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KURZKRITIKEN:
ROGUE
CROCODILE
CROCODILE 2: DEATH ROLL
PRIMEVAL
BLACK WATER
von
Christian Mester
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AVATAR / TERMINATOR / TITANEN Megastar Sam
Worthington |
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ROGUE
- IM FALSCHEN REVIER (2007)
Regie: Greg McLean
Cast: Rhada Mitchell, Sam Worthington
Story:
Auf einer Bootstour werden Touristen von einem
großen Krokodil angegriffen...
Kurzkritik:
Schaut man sich in den Videotheken um, sieht man,
dass Krokodile recht beliebte Tierhorrorstars sind.
Neben den unzähligen Hai-Filmen gehören sie mit zu
den wahren Megastars des Horrorsubgenres, doch
welche der Filme kann man sich wirklich ansehen? "Rogue
- Im falschen Revier" ist einer von ihnen, da "Wolf
Creek" Regisseur Greg McLean ein ordentliches Auge
für Spannung hat und vor allem das Ende zu
überzeugen weiß. Das Krokodil selbst sieht gar nicht
schlecht aus, auch wenn es sich für seine Größe -
wie immer - übernatürlich agil bewegt und generell
nicht wirklich wie ein Krokodil verhält. Radha
Mitchell ("Silent Hill", "Surrogates") trägt ihre
Hauptrolle als Bootsführerin ganz gut, Michael
Vartan ("Alias") ist nicht schlecht.
Sam Worthington ("Avatar") hat eine kleine Rolle als
australischer Raufbold, ist nur kurz zu sehen, zeigt
aber in seinen wenigen Momenten schon, dass er
damals schon Charisma für größeres hatte. In einer
kleinen Nebenrolle ist noch Mia Wasikowska (Alice
aus "Alice im Wunderland") mit dabei, die aber nicht
weiter auffällt. "Rogue" gehört zu den gelungeneren
Genre-Vertretern, da das Krokodil gut gemacht ist
(das 20 Mio. Dollar Budget ist zu sehen) und man
sich tatsächlich darauf konzentriert, die Gefahr des
angreifenden Reptils in den Mittelpunkt zu rücken. .
Fazit:
Obwohl es erst in den letzten Minuten so richtig zur
Sache geht, gehört "Rogue" klar zu den besseren
Krokodilfilmen. Wenn es auftaucht, ist es gut
gemacht, Der Film ist schick und insgesamt recht solide.
Fast einen Punkt mehr bekommen, so sind es
5 / 10
10 -
Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel
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Es gibt keine akzeptablen Bilder zu CROCODILE |
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CROCODILE (2002)
Regie: Tobe Hooper
Cast: Julie Mintz
Story:
Ein paar Touristen treffen ein großes...
richtig, Krokodil.
Kurzkritik:
"Vom Regisseur von The Texas Chainsaw Massacre"...
sollte eigentlich effektive Werbung sein, doch dass
der Macher von "Crocodile" auch nur annähernd mit
Horrorklassikern zu tun haben könnte, lässt sich
nach Betrachtung kaum glauben. "Crocodile" ist ein
schrecklich günstig gemachtes B-Movie, in dem
untalentierte Niemande auflaufen und so sehr nerven,
dass man baldigst darum fleht dass das Krokodil
auftaucht und jeden aufmampft, damit endlich Ruhe
ist. Zielt man darauf ab, die Hauptfiguren
unsympathisch zu machen, muss dann andererseits der
Gegenspieler passen. Das Krokodil aus "Crocodile"
ist jedoch eine Lachnummer, da entweder
offensichtlich aus günstigem Gummi oder mit Hilfe
armseliger CGI-Effekte konstruiert. Sogar die Tode
sind teilweise so schlecht inszeniert, dass sich die
Opfer am Krokodilmaul festhalten müssen oder sogar
fast selbst reinklettern, weil die Technik zu
schlecht ist. Dass die Darsteller das Lachen so
gerade noch verkneifen können, ist noch die größte
Spannung. "Crocodile" mag zwar nur ein Zehntel von "Rogue"
gekostet haben, allerdings macht die angebrachte
Mühe aller inkl. Hooper den Anschein, er sei eine
ungewollte Strafarbeit gewesen.
Fazit:
Käsige Produktion auf dem Niveau eines "Komodo" oder
"Shark Swarm".
1 / 10
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Nicht im Bild: Gary Oldman |
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CROCODILE 2: DEATH ROLL (2002)
Regie: Gary Jones
Cast: Martin Kove
Story:
Ein paar Gangster stürzen mit einem Flugzeug ab
und landen im Revier eines großen... jap, Krokodils....
