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KRITIK:
DAS A-TEAM
von
Ann Collins
THE A-TEAM (2010)
Regie: Joe Carnahan
Cast: Liam Neeson, Bradley Cooper
Story:
Hannibal Smith (Liam Neeson), Mad Murdock (Sharlto
Coplay), Templeton Faceman Peck (Bradley Cooper) und
Bosco B.A. Baracus sind ein Team ehemaliger
Soldaten, die eines Tages unschuldig eines
Verbrechens beschuldigt werden. Gemeinsam fliehen
sie vor ihrer Verurteilung und versuchen den
Drahtzieher (Brian Bloom) in die Finger zu bekommen.
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Zwei der alten A-TEAM Darsteller haben einen
Cameo im Film, Mr. T lehnte ab, George Peppard ist bereits
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Gelungen:
Nach „Hangover“, „Valentinstag“ und „Verrückt nach
Steve“ war es nur eine Frage der Zeit, bis Shooting
Star Bradley Cooper einen eigenen Actionfilm
bekommen würde. „Das A-Team“ ist wie „MacGruber“
eine Kinoversion einer berühmten 80er Jahre
Action-Fernsehserie, allerdings ist dieser Film
keine Parodie. Es ist ein Feel-Good Actionfilm mit
vielen Explosionen. Als Herzensbrecher Face ist
Cooper charmant, was er auch schon in anderen Filmen
zeigen konnte. Hier beweist er erstmals, dass er
auch in Kämpfen und Schießereien gut aussehen kann.
Die Kämpfe und Action sind sehr spektakulär gemacht.
Joe Carnahan nimmt das Konzept der günstigen
Fernsehserie und macht große Sommer-Hollywood-Action
draus. Die Effekte sind durchgehend gut, nur einige
der unrealistischen Sachen sind manchmal sehr unecht
(z.B. ein Kampf mit einem fliegenden Panzer).
Liam Neeson, der der älteste im Film ist, bringt dem
Team echte Klasse als cleverer Anführer. B.A. und
Murdock bekommen ein paar witzige Szenen, aber der
Film gehört zweifellos Cooper. Das Team hat eine
gelungene Chemie miteinander und man kann sich gut
vorstellen, weitere Missionen des A-Teams zu sehen.
Die Musik ist stimmig und macht gute Laune.
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Mr. T bezeichnete den fertigen Film als
schlecht, da
er zu blutig und actionreich sei |
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Nicht gelungen:
„Das A-Team“ war keine qualitativ gute Serie, aber
eine die Spaß machen konnte. Der Film ist
vergleichbar, fast wie „G.I. Joe: Geheimauftrag
Cobra“. Wenn man solche Filme nicht mag, sollte man
auf die DVD warten. Dieser Film überzeugt nicht
durch gute Schauspieler oder eine gute Story. Im
Gegenteil, letztere ist sehr oberflächlich und nur
dafür da, die Figuren vorzustellen und sie dann in
zahlreiche Actionszenen zu stecken. Dass es nicht
noch mehr Actionszenen gibt, scheint nur am Geld
gelegen zu haben.
Die Actionszenen sind übertrieben und oft
unrealistisch und niemals echt. Es gibt keine Toten
und wie in der Fernsehserie trifft hier niemand, der
schießt. Es könnte sein, dass manchen nicht gefällt,
dass die Action so und sehr modern gedreht ist, d.h.
mit vielen schnellen Cuts. Manchmal erkennt man
nicht, was wo gerade passiert. Der Bösewicht,
gespielt von Brian Bloom, ist wenig überzeugend und
auch Jessica Biel als Militärpolizistin ist nicht
glaubwürdig
(sie ist auch nur dafür da, damit Face sich in den
Feind verlieben kann). Ein Popcornfilm der Marke
Gehirn an der Kinokasse abgeben und mit Spaß wieder
herauskommen.
Fazit:
Der „A-Team“ Kinofilm ist genau genommen wie die
alte Serie, nur mit größerem Budget. Bradley Cooper
Fans müssen den Film sehen!
8 / 10
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