er Jahren. Für Haynes, Regisseur der wundervollen Douglas Sirk Hommage „Dem Himmel so fern“ (genau daher stammt das Bild), bekanntes und immer wieder aufs Neue reizvolles Terrain.

Trailer: -- 
Startet wahrscheinlich: Noch ohne Termin.

- Regie: Lars von Trier. Mit Charlotte Gainsbourg, Stellan Skarsgård, Uma Thurman, Shia LaBeouf, Stacy Martin, Jamie Bell, uvm. 

Ein neuer Lars von Trier Film steht eigentlich immer auf dieser Liste. Auch wenn sich der streitbare Däne zuletzt in der Öffentlichkeit nicht gerade positiv gezeigt hat und er Gefahr läuft, den Bogen auch inhaltlich bei seinen Filmen zu überspannen. Für einen derart kontrovers besprochenen Filmemacher wie ihn, der sich regelmäßig Vorwürfe unterschiedlichster Art anhören muss, wirkt ein Film wie „Nymphomaniac“ natürlich wie Öl ins offene Feuer. Ein in seiner kompletten Länge über fünf Stunden langer Film mit realen (oder realitätsnah nachgestellten) Sexszenen, in dem es um eine Frau geht, die von ihrem Leben als selbstdiagnostizierte Sexsüchtige erzählt. Er sei frauenfeindlich und ein einfallsloser Provokateur sind die beiden gängigsten Vorurteile gegen Lars von Trier. In der Regel können seine Filme anschaulich zeigen, dass sie bei all dem öffentlichkeitswirksamen Gepolter noch Gehalt haben, insbesondere auf emotionaler Ebene. Ob „Nymphomaniac“ das auch gelingt, wird sich zeigen, wenn er auf zwei Filme aufgeteilt wird, jeweils in Softcore- und Hardcore-Fassungen.

Trailer. [SP1] [NSFW!]
Startet wahrscheinlich: Teil 1 – 20. Februar; Teil 2 – 3. April

- Regie: Wes Anderson. Mit Ralph Fiennes, Adrien Brody, Edward Norton, Billy Murray, Saoirse Ronan, uvm. 

Wes Anderson ist bei mir keine Garantie, dafür habe ich zu regelmäßig ein paar kleinere Probleme mit seinen Stil-Spielereien. Wenn seine Filme aber funktionieren, dann funktionieren sie richtig. Das hat zuletzt 2012 mit „Moonrise Kingdom“ wunderbar geklappt, also hat Anderson aktuell einen Vertrauensbonus. Natürlich ist auch „The Grand Budapest Hotel“ ein echter Wes Anderson. Das sieht man, sobald man nur ein Bild aus dem Film sieht. Ralph Fiennes spielt den Concierge am Hotel, dem eine Erbschaft in den Schoß fällt, was viele Leute wütend macht. Parallel verliebt sich ein junger Page in eine junge Frau mit einem eigenwillig geformten Leberfleck. Ein Anderson’sches Kuriositätenkabinett in wunderbarer Optik und mit einer überbordend prominenten Besetzung. Wenn es wieder gelingt, den Stil-Spleen und den absurden Humor mit echten Emotionen zu kombinieren, kann der neue Anderson nicht schnell genug kommen.

Trailer. [SP4]
Startet wahrscheinlich: 13. März

- Regie: Shane Carruth. Mit Shane Carruth, Amy Seimetz, Frank Mosley 

Der Debütfilm von Autor, Regisseur und Hauptdarsteller Shane Carruth, der ultra-low-budget Zeitreisefilm „Primer“, ist bis heute nur über Import in Deutschland erhältlich. Es ist ein extrem komplexes und ungewöhnliches Werk, das sich nicht für den Zuschauer verbiegt, um besser verstanden werden zu können. Neun Jahre hat es gedauert, bis Carruth einen neuen Film machen konnte. „Upstream Color“ scheint teils Romanze, teils Beziehungsdrama, teils spiritueller Identitätsexkurs zu sein. Eine experimentelle Extrem-Narrative, die man durch den Teaser-Trailer vielleicht etwas besser einschätzen kann. Ja, ganz ehrlich, wahrscheinlich sind es in erster Linie die Trailer, die diese Erwartungshaltung schaffen. Gekoppelt mit positiven Kritikerreaktionen, dass noch mehr dahinter steckt, als eine Malick’sche Bildcollage. So oder so aber wahrscheinlich ein Film der Extreme, der seine ohnehin schon begrenzte Zuschauerschaft spalten wird. 

Trailer. [SP1]
Startet wahrscheinlich: Noch ohne Termin.

- Regie: Bong Joon-ho. Mit Chris Evans, John Hurt, Tilda Swinton, Song Kang-ho, Octavia Spencer uvm. 

Das englischsprachige Debüt von „The Host“ und „Mother“ Regisseur Bong Joon-ho basiert auf einem französischen Comic. Auf der unwirtlichen postapokalyptischen Erde leben die Überlebenden in einem Zug, der sich durch die Eiswüsten kämpft. An Bord herrscht rigide Klassentrennung, bis der Klassenkampf ausbricht. Die bisherige Filmographie von Regisseur Bong reicht schon aus, um auf einen neuen Film neugierig zu machen. Mit einer ungewöhnlichen Prämisse, einer abwechslungsreichen internationalen Besetzung und dem Rückenwind aus euphorischen Erstkritiken (zudem erfolgreichster Südkoreanischer Film des letzten Jahres) wird es umso interessanter. Noch gibt es die Unsicherheit, ob wir hierzulande eine gekürzte internationale Fassung bekommen (Frankreich zeigte den Film aber bereits in der geplanten Regisseurfassung), doch so oder so kann der Film nicht schnell genug kommen.

