Story:
Nachdem
Captain
Jack
Sparrow
(Johnny
Depp)
von
einer
riesigen
Krake in
die
Tiefen
des
Meeres
gezogen
wurde,
sind
Barbossa
(Geoffrey
Rush)
und
seine
Crew
vorerst
auf sich
allein
gestellt.
Zusammen
mit Will
(Orlando
Bloom)
und
Elizabeth
(Keia
Knightley)
müssen
sie zum
einen
Jack
retten
und zum
anderen
die
Piraten
zu einer
letzten
großen
Schlacht
zusammenbringen.
Denn die
East
India
Trading
Company
möchte
die
Piraterie
ein für
alle Mal
auslöschen...
regie :
gore
verbinski
cast
:
johnny
depp,
orlando
bloom,
keira
knightley,
chow-yun
fat,
geoffrey
rush
kritik
:
frederic
garz
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Vorwort:
Mit
'Fluch
der
Karibik'
erfuhr
das für
tot
geglaubte
Piratengenre
eine
unglaubliche
Wiedergeburt.
Regisseur
Gore
Verbinski
(The
Ring)
und
Star-
Produzent
Jerry
Bruckheimer
(Pearl
Harbour)
landeten
einen
weltweiten
Erfolg
und
etablierten
seine
Stars
Johnny
Depp,
Keira
Knightley
und
Orlando
Bloom an
die
Spitze
Hollywoods.
Doch
damit
nicht
genug
entschloss
man sich
zwei
weitere
Teile
dranzuhängen
und eine
Filmtrilogie
aus dem
Piratenstoff
zu
machen.
So weit
so gut.
Die
beiden
Fortsetzungen
drehte
man am
Stück
und
während
der
zweite
Teil am
Ende
einen
bitterbösen
Cliffhanger
präsentierte,
sollte
der
abschließende
Teil
alle
Storystränge
logisch
zusammenfügen
und ein
Finale
par
Excellence
bieten.
Selbstverständlich
waren
die
Erwartungen
an einen
Trilogie
abschließenden
Teil mit
zwei
genialen
Vorgängern
äußerst
hoch.
Der
fantastische
Mix aus
Comedy,
Action,
Abenteuer
und
Fantasy,
gepaart
mit
grandiosen
Schauspielern,
stimmigen
Sets und
einer
abwechslungsreichen
Story
machten
'Fluch
der
Karibik'
zu einem
Meisterwerk.
Zwar
lies
bereits
der
zweite
Teil in
Sachen
Witz und
Originalität
nach,
das
typische
Mittelteil-einer-Trilogie-Syndrom
kam
jedoch
nicht
zum
Vorschein.
Zwar an
der ein
oder
anderen
Stelle
etwas
überladen,
und hin
und
wieder
storymäsig
etwas
verzwickt,
unterhielt
er mit
den
selben
Eigenschaften
die auch
schon
Teil 1
so
grandios
machten.
Jedoch
muss man
hierbei
beachten,
dass die
Geschichte
natürlich
über
beide
Teile
gelegt
wurde
und der
zweite
Teil
daher
nicht
als
abschließender
Film
gewertet
werden
kann,
sondern
immer im
Zusammenhang
zum
dritten
Teil
gesehen
werden
sollte.
Kritik:
Und mit
diesen
Worten
möchte
ich
einsteigen
in eine
Filmkritik,
die
versucht
beide
Teile
mit
einzubinden,
den
Schwerpunkt
aber im
abschließenden
Teil
sucht.
Teil 2
endete
damit,
wie Jack
Sparrow
von
einer
Riesenkrake
in die
Tiefen
des
Meeres
gezerrt
wird und
die
erste
Hälfte
des
Filmes,
immerhin
90
Minuten,
erzählen
in allen
Einzelheiten,
wie der
trottelige
Kapitän
es
schafft,
seinem
Verlies
zu
entkommen.
Genauer
gesagt,
werden
zwei
Geschichten
erzählt,
die
andere
handelt
von
Barbossa,
Elizabeth
und Will
die in
Singapur
versuchen
den
Piratenfürsten
Sao Feng
(Chow-Yun
Fat) zu
überreden,
zusammen
mit den
anderen
Fürsten
einer
letzten
Schlacht
gegen
die East
India
Trading
Company
beizustehen.
Hübsche
Schauplätze,
klasse
Actionmomente
und
überzeugende
darstellerische
Leistungen
täuschen
hierbei
nicht
darüber
hinweg,
dass vor
allem
der Witz
nicht so
recht
zünden
möchte.
Ein
Problem,
dass den
gesamten
Film
durchziehen
sollte.
Nach
einer
actionreichen
Einleitung
folgt
die
Suche
nach
Jack und
damit
die
Suche
nach
Abwechslung.
Die
Rettung
Jacks
aus den
tiefen
des
Meeres
dauert
viel zu
lange,
bietet
wenig
Witz und
kommt
zudem
recht
unspektakulär
daher.