Kurzkritik:
Aus unerklärlichen Gründen war "Crocodile" ein so
großer Hit in Fernsehen und Videotheken, dass man
schon zwei Jahre später ein Sequel nachschob. "Crocodile
2: Death Roll" hat zwar nichts mit dem Erstling zu
tun, liefert aber eine ähnliche Story ab: Menschen
kommen ins Krokodilrevier und werden attackiert. Im
Sequel funktioniert das optimaler, da sich dieses
Mal jeder seiner Sache bewusst ist. Regisseur Gary
Jones nahm es mit Selbstironie und präsentiert einen
flotteren zweiten Teil, der zwar in jeglicher
Hinsicht ähnlich trashig gemacht und gespielt ist,
aber mit einem Augenzwinkern vieles erträglicher
macht. Die anfängliche Gangster-Geschichte kann es
beinahe mit Seagal DVD-Filmen aufnehmen, auch wenn
der anfängliche Pepp recht schnell schwindet. Lustig
ist "Karate Kid" Bösewicht Martin Kove als
Großwildjäger, der oftmals mit seinem übertrieben
kernigen Auftreten für Lacher sorgen kann.
Fazit:
Tja, auch die Todesrolle ist Krokodilfilmquark, aber
einen Tacken erträglicher als der Vorgänger.
2 / 10
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Orlando Jones war einer der bekanntesten MAD
TV Comedians |
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PRIMEVAL - FÄHRTE DES GRAUENS
(2006)
Regie: Michael Katleman
Cast: Dominic Purcell, Orlando Jones
Story:
Eine Gruppe Reporter trifft bei der Aufdeckung
eines Politskandals auf ein großes... .
Kurzkritik:
Dominic Purcell hat irgendwie Pech mit seinen
Filmen. Der "Prison Break" Star war neben "Primeval"
noch in "Blood Creek" und "Blade 3" zu sehen, die
beide eher schlecht waren - und das, obwohl er als
Lincoln Burrows in der Serie sehr zu überzeugen
wusste. In dem besseren "Primeval" läuft er mit
"Evolution" Orlando Jones vor einem CGI-Krokodil
davon, das auf einem wahren Fall passiert und
ähnlich wie "Rogue" dank hohen Budgets recht gut
gemacht ist. "Primeval" hat jedoch das Problem, dass
der Regisseur Katleman höhere Ambitionen als einen
reinen Kroko-Reißer im Sinn hat und versucht, eine
sozialkritische Afrika-/Warlord-/Crimegeschichte zu
erzählen. Nicht nur, dass das schwach inszeniert
ist, es zieht jeweils die Handbremse und bremst die
Unterhaltung. Letzten Endes kommt das Krokodil nur
zeitweise zur Sache. In den USA wurde der Film
übrigens als Serienkillerstreifen beworben; jede
Werbung versuchte zu vermeiden, ihn als
Tierhorrorfilm zu verkaufen. Es nützte nichts,
"Primeval" floppte an den Kassen.
Fazit:
"Primeval" hätte locker mit "Rogue" mithalten
können, doch im direkten Vergleich ist die Fährte
des Grauens eine Spur langweiliger und hat
Reptilmangel.
4 / 10
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Kretschmann ist einer der aktivsten deutschen
Exporte, spielte u.a. in WANTED und NEXT mit. |
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BLACK
WATER
(2007)
Regie: David Nerlich
Cast: Maeve Dermody
Story:
Ein paar Touristen...
Kurzkritik:
Dann wäre da noch "Black Water", der mit gerade
einmal 700.000 Dollar der günstigste der
vorliegenden fünf Kroko-Tierhorrorfilme ist. "Black
Water" erzählt schon wieder dieselbe Geschichte von
leichtsinnigen Menschen im Sumpf (was auch Sinn
macht, da es unvorstellbar ist, dass Krokodile aus
ihrem Reservat in das der Menschen kommen würden),
versucht sich aber authentischer als die Kollegen.
Es wurde zwar nicht wie bei "Open Water" mit echten
Tieren gedreht, aber das Krokodil im Film sieht aus
wie ein echtes und verhält sich auch so. Was das
letztendlich heißt? Die andere Herangehensweise
verleiht der Story einen neuen Drall und sorgt
zuweilen für Spannung, aber die gezielte
Authentizität sorgt automatisch auch dafür, dass es
weit weniger actionreich wird. Nerlich schafft
reichlich Atmosphäre, der jedoch schon früh die
Puste ausgeht
Fazit:
"Black Water" hat seine Momente, ist aber insgesamt
doch noch unter Durchschnitt.
4 / 10
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