Trailer. [SP6]
Startet wahrscheinlich: 3. April

- Regie: Hayao Miyazaki 

Als bekennender Fan von Anime Meisterregisseur Hayao Miyazaki (Ernsthaft, der Mann hat kaum 12 Filme gemacht, die Hälfte davon sind unbestreitbar Meisterwerke oder unmittelbar in Tatverdacht der Meisterhaftigkeit.) ist der finale Film seiner Karriere natürlich ein Pflichttitel. Ob es wirklich der finale Film ist, bleibt abzuwarten, denn Miyazaki lebt noch und hat vor Jahren schon einmal vom Karriereende gesprochen. „The Wind Rises“ führt Miyazaki weg von seinen fabelhaften, wunderbar originellen Fantasywelten und erzählt eine halb wahre, halb erfundene Geschichte über den Entwickler der Flugzeuge, die Japan im 2. Weltkrieg benutzte. Inhaltlich könnte das diskussionswürdiges Material sein (im positiven oder negativen Sinne), aber eines steht fest: Miyazakis Filme sind echte Schönheiten im Animationsfilmsektor und sollte dies wirklich der letzte Film des Meisters sein, wird er der Filmwelt fehlen. Wäre zu hoffen, dass der Abschied wenigstens würdig ist. Was man so hört und sieht, scheint das durchaus machbar.

Trailer. [SP4]
Startet wahrscheinlich: Noch ohne Termin.

- Regie: Paul Thomas Anderson. Mit Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Benicio del Toro, Josh Brolin, Jena Malone uvm. 

Paul Thomas Anderson. Ende der Geschichte. Ich persönlich muss gar nichts Weiteres zum Film wissen. Noch hat Anderson nicht einen schlechten Film, dafür ne knappe Hand voll Meisterwerke gemacht. Diese Adaption von Thomas Pynchons Roman soll Anderson eher in den Comedy Bereich bringen, wenn er die schrille und wirre Geschichte eines drogensüchtigen Privatdetektivs im L.A. der 70er erzählt, der auf der Suche nach seiner verschwundenen Freundin auf eine Odyssee gerät. Oder so. 

Trailer: --
Startet wahrscheinlich: Noch ohne Termin. Wahrscheinlich Spätherbst.

- Regie: David Cronenberg. Mit John Cusack, Julianne Moore, Mia Wasikowska, Robert Pattinson

Auch wenn die letzten beiden Cronenberg Filme nur bedingt nach meinem Geschmack waren, bleibt der kanadische Kult-Filmer einer meiner Lieblingsregisseure. Dass er keinen Body Horror mehr macht ist schade, aber mit „Crash“ oder „Die Unzertrennlichen“ hat Cronenberg schon vor längerer Zeit gezeigt, dass er auch ohne Mutationen und Körpereffekte überzeugen kann. In dieser Geschichte wirft er einen Blick auf Los Angeles, Hollywood und die Celebrity-Kultur. Eine Familie hat in verschiedenen Instanzen Einfluss, als Psychotherapeut, Limousinen Fahrer oder Teen-Star frisch aus der Drogen-Reha. Irgendetwas sagt mir, dass diese Kombination von Ausgangsmaterial, Thema, Besetzung und Regisseur verdammt gut werden könnte. Ich bin jedenfalls enorm gespannt herauszufinden, ob es klappt.

Trailer: -- 
Startet wahrscheinlich: Noch ohne Termin. Wahrscheinlich Herbst.

- Regie: Darren Aronofsky. Mit Russell Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson, uvm. 

Ursprünglich war dieser Film die klare Nummer 1 für diese Vorfreudenliste. Dann sind zwei Dinge passiert. 1. Man hörte Gerede darüber, Paramount und Aronofsky würden wegen der finalen Schnittfassung streiten, da insbesondere der finale Akt bei Testvorführung in jüdischen und christlichen Gruppen nicht unbedingt gut ankam. Bis heute ist nicht genau geklärt, wie man sich geeinigt hat. 2. Der Trailer wurde veröffentlicht. Und auch wenn das Bildmaterial nicht unbedingt schlecht aussieht, scheint man die interessanten Passagen dort auf ein paar Schnipsel reduziert zu haben. Hier ein Apfel, dort eine Schlange, Kain und Abel etc. Alles nur Andeutungen. Der Rest sieht dann doch etwas zu sehr so aus, wie man sich eine zeitgenössische Noah Adaption eben vorstellt. Mit ganz leicht angeknacksten Erwartungen gehe ich trotzdem davon aus, dass „Black Swan“ Regisseur Darren Aronofsky (der dieses Projekt seit seiner Jugend verfolgte) der Geschichte interessante Gedanken abgewinnen kann. Denn die biblischen Geschichten sind jenseits nerviger Glaubensdiskussionen thematisch reizvoll.

Trailer. [SP4]
Startet wahrscheinlich: 3. April

- Regie: Spike Jonze. Mit Joaquin Phoenix, Amy Adams, Rooney Mara, Scarlett Johannsons Stimme 

Regisseur Spike Jonze, der Ende der 90er bis Anfang der 2000er einer der einflussreichsten Musikvideoregisseure war, hat mit „Her“ erst seinen vierten Spielfilm vorzuweisen. Da „Being John Malkovich“, „Adaption.“ und „Wo die wilden Kerle wohnen“ aber alle mindestens grandios waren, ist ein neuer Film natürlich sofort interessant. Erstmalig nach komplett eigenem Drehbuch entwirft Jonze ein Nahzukunftsszenario, in der sich ein einsamer Mann in die künstliche Intelligenz seines Computerbetriebssystems verliebt. Und was zunächst nur nach einem ungemein faszinierendem Konzept klang, das ziemlich passend für unsere Zeit sein könnte, wurde dank euphorischer Festivalreaktionen und eines überaus gelungenen Trailers zu einem Film, den man sich (ich mir) auf keinen Fall entgehen lassen sollte.  

Trailer. [SP4]
Startet wahrscheinlich: 27. März

- Regie: Jonathan Glazer. Mit Scarlett Johansson u.a. 

Der Titel stand letztes Jahr schon auf der Liste. Damals war „Under the Skin“ aber noch ein großes Fragezeichen unter dem sich niemand so wirklich etwas vorstellen konnte. Inzwischen ist der Film fertig, lief auf Festivals, wurde gesehen, wurde enorm gefeiert und einen Trailer gibt es auch. Oder so was ähnliches wie einen Trailer, denn das unheilschwanger und fragmentarisch arrangierte Chaos aus ungewöhnlichen Szenen kann man, wenn überhaupt, am ehesten mit Filmen eines David Lynch vergleichen. All das lässt den so simpel und irgendwie auch trashig klingenden Plot um ein Vielfaches interessanter wirken: Ein Alien in Gestalt einer jungen Frau streift durch die Straßen Schottlands und ernährt sich von Männern. Ganz nebenbei die lange gewünschte Rückkehr von Jonathan Glazer, dessen „Sexy Beast“ und mehr noch der noch immer unterschätzte „Birth“ eine Menge versprechen. Und es ist aufregend, dass sich Scarlett Johansson nach ein paar Jahren mit Durchhänger für einen derart extravaganten Film hergibt. 

