Story:
Michael
Newman
(Adam
Sandler)
ist ein
vielbeschäftigter
Architekt,
der bei
der
vielen
Arbeit
für
seinen
Boss
(David
Hasselhoff)
keine
Zeit für
seine
Frau
(Kate
Beckinsale)
und
Kinder
aufbringen
kann.
Frustriert
fährt er
eines
Abends
in einen
Baumarkt,
wo er
auf den
mysteriösen
Morty
(Christopher
Walken)
trifft.
Der
schenkt
ihm eine
neuartige
Superfernbedienung,
mit der
er
tatsächlich
sein
ganzes
Leben
steuern
kann.
Das
macht
auch
erst
Spaß,
bis die
Fernsteuerung
scheinbar
außer
Kontrolle
gerät...
regie :
frank
coraci
cast
:
adam
sandler,
christopher
walken,
kate
beckinsale
kritik
:
christian
mester
____________________________________________________________________________
Kritik:
Sandler's
neuer
macht im
Vorfeld
zunächst
den
Eindruck
einer
typischen
Adam
Sandler-Komödie,
doch
hinter
der
lustigen
Fassade
steckt
noch
viel
mehr als
man
meinen
würde...
Adam
Sandler
spielt
seine
Hauptrolle
hier als
netten,
leicht
aufbrausenden
Kerl mit
Sarkasmus
&
Charme,
die sich
nicht
wirklich
von
seinen
anderen
Filmfiguren
aus
Happy
Gilmore,
Wutprobe
oder
Spiel
ohne
Regeln
unterscheidet.
Teilweise
fühlt
man sich
sogar an
besagte
Filme
erinnert,
wenn er
z.B.
plötzlich
Leute
beleidigt
und
losrennt,
um sie
auf der
Stelle
zu
verprügeln.
Sieht
man aber
mal
davon
ab, das
seine
Figur
mal
wieder
dieselbe
ist, und
auch
davon,
dass
Kate
Beckinsale
als
bildhübsche
Ehefrau
nichts
anderes
bewirkt
als
umwerfend
auszusehen,
merkt
man
jedoch
schon
nach den
ersten
größeren
Konsequenzen
der
Fernbedienung,
dass der
Film
schnell
in eine
andere
Richtung
geht.
Am
Anfang
noch
gespickt
mit
vielen
Gags,
verwandelt
sich der
Film ab
der
Hälfte
auf
einmal
in eine
eher
tragische
und
bewegende
Geschichte.
Eine
interessante
und
gleichzeitig
traurige
Story
beginnt,
als
Newman
anfängt,
viele
Jahre zu
überspringen,
und
immer
weiter
sieht,
was aus
seinem
verkorksten
Leben
wird.
Ein
Leben,
dass er
quasi
auf
Autopilot
lebt,
seelenlos
und ohne
Möglichkeit,
direkt
einzugreifen.
Wie der
Film
sich
seinem
Ende
nähert,
wird es
immer
tragischer
und so
ist es
keine
Überraschung,
wenn man
letztendlich
sogar
ein paar
Tränen
vergießt.
Obwohl
der
zweite
Part
ernster
angehaucht
ist als
noch der
erste,
vergisst
man den
Fun aber
nicht -
immer
wieder
werden
lustige
Szenen
mit
eingebracht,
die
immer
wieder
für gute
Lacher
sorgen.
Man
glaubt
es kaum,
aber
Regisseur
Coraci
erzählt
seine
Geschichte
auf so
liebevolle
und
amüsante
Weise,
dass er
ganz
ohne
Kitsch
auskommt
und
gleichzeitig
viel
realistisches
anspricht.
Mit der
Idee des
"Lebens
auf
Autopilot"
trifft
er eine
bekannte
Stelle,
die den
ein oder
anderen
sicher
überdenken
lässt,
ob sein
Leben
nicht
vielleicht
etwas
ändern
sollte.
Christopher
Walken's
Kurzauftritt
ist
angenehm
und
souverän
gespielt,
aber
die
eigentliche
Überraschung
hier ist
David
Hasselhoff,
der in
seiner
Rolle
als
aalglatter,
naiver
und
verschmitzter
Boss
richtig
aufgeht.
Für die
90
Minuten
lässt er
Songs
wie
"Jump in
my Car",
schwarze
Lederjacken
und rote
Schwimmbojen
tatsächlich
vergessen...
Respekt.
Technisch
gibt es
absolut
keine
Makel zu
finden -
über die
hübsche
Bildregie,
den
netten
Soundtrack
und die
dezenten
Spezialeffekten
bleiben
nur gute
Eindrücke,
die das
Gesamtpaket
zufriedenstellend
unterstreichen.
"Klick"
hätte in
anderen
Händen
ein
niveauloser
Kitschfilm
werden
können,
aber das
grandiose
Drehbuch
und die
tolle
Regie
hieven
ihn
leicht
auf
Topfilm-Status.
Fazit:
Schöner
Film,
zwar
nicht
allzu
lustig,
dafür
mit
Portion
Herz.
5
/ 10
10 - Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel
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