BG Kritik:

Die Schadenfreundinnen - Drei sind zwei zuviel


von Michael Herbst

The Other Woman (US, 2014)
Regisseur: Nick Cassavetes
Cast: Cameron Diaz, Leslie Mann, Nikolaj Coster-Waldau

Story:
Als die erfolgsverswöhnte Carly (Cameron Diaz) ihren Traummann (Nikolaj Coster-Waldau) kennenlernt, meint sie endlich im Glück zu sein. Bis sie erfährt, dass er zuhause eine ahnungslose Ehefrau namens Kate (Leslie Mann) und darüber hinaus noch ein andere Geliebte (Kate Upton) hat, die alle nicht voneinander wissen. Zeit für das Frauentrio, dem Casanova eins auszuwischen...

Hin und wieder versucht sich Cameron Diaz in Dramen oder Actionfilmen, doch "Die Schadenfreundinnen" zeigt einmal mehr positiv, wo sie sich am wohlsten fühlt.

Kleine Nebenrolle: Rapperin Nicki Minaj


Als "Bad Teacher" war sie noch personifizierter Trubel, jetzt dreht sie den Spieß um. Als Carly ist sie steif und streng, womit sie in Leslie Manns betrogener Ehefrau schon mal den ersten lustigen Gegensatz findet. Die ist nämlich total nervenraubend, da chaotisch und anhänglich, was zu Dauerunterhaltung führt und nicht umsonst ein bewährtes Comedy-Element ist. Darüber hinaus ist sie ein Nervenbündel und immer wieder kurz vor einer Heulattacke, was sich ebenfalls gelungen mit der maximal saueren, aber zu Kummer unfähigen Carly kontrastiert.

Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, deren Gegensätze und Macken wunderbar spiegeln, was ihnen gegenseitig fehlt oder zuviel ist. Wird ergänzt durch die vollbusige Amber, Bademodenmodel Kate Upton, die ihre knappen Bikinis mit purem Sex füllt. Upton ist keine Schauspielerin und ihre Dialogpräsenz schwach, doch Regisseur Nick Cassavetes weiß ihre Optik und ihre Wirkung jedoch ganz gut einzusetzen, auch wenn er dabei hauptsächlich die Joggerinnenszene aus Adam Sandlers Klick im Sinn hat.

Rundet die Besetzung ab: Kate Upton


Als arschige Zielscheibe ist Game of Thrones Star Nikolaj Coster-Waldau sehr treffend besetzt. Der Verführer erfüllt das Klischeebild des nicht ganz erwachsen gewordenen Alphatiers, der zwar für endlosen Kummer sorgt, in genau dieser Form aber auch heimlicher Traum vieler Frauen ist. Coster-Waldau ist sich dabei für nichts zu schade und erduldet jede der Rachetaten, auch wenn manche davon geschmacklich zu weit gehen.

Cassavetes hält die Charaktergestaltung gering und konzentriert sich auf leichte Unterhaltung. Dafür bleibt er bei gewohnten Mechanismen wie Tequila-Abenden für die Frauen, Bekleidungs-Montagen, den Einsatz diverser Girlpower-Songs wie "Girls just wanna have fun" und einer Handlung, die nicht vorhersehbarer enden könnte. So ist es himmlischer Zufall, dass ausgerechnet Busenfreundin Kate einen attraktiven, liebenswerten Bruder hat, den Carly erst spät als möglichen Mann für sich erkennt.

Fazit:

"Die Schadenfreundinnen - Drei sind zwei zuviel" hat einen fraglos zu langen Filmtitel, ist aber ansonsten gute Standard-Comedy. Schreibt nichts neu, aber gut genug von bekannten anderen Filmen ab um kurzweilig zu unterhalten.

4,5 / 10
10 - Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel
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