Trailer. [SP1]
Startet wahrscheinlich: Noch ohne Termin. 

- The Immigrant: [SP4] Der neue Film von „Two Lovers“ Regisseur James Gray, über eine polnische Immigrantin, die über Ellis Island die USA erreichen will. Mit Mario Cotillard, Joaquin Phoenix und Jeremy Renner. Auf Festivals positiv besprochen, der Trailer macht was her und „Two Lovers“ war fantastisch. 

- Foxcatcher: [SP3] Nach „Capote“ und „Moneyball“ der erst dritte Film von Bennett Miller, der bisher zweimal qualitativ hochwertige, sehenswerte Filme abgeliefert hat, aber noch nicht als distinguierter Filmemacher in Erscheinung getreten hat. Der Trailer zu „Foxcatcher“ ist so gut, dass er vermuten lässt, dass sich das ändern wird und man Bennett Miller Filme mit Spannung erwartet.

- Birdman: Star besetzte (Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton, Naomi Watts uvm.) Drama Komödie über einen alternden Ex-Filmstar, der in der Rolle eines Superhelden berühmt wurde und nun am Broadway ein Stück über sein Leben machen will. Und das vom Regisseur von „Amores Perros“ und „Babel“. 

- Before I go to sleep: In der Romanadaption von Rowan Joffe verliert Nicole Kidman nach einem schweren Unfall jeden Morgen ihr Gedächtnis. Sie wacht auf, ohne zu wissen wer sie ist, wo sie ist und wem sie vertrauen kann. Ihr Mann, Colin Firth, und der Arzt, Mark Strong, versuchen ihr zu helfen. 

- Gone Girl: Mysterythriller-Romanverfilmung von David Fincher, in der Neu-Batman Ben Affleck seine auf mysteriöse Weise verschwundene Frau Rosamund Pike sucht. Es ist ein neuer Fincher. Egal was der macht, ein neuer Film ist zunächst mal immer interessant. Und der Roman von Gillian Flynn liegt bei mir schon im Regal. 

- Tom à la ferme: Xavier Dolan ist erst 24, hat schon drei Filme gemacht und trat von Beginn an mit einem faszinierenden Selbstbewusstsein auf. Bisher waren seine Filme faszinierend, aber nicht immer vollkommen ausgereift. Diese an Hitchcock und Patricia Highsmith erinnernde Geschichte soll ersten Reaktionen zufolge Dolans bisher bester Film sein. Wenn das stimmt, wird der Film ziemlich gut. 

- The Double: [SP1] Nach „Submarine“ der neue Film von IT-Crowd Star Richard Ayoade. In der eher komödiantischen Adaption von Dostojewskis „Der Doppelgänger“ begegnet Jesse Eisenberg sich selbst. Auch dabei: Mia Wasikowska. 

- Tracks: [SP4] Mia Wasikowksa steht auch hier im Zentrum bei der wahren Geschichte einer jungen Frau, die sich eines Tages aufmacht, das australische Outback zu durchqueren. Nur mit zwei Kamelen und einem Hund begleitet. 

- Stories We Tell: [SP4] Sarah Polley ist eine tolle Schauspielerin, die zuletzt vermehrt als Regisseurin („Take this Waltz“) unterwegs war. In dieser gefeierten Doku gibt sie ganz private Einblicke in ihre Familie. (27. März) 

- Ain’t them bodies saints: [SP5] Der Sundance Erfolg von David Lowery erinnert von der Bildsprache an das frühere Kino von Terrence Malick. Casey Affleck spielt im Thrillerdrama einen Gefängnisausbrecher, der zurück zu seiner Frau Rooney Mara will. 

- The Spectacular Now: [SP5] US-Teen-Romanze der authentischeren Art. Miles Teller als draufgängerischer Party-Typ, der sich mäßigt, als er in „The Descendants“ Schauspielerin Shailene Woodley eine interessante neue Frau kennen lernt. Der Trailer wirkt besser, als die Beschreibung klingt. 

- Short Term 12: [SP4] steigt nach 90 Sekunden auf 7] Ein Erfolg in Sundance, tauchte das kleine Indie Drama um die Pfleger einer Kinder- und Jugendbetreuung in den USA schon 2013 in mehreren Jahresbestenlisten auf. Das macht mindestens neugierig. 

- The Selfish Giant: [SP4] Britisches Sozialdrama in der Tradition von Ken Loach und Mike Leigh, über zwei Jungs, die sich illegal als Metalldiebe durchschlagen, bis es zu einem Unglück kommt. Kam in England enorm gut an und der Trailer allein sollte geneigte Zuschauer schon neugierig machen.

- Escape from Tomorrow: [SP2] Der ohne Genehmigung vor Ort in Disneyworld gedrehte Film handelt von einem Vater, der auf einem Familientrip langsam den Verstand verliert. Attacke auf die falsche „Heile Welt“ Botschaft des Disney Konzerns und hoffentlich mehr, als ein Film mit origineller Entstehungsgeschichte. 

- Much ado about nothing: [SP2] Um sich von den Strapazen des „The Avengers“ Drehs zu erholen, drehte Joss Whedon mal eben eine zeitgenössische Adaption von Shakespeares „Viel Lärm um nichts“. Gedreht in Schwarzweiß und im eigenen Garten, besetzt mit Freunden und langjährigen Wegbegleitern. Eine deutsche Veröffentlichung ist längst überfällig. 

- Knight of Cups: Der neue Terrence Malick. Nachdem sein letzter Film „To the Wonder“ etwas durchwachsen war, bin ich angesichts seines plötzlichen Arbeitseifers etwas skeptisch. Aber Malick bleibt ein faszinierender Filmemacher und die Liste derer, die zumindest kurz mal vor seiner Kamera standen und theoretisch in diesem Film auftauchen könnten, ist lang und prominent: Christian Bale, Natalie Portman, Cate Blanchett, Nick Offerman, Imogen Poots, uvm.  