Wenig
Action,
viel
totgelaufene
Gags
bzw.
solche,
die
nicht so
recht
zünden
wollen.
Stichwort:
Jacks
Multiple
Persönlichkeit
oder die
Krebse.
Nach den
beiden
Vorgängerstreifen
wird bei
der
Rettung
zwar
erneut
Special-Effects-technisch
allerlei
Raffinesse
geboten,
in
Puncto
neuen,
frischen
Ideen
sieht es
aber mau
aus. Man
kann es
Jack
nicht
übel
nehmen
dass
sein
Repertoire
an
Slapstick
irgendwann
an seine
Grenzen
stößt,
aber
dann
sollte
man dies
auch
erkennen
und
nicht
wie wild
versuchen
mit
bereits
zu Hauf
gezeigten
Aktionen
für
Unterhaltung
zu
sorgen.
Denn
hier ist
eher das
Gegenteil
der
Fall.
Sein
Auftreten
ist
nett,
aber
nicht
mehr.
Nichts
neues,
und so
muss man
sich mit
teils
ausgelutschten
Aktionen
zufrieden
geben.
Doch mit
dem
Auftauchen
des
Schiffs
in der
richtigen
Welt,
dem
Einsetzten
der East
India
Trading
Company
und dem
Treffen
der
Piratenfürsten
steigt
der Film
endlich
dort
ein, wo
er am
Ende des
zweiten
Teils
aufhörte.
In ein
höllisch
wildes
Piratenabenteuer
voller
Witz,
Charme
und
Fantasy.
Doch
damit
nicht
genug.
Deutete
Teil 2
mit
einem
Special
Effects
Gewitter
und
verwirrender
Story
ein
furioses
Finale
bereits
an, muss
der
abschließenden
Teil
aufpassen
alles
unter
Dach und
Fach zu
bringen
und den
Zuschauer
noch
rechtzeitig
mitzunehmen.
Wir
fassen
kurz
zusammen,
damit
zumindest
sie als
Leser
noch den
Überblick
behalten.
Die
ersten
90
Minuten
des
Filmes
zeigen
im
Grunde
nur
dass,
was man
nicht
schon
nach dem
zweiten
Teil
wusste.
Jack is
back,
die
Piraten
müssen
sich
zusammenraufen
für
einen
letzten
Kampf
für das
Überleben
ihrer
Spezies
und dass
Captain
Barbossa
doch
wieder
lebt und
dies
wohl an
der
mysteriösen
Tia
Dalma
liegen
könnte
die wohl
mehr auf
dem
Kasten
hat als
Will und
Co. eine
Schatzkarte
auszuhändigen
mit der
sie Davy
Jones
Herz
finden
können.
Das
wussten
wir
bereits,
da
brachten
uns die
anfänglichen
90
Minuten
auch
nicht
weiter
und
daher
wird die
zweite
Hälfte
des
Filmes
nun ein
wahres
Inferno
an
Informationen,
Action
und
Witz.
Jetzt
hätte
man den
zweiten
Teil
weniger
überladen
machen
können
und den
ersten
90
Minuten
dadurch
etwas
mehr
Abwechslung
bescheren
können?
Sicher
hätte
man, hat
man aber
nicht.
Beginnend
mit dem
fiesen
Lord
Cutler
Beckett
der mit
seiner
großen
Schiff-Offensive
endlich
die
Piraten
vernichten
möchte,
über
diverse
kleine
Pläne
jedes
Protagonisten
der
hinter
dem
Vorwand,
sich
zusammen
mit
allen
Piraten
gegen
die
Tradia
Company
zu
wehren,
sein
eigenes
Süppchen
kocht.
Da
versucht
Will
seinen
Vater
aus den
Klauen
von Davy
Jones zu
befreien,
Elizabeth
versucht
Will zu
befreien,
Davy
Jones
möchte
sein
Herz
zurück,
Lord
Beckett
möchte
die
Piraten
vernichten,
und
Jack, ja
was
möchte
eigentlich
Jack?
Sagen
wir es
so, er
versucht
tollpatschig
wie
immer
aus dem
ganzen
Schlamassel
heil
herauszukommen
um am
Ende
wieder
als
Gewinner
da
zustehen,
auch
wenn
dadurch
nahe
Bekannte
Schaden
davon
tragen.
Aber das
sind wir
ja von
Jack
gewohnt.
Wem das
nun zu
viel ist
für 90
Minuten,
der
erfreut
sich
zumindest
an den
netten
Lachern,
dem
coolen
Auftreten
von
Jacks
Vater
(genial
gespielt
von
Keith
Richards),
einer
süßen
Knightley
und zum
Ende hin
jeder
Menge
Action.
