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KRITIK:

A NIGHTMARE ON ELM STREET


von Ann Collins

A NIGHTMARE ON ELM STREET (2010)
Regie: Samuel Bayer
Cast: Jackie Earle Haley, Katie Cassidy

Story:
Nancy (Rooney Mara), Quentin (Kyle Gallner), Jess (Thomas Dekker), Kris (Katie Cassidy) und Dean (Kellan Lutz) werden von Albträumen geplagt. Sie alle sehen einen Mann mit Klauenhandschuh (Jackie Earle Haley), der droht, sie in ihren Träumen zu töten. Geschieht dies, sterben sie auch in der Wirklichkeit...

Jackie Earle Haley war 1983 beim Casting
des Originals, wurde aber nicht genommen

Gelungen:
In den letzten Jahren gab es viele Horror Remakes, von denen die meisten sehr gut waren. Wie alle anderen Horror Remakes sieht auch die 2010 Fassung von "A Nightmare on Elm Street" aufwändig aus. Alle Örtlichkeiten sind perfekt ausgeleuchtet und machen den Film zu einem Edelfilm, wie es sie unter den Horrorfilmen nur selten zu sehen gibt. Wem die alten Filme zu alt aussehen, dem gefällt der neue.

Jackie Earle Haley ist ein effektiver Ersatz für den alten Schauspieler des Freddy Kruegers. Er sieht unheimlich aus und hat ein Gesicht, das nicht nach Gummi, sondern nach echten Brandwunden aussieht. Dieser Freddy macht im Vergleich zu dem alten keine Witze und wird als böser, brutaler Kinderschänder dargestellt, womit das ganze ernster wird. Zu lachen hat hier keiner etwas. Was der Film auch gut macht ist, dass er es unklar macht, ob Freddy die Kinder belästigt hat oder man mit ihm einen Unschuldigen getötet hat. Haley spielt die Rolle sowohl als Freddy als auch als Mensch gut, was man leider nicht über alle Schauspieler sagen kann.

Der Soundtrack ist spannend.

Ursprünglich sollte das Remake in 3D kommen,
doch Regisseur Sam Bayer sprach sich dagegen aus

Weniger gelungen:
Die neuen Opfer kommen aus dem Klischeebuch für Horrorfilme. Sie sind einfältig, kapieren vieles nicht und bemerken Freddy immer erst, wenn es zu spät ist. Ob das extra gemacht wurde, damit man für Freddy ist? "Scream" hat da schon vor vielen Jahren Witze darüber gemacht aber es scheint, als hätte das immer noch nichts geändert. Schauspielerinnen wie Katie Cassidy ("Melrose Place", "Harper's Island", "Supernatural") laufen immer noch die Treppe hoch statt aus der Haustür und glänzen nicht durch schlaues Verhalten, sind dafür aber hübsch und können gut schreien, aber das sollen sie ja auch. Niemand will einen Horrorfilm sehen in dem die Bösen sofort schlau besiegt werden. Kyle Gallner ("Veronica Mars"), Thomas Dekker ("Heroes") und Kellan Lutz ("Twilight") helfen nicht weiter, sorgen aber dafür das nicht nur der Freund etwas zu sehen bekommt.

Fans von Horrorfilmen werden den neuen "A Nightmare on Elm Street" bestimmt nicht so gut finden, da er nicht sehr blutig ist wie "The Hills Have Eyes" oder "Halloween"
. Er hinterlässt den Eindruck, als sei er für diejenigen gemacht, die selten Horrorfilme schauen und dafür ist er gut: nicht zu blutig, nicht zu düster und mit guten Schocks.

Fazit:
Wer die neuen Versionen von "Texas Chainsaw Massacre", "The Ring" und "Freitag der 13." mochte, wird auch diesen gut finden. "The Ring" war aber spannender.

7 / 10


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