- Mud: [SP7] Von Jeff Nicholls, der zuletzt mit „Take Shelter“ sehr begeistern konnte. Die Südstaatenthriller/Coming-Of-Age Geschichte mit Matthew McConaughey erzählt von zwei Jungen, die einem geheimnisvollen Fremden helfen. 

- A Most wanted Man: [SP5] Geheimagententhriller nach John le Carré Vorlage, der zuletzt mit „Bube Dame König As Spion“ exzellent adaptiert wurde. Regie führt der Regisseur von „Control“ und „The American“, mit Philip Seymour Hoffman, Rachel McAdams, Willem Dafoe und Daniel Brühl vor der Kamera. 

- The Disappearance of Eleanor Rigby His/Hers: Die Geschichte einer Beziehung, erzählt in zwei separaten Filmen. Einer aus ihrer Perspektive, ein Film aus seiner Perspektive. Mit Jessica Chastain und James McAvoy. 

- Night Moves: Ruhiges Thrillerdrama von Indie Regisseurin Kelly Reichardt („Wendy & Lucy“, „Meek’s Cutoff“). Jesse Eisenberg, Dakota Fanning und Bill Hader wollen als Umweltaktivisten einen Staudamm sprengen.

Nicht zu vergessen auch einige Titel, die in den USA gerade als mögliche Oscarkandidaten besprochen werden. Im Januar (s.o.) wären das „The Wolf of Wall Street“, „12 Years a Slave” und “All ist lost”. Außerdem noch… 

- The Dallas Buyers Club: [SP4] Matthew McConaughey in der wahren Geschichte eines Aidskranken, der zum erfolgreichen illegalen Medikamentenhändler wird. Mit „30 Seconds to Mars“ Frontmann Jared Leto als Transsexueller. (06. Februar) 

- American Hustle: [SP3] Von „The Fighter“ und „Silver Linings“ Regisseur David O. Russell, mit Christian Bale, Bradley Cooper, Jeremy Renner, Jennifer Lawrence und Amy Adams, die in den 70ern mit Betrügereien reich werden. (13. Februar) 

- The Monuments Men: [SP4] Von und mit George Clooney, der u.a. Matt Damon, John Goodman und Cate Blanchette versammelt, um im 2. Weltkrieg Kunstschätze vor den Nazis zu retten. (20. Februar) 

- Philomena: [SP4] Judi Dench bekommt von Journalist Steve Coogan Hilfe, ihren Sohn zu finden, der ihr vor vielen Jahren im Zwang vom Staat weggenommen wurde. (27. Februar) 

- Saving Mr. Banks: [SP5] Die Geschichte, wie Walt Disney (Tom Hanks) versucht „Mary Poppins“ Autorin P.L. Travers (Emma Thompson) dazu zu bewegen, ihm die Rechte zur Verfilmung zu verkaufen. (06. März) 

- Im August in Osage County: [SP4] Familiendrama nach Bühnenvorlage von „Bug“ und „Killer Joe“ Autor Tracy Letts, mit Meryl Streep, Julia Roberts, Benedict Cumberbatch und Ewan McGregor überaus prominent besetzt ist. (6. März. Im März in unseren Kinos? – Marketingfehler!) 

- Labor Day: [SP4] Kate Winslet erlaubt einem Fremden (Josh Brolin), bei ihr Unterschlupf zu suchen. Der entpuppt sich als entflohener Sträfling. Neues vom Regisseur von „Juno“ und „Up in the Air“. (24. April)

- Guardians of the Galaxy: (s.o.) Marvel ist so weit, dass man sich auf sprechende Waschbären und lebendige Bäume freut, während man bei Warner/DC sogar mit Superman eher auf wackligen Beinen steht. 

- Captain America: The Winter Soldier: [SP3] In Deutschland unter dem Titel „Return of the First Avenger“ unterwegs. Der erste neue Marvel dieses Jahr. Das zweite Solo-Abenteuer zum in die Gegenwart versetzten Supersoldaten greift eine gefeierte Comicgeschichte auf, rund um einen mysteriösen Gegner, der ein alter Bekannter ist. Steve Rogers wird hier dauerhaft von Black Widow (Scarlett Johansson) und dem neuen Kämpfer Falcon (Anthony Mackie) unterstützt. (27. März) 

- X-Men: Zukunft ist Vergangenheit: [SP2] Quasi-Fortsetzung zu „Erste Entscheidung“ UND „The last Stand“. Unter der Regie von Bryan Singer (X-Men 1 und 2) werden die alten und neuen Recken durch eine Zeitreisegeschichte verbunden, als Wolverine aus der finsteren Zukunft zurückreist, um diese zu verhindern. (22. Mai) 

- Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro: [SP3] Zweite Runde mit Andrew Garfield als Peter Parker/Spider-Man. Neben den üblichen Problemen mit Freundin Gwen (Emma Stone), Tante May, Schule und Job muss sich Spider-Man dieses Mal mit Electro, dem Goblin und Rhino gleich drei Gegnern stellen. (17. April) 

- Teenage Mutant Ninja Turtles: Realfilmversion der Pizza-süchtigen Kampfschildkröten, die hier als Motion Capture Kreationen (siehe Gollum) daher kommen. Mit Megan Fox als April, vom Regisseur von „Zorn der Titanen“ und vom Studio, das für die Remakes von „Texas Chainsaw Massacre“ und „Nightmare on Elm Street“ verantwortlich ist. Diese News wird mit jedem Wort trauriger… (16. Oktober) 

- Sin City: Eine Frau für die man tötet: Lange verschobene und ohnehin viel zu späte Fortsetzung von „Sin City“. Wieder von Robert Rodriguez, der einen Großteil der alten Besetzung erneut vor die Kamera holen konnte, um neue Geschichten aus Frank Millers sumpfig-kriminellem Großstadtmoloch zu erzählen. (18. September) 

- 300: Rise of an Empire: [SP4] Nochmal Frank Miller, in der ebenfalls recht späten Fortsetzung zu „300“, die Fortsetzung und Vorgeschichte des ersten Teils ist, nur ohne Leonidas und Co. Es wird erzählt, wie eine machtgierige Königin und der zum Gottwesen gemachte Xerxes sich auf nach Griechenland machen. Ohne Zack Snyder. (6. März) 

- Hercules: The Thracian Wars: Herkules nach Comic-Vorlage. Dwayne „The Rock“ Johnson als Halbgott, der sich nach Schicksalsschlägen in einer große Schlacht wirft. 