Hinzu
kommt
eine
verwirrendes
Fantasyelement,
spektakulär
in
Szenen
gesetzt
aber
doch vl.
etwas zu
viel des
Guten,
ein zur
Höchstform
auflaufender
Johnny
Depp und
nebenbei
etwas
Kitsch
und
Pathos.
Die Ruhe
vor dem
Sturm
ist
vorbei,
jetzt
geht es
schlag
auf
schlag.
Manch
einer
gerät
hier aus
der
Bahn,
zwar
führen
die
Storystränge
perfekt
zusammen,
jedoch
hat man
teilweise
Mühe
allen
Wendungen,
Verzauberungen
und
fiesen
Machenschaften
hinter
dem
Rücken
folge zu
leisten.
Für
einen
Popcornfilm
zwar
eine
überraschend
clevere
Story,
aber die
Erzählweise,
alles in
den
letzten
90
Minuten
inklusive
Finale
zusammenzuführen
könnte
man als
etwas
unglücklich
bezeichnen.
Erst
kaum ein
Vorankommen,
dann
alles
auf
einmal.
Den
eingefleischten
Karibik-Fans
macht
das
nichts
aus, für
Otto-Normalo
wird es
hier
aber
schwer
alles zu
verstehen,
was
schnell
zu
Ernüchterung
führen
kann.
Dass
diese
dann im
wahrsten
Sinne
des
Wortes
baden
geht,
dafür
sorgt
das
geniale
Finale
dass an
furiosen
Actioneffekten
kaum zu
überbieten
ist.
Krachende
Kanonen,
klirrende
Schwerter,
ein
ohrenbetäubendes
Gewitter,
peitschende
Wellen.
Hier
treffen
alle
aufeinander
und
niemand
bleibt
verschont.
Spektakuläre
Kamerafahrten,
einzigartige
Bilder.
Und
hierbei
trotzdem
den
Überblick
zu
bewahren,
alle
Achtung
an das
Karibik-Team.
Sensationelle
Leistung.
Ein
Augenschmaus
für
Actionfans
und Fans
der
Karibik-Reihe.
Hier
läuft
jeder
Schauspieler
zur
Höchstform
auf. Ein
wenig
Kitsch
hier und
ein paar
Logiklöcher
da
werden
gern
akzeptiert
angesichts
des
gebotenen
Spektakels.
Am Ende
werden
alle
Storystränge
logisch
zusammengeführt,
wenn
auch die
Erzählweise
deutlich
mit
Längen
langweilt
oder zu
hektisch
zusammengeführt
wird.
Doch das
nimmt
man dem
Film
weniger
Übel
wenn man
ihn in
Zusammenhang
mit Teil
2 sieht.
Eine 5
Stunden
Geschichte,
die in
der
Mitte
etwas
durchhängt,
nicht
mehr
ganz so
viel
Witz und
Charme
versprüht
wie Teil
1 aber
dennoch
aller
bestes
Kinofutter
bietet.
Das Ende
bietet
wirklich
alles
was man
sich von
einem
Film
dieser
Größenklasse
verspricht.
Action,
Spannung,
Dramatik
und
Gefühl.
Man kann
es
Johnny
Depp
einfach
nicht
übel
nehmen,
wenn er
stellenweise
nicht
mehr
ganz so
gut an
die
alten
Zeiten
anknüpfen
kann.
Will und
Elizabeths
Beziehung
war zu
keiner
Zeit
uninteressant
und
Geoffrey
Rush als
Barbossa
sieht
man die
Begeisterung
während
des
Drehs zu
jeder
Minute
an.
'Fluch
der
Karibik'
wurde zu
einer
eigenen
Filmwelt
die als
Trilogie
wunderbar
aussieht
und nur
gelegentlich
mit
Längen
aufwartet.
Vielleicht
hätte
man die
Story
nicht
ganz so
weit
ausfahren
sollen,
vielleicht
wäre
weniger
mehr
gewesen.
Aber das
sind
Spekulationen.
Die
Schauspieler
gefallen
alle,
ohne
Ausnahmen.
Depp,
Knightley,
Bloom
und Rush
sind wie
schon in
den
ersten
beiden
Teilen
genial.
Hinzu
kommen
ein
überzeugender
Chow-Yun
Fat,
geniale
Special
Effets,
wunderbare
Schauplätze
und
genügend
Witz und
Spannung.
Alles in
allem
kann man
sagen,
ist der
dritte
Teil
hinter
seinen
Vorgängern
anzusiedeln,
denn
'Fluch
der
Karibik'
(10/10)
und
'Fluch
der
Karibik
2'
(09/10)
waren zu
keiner
Zeit
langweilig
noch war
die
Story
immer
klar
nachzuvollziehen
und die
Action
hervorragend
verteilt.
Als
Trilogie
gesehen,
bzw.
wenn man
die
Teile 2
und 3
als
einen
Film der
eine
gemeinsamen
Story
erzählt
ansieht,
gefällt
Teil 3
dennoch
gut.
07
/ 10
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Diskussion
im Forum
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