- Hercules: The Legend begins: Herkules zum Zweiten, nur vor und hinter der Kamera etwas weniger prominent besetzt. Hier ist Herkules ein Jungspund, der sich für die Liebe gegen die Armee seines Vaters auflehnt. Oder so. (11. September) 

- Pompeji: [SP5] Der Untergang des antiken Pompejis durch Vulkanausbruch, garniert mit Gladiatoren, Intrigen und einer Liebesgeschichte. Effektspektakel vom Regisseur der letzten Resident Evil Filme. (27. Februar) 

- Exodus: Ridley Scott (Alien, Blade Runner, Gladiator) erzählt die viel Aufwand die biblische Geschichte von Mose neu. In der Hauptrolle Christian Bale (!), in Nebenrollen u.a. Ben Kingsley, Sigourney Weaver, Aaron Paul und Joel Edgerton als König Ramses. (4. Dezember) 

- Der Hobbit: Hin und zurück: Bilbo, Gandalf, ein Haufen Zwerge, ein Ring, Mittelerde und so weiter. Das Finale der Hobbit Trilogie. (17. Dezember)

- Interstellar: [SP0] Bisher noch ziemlich unter Verschluss gehaltener Film von Christopher Nolan, rund um ein Team von Wissenschaftler, die sich mit Wurmlochreisen befassen und wohl weit entfernte Gegenden des Universums erforschen. Prominent besetzt mit Matthew McConaughey, Anne Hathaway, Jessica Chastain, Casey Affleck, Michael Caine u.a. (6. November) 

- Transcendence: [SP4, nach der Hälfte hoch auf 8] Das Regiedebüt von Christopher Nolans Kameramann Wally Pfister. Johnny Depp als Wissenschaftler, der mit an künstlicher Intelligenz forscht und von einer Anti-Fortschritt Gruppe erschossen wird. Seine Frau, Rebecca Hall, und sein Kollege, Paul Bettany, entschließen, Depps Verstand in einen Computer zu speisen. Er ist der Geist in der Maschine, eine künstliche Existenz und neue Lebensform. Aber ist er noch er selbst? (24. April) 

- Jupiter Ascending: [SP4] Space Opera Action von den Wachowski Geschwistern (Matrix), mit Channing Tatum als intergalaktischen Helden, der auf der Erde verhindert, dass Putzfrau Mila Kunis ermordet wird. Sie ist nämlich eine Gefahr für die König des Universums und soll ausgeschaltet werden. Oder so. (27. Juli) 

- Godzilla: [SP2] Neues amerikanisches Remake von Godzilla, vom Regisseur des Low Budget Monsterdramas „Monsters“. Mit einem Design, das deutlich mehr ans japanische Original erinnert und mit einer betont ernsthaften Herangehensweise, sollte dieser zweite Versuch in der Lage sein, Roland Emmerichs Film zu übertrumpfen. Vielleicht wird es sogar ein richtig guter Film. Mit Bryan Cranston, Juliette Binoche, Aaron Tyler-Johnson, Ken Watanabe, Elizabeth Olsen und Sally Hawkins zudem auffällig hochqualitativ besetzt. (15. Mai) 

- RoboCop: [SP6] Remake des Paul Verhoeven Klassikers, um einen schwer verletzten Polizisten, der zum Cyborg-Cop umgebaut wird. Glatt gebügelt, aber zumindest im Trailer mit überdeutlichem Versuch einer Botschaft. Joel Kinnaman steigt in den Anzug, mit dabei Michael Keaton, Samuel L. Jackson und Abbie Cornish. Vom Regisseur des brasilianischen Sonderkommandofilms „Tropa de Elite“. (6 Februar) 

- Edge of Tomorrow: [SP6] Sci-Fi Action nach Mangavorlage, mit Tom Cruise und Emily Blunt. Cruise ist ein Soldat in einem futuristischen Krieg, der in eine Zeitschleife gerät. Immer wieder wacht er auf, geht ins Gefecht und stirbt, nur um kurz darauf am Morgen desselben Tages wieder aufzuwachen. Wie Billy Murray in „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Von „Mr & Mrs Smith“ Regisseur Doug Liman.  

- Dawn of the Planet of the Apes: [SP1] Fortsetzung des Überraschungserfolgs zur Vorgeschichte zum Planeten der Affen. Dieses Mal erwartet man Qualität, wenn sich die durch eine Seuche geschwächten Menschen mit Caesars Primatengruppe anlegen. 

- The Hunger Games: Mockingjay Part 1: Nachdem der zweite Teil, „Catching Fire“, den ohnehin schon großen Erfolg von „Die Tribute von Panem“ noch ausbauen konnte, ist die Reihe nun einer der größten Titel des Jahres. Das dritte und letzte Buch kommt im gängigen Zweiteilungsmodus, wie bei „Harry Potter“ und „Twilight“ auch schon geschehen. Katniss und ihre Verbündeten gehen die Revolution an. Das große Finale dann 2015. (27. November) 

- Die Bestimmung – Divergent: [SP5] Der erste Teil der „Divergent“ Trilogie nach den Romanen von Veronica Roth, die in Deutschland als „Die Bestimmung“ erschienen sind. Shailene Woodley als 16jährige Trice, die sich als Auserwählte gegen ein autoritäres Regierungssystem auflehnt, das Menschen streng in Klassen und Kategorien unterteilt. Die Fortsetzungen werden schon vorbereitet, aber dazu muss Teil 1 auch ein Erfolg werden. (10. April) 

- Maze Runner: Die Auserwählten – Im Labyrinth: Basierend auf der „Die Auserwählten“ Romantrilogie von James Dashner. Ein Junge wacht ohne Erinnerung in einem Labyrinth auf, gemeinsam mit 50 weiteren Jungen, denen ebenfalls die Erinnerung fehlt. Gemeinsam suchen sie einen Weg heraus und die Wahrheit, wie sie hier gelandet sind. (30. Oktober) 

- How I live now – So lebe ich jetzt: [SP3] Basierend auf dem Roman (ein einzelner Roman, keine Reihe!) von Meg Rosoff. Es geht um die junge Daisy, die ihre Cousins auf dem Land besucht, als ein Atomschlag den dritten Weltkrieg auslöst. Saoirse Ronan (Abbitte, Hanna, Seelen) in der Hauptrolle und inszeniert vom Regisseur von „Der letzte König von Schottland“: 

- Fifty Shades of Grey: Da als „Twilight“ Fanfiction gestartet, kann man den auch hier einsortieren. Die Verfilmung des Bestsellers um eine verruchte S/M Beziehung hatte Schwierigkeiten, vom Fleck zu kommen. Nun scheint es einigermaßen zu laufen, mit Dakota Johnson (Tochter von Don Johnson und Melanie Griffith) und Jamie Dornan (aus der „Es war einmal…“ Serie) in den Hauptrollen. Wie neckisch der Film wird, bleibt abzuwarten, denn nur weil der halbe Planet ungeniert darüber liest, heißt es noch nicht, dass man es direkt so auch sehen will.

- Transformers 4: Nach dem kurzem Intermezzo mit „Pain & Gain“ widmet sich Michael Bay erneut den Autobots und Decepticons. Ohne Shia LaBeouf übernimmt dieses Mal Mark Wahlberg die menschliche Hauptrolle, wenn Optimus Prime, Bumblebee und Co. zurückkehren. Angekündigt sind allen Ernstes auch die Dinobots; Transformers in Dinosaurierform. Fans wissen bescheid. 

- Need for Speed: [SP2] Hat nach der Verschiebung von „Fast and Furious 7“ jetzt freie Fahrt auf der Actionautobahn. Die Verfilmung der langlebigen Autorenn-Videospielserie scheint überdeutlich im Windschatten des großen Vorbilds unterwegs, versuchte das aber durch einen überdramatisch ernsten Trailer vergessen zu machen. Mit „Breaking Bad“ Star Aaron Paul in der Hauptrolle, mit dabei Dominic Cooper, Michael Keaton und Imogen Poots. 

- Resident Evil 6: Die Endlosreihe, die nur noch marginal etwas mit der Zombie-Videospielvorlage zu tun hat. Erneut von Paul W. S. Anderson, erneut mit Milla Jovovich und erneut mit irgendwelchen Scharmützeln rund um die Machenschaften der Umbrella Corporation. Wird gerade erst gedreht, kommt aber angeblich im Spätherbst. 

- Lone Survivor: [SP4] Militäraction nach wahren Begebenheiten, vom Regisseur von „Battleship“ und „Hancock“. Mark Wahlberg, Taylor Kitsch und Emile Hirsch als Navy SEALs, die einen Taliban Anführer schnappen sollen und in einen Hinterhalt geraten. 

- Jack Ryan – Shadow Recruit: [SP4] Neustart der Jack Ryan Reihe, der zuvor von Harrison Ford, Alec Baldwin und Ben Affleck gespielt wurde. Nach Geschichten von Tom Clancy macht sich hier Captain Kirk Chris Pine auf, um Terrorist Kenneth Branagh (auch Regie) das Handwerk zu legen. Mit dabei auch Keira Knighley. (27.Februar)

- The Raid2 – Berandal: [SP2] Nicht unbedingt ein Actionblockbuster, aber angesichts der Qualität des ersten Teils, darf man sich auf den nächsten indonesischen Klopper von Gareth Evans freuen. 

- Expendables 3: [SP1] Sylvester Stallone versammelt wieder alte Haudegen und neue harte Kerle, um irgendeinen Finsterling zu plätten. Als Neuzugänge sind dieses Mal Wesley Snipes, Harrison Ford, Mel Gibson und Antonio Banderas dabei. 

- Maggie: Arnold Schwarzenegger in einem Thrillerdrama mit Zombies. 

- Sabotage: Erneut Schwarzenegger, diesmal als DEA Agent, der Ärger mit dem Drogenkartell bekommt, nachdem er und seine Kollegen den Laden des Kartells ausräumen. 

- The Equalizer: Antoine Fuquas Actionthriller mit Denzel Washington, nach Serienvorbild. - Non Stop: Liam Neeson wird an Bord eines Flugzeuges terrorisiert und wehrt sich. 

- Three Days to Kill: [SP6] Ein Geheimdienstagent wird zu einem natürlich problematischen letzten Auftrag überredet. Mit Kevin Costner, von „Charlie’s Angels“ Regisseur McG. 

- Child 44: Thriller nach Romanvorlage, mit Tom Hardy. 

- Kite: Realfilm-Remake eines berühmt-berüchtigten Animes, um eine zur Killerin manipulierte junge Frau. Mit Samuel L. Jackson und wahrscheinlich ohne die übersteigerte Gewalt und die pornographischen Sexszenen des Originals.

Byzantium, [SP4] der Vampirfilm mit Gemma Arterton und Saoirse Ronan, von Neil Jordan („Interview mit einem Vampir“), ist bereits am 27.12.2013 auf DVD/BD erschienen. Direkt im Januar (s.o.) gibt es schon einen neuen Teil „Paranormal Activity“ 

- Dracula Untold: Über die jungen Jahre von Prinz Vlad, aus dem später Dracula wurde. Mit Luke Evans. 

- The Green Inferno: Kannibalen-Dschungelhorror von „Hostel“ Macher Eli Roth. 

- Blutgletscher: [SP3] Horror aus Österreich, vom Regisseur von „Rammbock“. An einem Gletscher kommt es zu monströsen Mutationen. Für Freunde von „Das Ding aus einer anderen Welt“. 

- The Woman in Black – The Angel of Death: Fortsetzung des Überraschungserfolgs. Dieses Mal ohne Daniel Radcliffe. Spielt 40 Jahre nach den Ereignissen des Erstlings. 

- Poltergeist: Remake des Spielberg/Hooper Klassikers um eine Familie, die in ihrem Haus von übernatürlichen Wesen heimgesucht wird. 

- Grand Piano: [SP4] Elijah Wood als Pianist, der von einem Unbekannten per Funkkontakt live auf der Bühne bedroht und unter Druck gesetzt wird. 

- Loft: Remake des belgischen und niederländischen Thrillers über eine Gruppe von Männern, die ein Loft für ihre jeweiligen Seitensprünge nutzen, bis eine Tote im Bett liegt. 

- The Purge 2: Fortsetzung zum Home Invasion Thriller. 

- The Quiet Ones: [SP3] Ein Uni-Professor versucht mit seinem Team einen Poltergeist zu kreieren. 

- Devil’s Due – Teufelsbrut: Der Titel scheint Programm, als die Schwangerschaft einer Frau ungewöhnliche Reaktionen hervorruft. (10. April) 

- Magic Magic: [SP5] Low-Budget Psychodrama/Horror Mix mit Juno Temple, Emily Browning und Michael Cera. Ja, Michael Cera in einem Horrorfilm.

Auf Susanne Biers (Nach der Hochzeit, Brüder) Depressionsära-Drama „Serena“ mit den „Silver Linings“ Stars Bradley Cooper und Jennifer Lawrence wartet die Welt schon ne ganze Weile. Nun soll es am 24. Juli so weit sein. Die Verschiebungen und das nahezu vollständige Auslassen irgendwelcher Filmfestivals ist kein gutes Zeichen, muss aber nichts heißen. Da Woody Allen zuletzt ja wieder lohnenswert war, ist auch der diesjährige Allen einen Blick wert. „Magic in the Moonlight“ ist mit Emma Stone, Colin Firth und anderen besetzt, wurde in Südfrankreich gedreht und soll in den 1920ern-30ern angesiedelt sein. Nach ein paar eher lustlosen und unnötig aufgeblasenen Spektakelfilmen, ist der neue Tim Burton („Frankenweenie“ mal ausgeklammert) eine Spur kleiner und geerdeter. Das Drama „Big Eyes“, mit Amy Adams und Christoph Waltz, erzählt die Geschichte der Künstlerin Margaret Keane, die mit großäugigen Kinderbildern berühmt wurde. 
Nicole Kidman hat gleich fünf Filme (sechs, wenn man ihren Gastauftritt in „Anchorman 2“ mitzählt, den sie angeblich hat) in 2014. Neben „Before I go to sleep“ (s.o.) kommt The Railway Man [SP5] mit Colin Firth als Mann, der seine Peiniger aus der Kriegsgefangenschaft sucht, verspätet zu uns. „Grace of Monaco“, in dem Kidman als Fürstin Grace Kelly zu sehen ist, wurde kurzerhand verschoben. In der Verfilmung des britischen Kinderbuchklassikers „Paddington“ spielt Kidman wahrscheinlich eine Art Antagonistin und mit etwas Glück wird auch die Romanverfilmung „The Family Fang“ rechtzeitig fertig. Die tragikomische Geschichte einer exzentrischen Familie wird von Schauspieler Jason Bateman inszeniert. 

Darüber hinaus: 
- Devil’s Knot: [SP4] Basierend auf der wahren Geschichte vom Mord an drei Kindern, für den drei Teenager angeklagt werden, diese in einem satanischen Ritual geopfert zu haben. Mit Reese Witherspoon und Colin Firth. (05. Juni) 

- Enemy: Nach dem letztjährigen „Prisoners“ die nächste Kollaboration zwischen Regisseur Denis Villeneuve und Schauspieler Jake Gyllenhaal. Im Thrillerdrama begegnet ein Mann seinem Doppelgänger. Also sehr ähnlich wie „The Double“ (s.o.). 

- Out of the Furnace: [SP5] Thrillerdrama mit Christian Bale, Woody Harrelson, Casey Affleck und Zoe Saldana, um zwei Brüder, die auf unterschiedliche Art und Weise mit der Polizei und dem Verbrechen in Kontakt kommen. (3. April) 

- Fruitvale Station: [SP6] Ein Erfolg auf dem Sundance Filmfestival, erzählt der Film die wahre Geschichte eines Mannes, der an Neujahr in den New Yorker U-Bahn mit der Polizei aneinander gerät. 

- The Two Faces of January: Thrillerdrama über einen Betrüger, seine Frau und einen weiteren Mann, die das Land verlassen müssen, als einer von ihnen in einen Polizistenmord verwickelt ist. Mit Viggo Mortensen, Oscar Isaac und Kirsten Dunst. 

- Miss Julie: Ende des 19. Jahrhunderts fordert eine Frau einen Mann heraus, sie zu verführen. Mit Jessica Chastain und Colin Farrell. Regie: Liv Ullmann! 

- Drinking Buddies: [SP5] Eine Frau, ihr bester Kumpel und Alkohol. Mit Olivia Wilde und „New Girl“ Star Jake Johnson. Lebensnah und stark improvisiert von Ultra Low Budget Filmer Joe Swanberg. 

- Can a Song save your Life: Ein erfolgloser Musikproduzent (Mark Ruffalo) versucht den Neuanfang mit einer jungen Sängerin (Keira Knightley). (02. Oktober) 

- Madame Bovary: Neuverfilmung des Literaturklassikers von Gustave Flaubert, um Ehebruch und gesellschaftliche Sitten des 19. Jahrhunderts. Mit Mia Wasikowska. 

- In Secret: [SP7] Verfilmung des Romans „Thérèse Raquin” von Emile Zola, um eine Frau, die mit ihrem Liebhaber ihren Mann umbringt. Mit Elizabeth Olsen, Oscar Isaac und „Draco Malfoy“ Tom Felton. 

- The Invisible Woman: [SP4] Felicity Jones als heimliche Geliebte von Autor Charles Dickens, gespielt von Ralph Fiennes, der auch Regie führt. 

- Die Bücherdiebin: [SP4] Verfilmung des Bestsellers von Markus Zusak, über ein Mädchen, das sich mitten im 2. Weltkrieg vor den Nazis versteckt und Zuflucht in gestohlenen Büchern sucht. Mit Sophie Nélisse, Geoffrey Rush und Emily Watson.

Da Pixar den neuen Film „The Good Dinosaur“ nach ein paar Personalwechseln hinter den Kulissen auf 2015 verschoben hat (wo wir dann natürlich gleich zwei Pixars kriegen), ist 2014 das erste Jahr seit 2005 (!) ohne einen neuen Pixar. Das ist auch angesichts der etwas nachlassenden Qualität des Animationsstudios immer noch eine bedauerliche Entwicklung, doch bevor man einen unfertigen Film hetzt und vorschnell veröffentlicht, ist es besser, sich die nötige Zeit zu nehmen. Pixar kann es sich leisten. Auf den ersten Blick aber sieht es mit Animationsfilmen eher schlecht aus. 
Nach „Ralph reicht’s“ und „Die Eiskönigin“ ist „Big Hero 6“ (USA am 7. November) für Disney die erste Animationsfilmkollaboration mit Marvel. Ein Superheldensextett soll die Welt beschützen. So weit, so simpel. Damit ist der Weg aber vielleicht frei für die Fortsetzung des beliebtesten Dreamworks Animationsfilms der letzten Jahre (überhaupt?). 
Drachenzähmen leicht gemacht 2 [SP7] (31. Juli) kommt mit demselben Team hinter den Kulissen und erzählt ein neues Abenteuer mit Hicks und Ohnezahn. 

Was zunächst noch wie ein überlanger Produktwerbespot klingt, sieht mit Trailer plötzlich gar nicht mehr so schlecht aus: Phil Lord und Chris Miller („Wolkig mit Aussicht…“ und „21 Jump Street“) haben das Irrsinnskonzept von Lego – The Movie[SP3] (10. April) immerhin so weit gerettet, dass die Trailer nicht sofort Brechreiz auslösen, sondern tatsächlich ganz lustig sind. Und wir bekommen hier mit Superman, Batman, Wonder Woman und Co. schneller unsere Lego Justice League, als eine richtige Justice League. 
Die Fortsetzungen „Rio 2“ (3. April) und „Planes: Fire & Rescue“ haben ihre Fan- und Zielgruppen, liefern wahrscheinlich altbewährten Zeitvertreib in Südamerika oder in der Luft. Dann gibt es noch „Die Boxtrolls“ (23. Oktober), rund um in der Tiefe lebende Schrottsammler und „Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman“ (27. Februar), rund um einen genialen Erfinder-Hund und sein junges Herrchen. 
Am interessantesten aber wahrscheinlich die Verfilmung des Alexandre de Saint-Exupery Klassikers „Der kleine Prinz“. Ein spannendes Projekt unter der Führung des „Kung Fu Panda“ Regisseurs (na ja), das toll werden, aber so leicht und so schnell auch als tonnenschwere Katastrophe enden könnte.

- Maleficent: [SP1] Malefiz, die böse Zauberin aus Disneys „Dornröschen“, bekommt in dieser Realverfilmung ihren effektreichen großen Auftritt. Gespielt von Angelina Jolie, mit Elle Fanning als Prinzessin. 

- La belle et la bête: [SP3] Französische Verfilmung des „Die Schöne und das biest“ Märchens, mit Vincent Cassel und Léa Seydoux, inszeniert vom Regisseur von „Der Pakt der Wölfe“ 

- Into the Woods: Disney Realverfilmung des Steven Sondheim/James Lapine Musicals, in dem diverse Märchenfiguren (u.a. Rotkäppchen, Aschenputtel und der böse Wolf) aufeinander treffen. Prominent besetzt mit Meryl Streep, Johnny Depp, Anna Kendrick, Chris Pine, Emily Blunt u.a. 

- Winter’s Tale: [SP6] Fantasyromanze nach Romanvorlage, mit Colin Farrell, der seine reinkarnierte Geliebte sucht. 

- How to catch a Monster: Regie-Debüt von Ryan Gosling, der auch das Drehbuch schrieb. Der Titel ist Programm: Monster, eine Mutter, ihre Kinder und fantastische Parallelwelten. 

- Jane got a Gun: Western mit Natalie Portman, die die Dinge nach dem Tod ihres Mannes selbst in die Hand nimmt. Vom „Warrior“ Regisseur. 

- A Million Ways to die in the West: Westernkomödie von „Ted“ und „Family Guy“ Macher Seth MacFarlane - 22 Jump Street: Fortsetzung des Überraschungshit nach Vorlage der 80er Jahre Serie. Wieder mit Channing Tatum und Jonah Hill als ungewöhnliches Cop-Duo. 

- Bad Neighbors: [SP4] Seth Rogen und Rose Byrne haben Probleme mit den neuen Nachbarn: Einer lärmigen Studentenbruderschaft, angeführt von Dave Franco und Zac Efron. 

- The Interview: Nochmal Seth Rogen, zusammen mit Evan Goldberg wieder Regisseur und Autor, über einen Talk Show Moderator und den Produzenten, die in eine turbulente politische Bredouille geraten. Mit James Franco und Lizzy Caplan. 

- Sex Tape: Komödie mit Jason Segel und Cameron Diaz, die nach ihrem verschwundenen Sex Tape suchen. 

- Welcome to yesterday: [SP5] Found Footage Film über Jugendliche, die zufällig die Möglichkeit für Zeitreisen entdecken und ihren Spaß damit haben, bis gewisse Konsequenzen auftreten. 

- Tammy: Komödie von und mit Melissa McCarthy, über eine Frau, die mit ihrer rüpelhaften Oma einen Roadtrip unternimmt. 

- Dumb and Dumber to: Verspätete offizielle Fortsetzung der Kult Komödie. Dieses Mal wirklich mit Jim Carrey und Jeff Daniels. 

- Horrible Bosses 2: Erneut geht es schlimmen Arbeitgebern an den Kragen, u.a. Christoph Waltz. 

- Nachts im Museum 3: Klarer Fall. Drittes Abenteuer mit lebendigen Museumsfiguren. Mit dem bekannten Team vor und hinter der Kamera. 

- Muppets Most Wanted: Neuer Muppets Film mit allerhand Gastauftritten, aber ohne Jason Segel, dafür mit Loki. 

- A Long Way Down: Vier Selbstmörder treffen sich an Silvester zufällig auf dem Dach eines Hochhauses und beschließen, noch eine Weile zu warten. Nach Nick Hornby, mit Pierce Brosnan, Rosamund Pike, Imogen Poots, Aaron Paul und Toni Collette. (3. April) 

- The Zero Theorem: Neuer Film des „12 Monkeys“ Regisseurs, mit Christoph Waltz als zerstreuten Computerforscher in einer Sci-Fi Welt. 

- Die Karte meiner Träume: Jean-Pierre Jeunet, erfindungsreicher Regisseur von „Amélie“ und „Delicatessen“, erzählt die extravaganten Abenteuer eines Jungen. U.a. mit Helena Bonham Carter. (3. April)

Fazit:
Ein erneut unwiderstehlich gut gefülltes Jahr mit Filmen in allen Formen und Farben. Da ist für jeden mehr als nur ein Film dabei.

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