Special

Jahresrückblick 2015


Der "Snob" unter den BG Redakteuren. Seine Herkunft ist mysteriös. Angeblich besucht er ein Bildungsinstitut in Bielefeld. In Bielefeld!

Seid meine Zeugen!!


Vielleicht geht das nur mir so, aber irgendwie verging zuletzt jedes Jahr noch schneller als das davor. Dafür gibt es natürlich Erklärungen, von denen manche gar nicht mal so dumm klingen. Denn ja, es hat wohl tatsächlich etwas damit zu tun, wie viel Zeit man insgesamt bisher auf diesem Planeten verbracht hat und welchen prozentualen Anteil ein einzelnes Jahr daran hat. Dieser Anteil wird mit jedem Jahr für jedes neue Jahr geringer. Zeit ist eine komische Sache. Zeit ist auch ein flacher Kreis und Tiiii-i-i-ime is on my side (yes it is), aber manchmal frage ich mich, warum wir uns diese Einteilung in Zeitabschnitte überhaupt antun. Dass es Tage gibt, daran führt kein Weg vorbei, aber manchmal denke ich, dass niemandem so recht geholfen ist, den arbiträren Zeitabschnitt Nummer Soundsoviel zu benennen. Dann aber lasse ich die Film- und Kinoerlebnisse dieses merkwürdigen Zeitraums „Jahr“ Revue passieren und erkenne, wie viel Spaß ich an solchen Listen habe, sie zu lesen und selbst zu erstellen. Spaß an Listen, um Erinnerungswürdiges des Kinojahres noch einmal aufzuarbeiten, zu sortieren und unterhaltsam-informativ vorzustellen.

Soll heißen: Herzlich willkommen zum BereitsGesehen.de Jahresrückblick.

Ursprünglich sollte 2015 ja das entscheidende, das definitive Kinojahr dieses Jahrtausends werden. Das Jahr, in dem gefühlt Drölfzigtausend Blockbuster der oberen Budgetklasse aufeinander treffen und die Multiplexe des Planeten in Schutt in Asche legen. Es kam dann, natürlich, doch anders als gedacht. Einige Filme wurden verschoben (Batman und Warcraft), andere waren gar nicht wirklich da (Fantastic 4) und wiederum andere waren trotz eines Einspielergebnisses jenseits der Milliardengrenze schneller vergessen als man Shared Universe rufen konnte. Nach dem Motto „Ach ja, es gab ja wieder zwei Marvel Filme dieses Jahr“ machte das MCU eher einen Schritt zurück, trotz beachtlichem Ka-Tsching und gewohnt solider Qualität, als „Age of Ultron“ und „Ant-Man“ für kurze Zeit ihren Moment im Rampenlicht hatten. Seit der erste Teaser-Trailer veröffentlicht wurde, fieberte die Filmwelt eh nur noch einem einzigen Film entgegen und folgerichtig spielte „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ jüngst 1,5 Milliarden Dollar innerhalb von 14 Tagen ein. (Stichwort Zeit nochmal: Wann ist der Zeitpunkt erreicht, einen dämlichen Witz aufzulösen bzw. ab wann bleibt nichts weiter übrig, als diesen ohne Enttarnung durchzuziehen?)

Star Wars.

Jedes Jahr um diese Zeit steht für Leute wie mich die Frage im Raum, ob es ein gutes Jahr war; filmisch gesehen. Und wie jedes Jahr ist mir eigentlich klar, wie dämlich diese Frage ist. Denn noch gibt es jedes Jahr ein breit gefächertes Angebot an Filmen in allen Formen und Farben. Ich persönlich finde immer genug Interessantes und Sehenswertes, um die filmischen Verfehlungen oder Enttäuschungen des Jahres abzufangen und auszugleichen. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie ein wirklich schlechtes Kinojahr aussehen müsste, aber ich bin glücklicherweise auch auf diversen Spielfeldern des Kino-Vergnügungsparks zu Hause, was ein Privileg ist, dessen ich mir durchaus bewusst bin. Man muss nur suchen, sage ich immer, aber französische Jugenddramen und iranische Ehedramen sind nicht für Jedermann; wenn das Für und Wider eines Kinojahres davon abhängt, wie schön und unterhaltsam es in den zehn bis zwanzig größten Filmen des Jahres zur Sache geht, kann der Unterhaltungsdurchschnitt schneller in den negativen Bereich abrutschen.
Dass Geschmäcker verschieden sind, ist vielleicht die wichtigste und zugleich die gefährlichste Phrase im nicht-professionellen Film-Diskurs im Internet. Einerseits wahr und richtig, andererseits auch eine regelmäßig zu schnell gehisste weiße Flagge, um nicht weiter zu bohren, um die eigene Neugierde auszuschalten oder sie in anderen Menschen gar nicht erst wecken zu wollen. In diesem Sinne ist das Folgende so ein seltener Versuch des Neugierdeweckens, denn natürlich sind das nicht Filme „für jeden“ aber welcher Film ist das schon. Als kleiner Spoiler sei zum Beispiel gesagt, dass weder Stars Wars (der gut, aber nicht herausragend war) noch „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ (den ich nicht gesehen habe) zu meinen 20 besten/liebsten Filmen dieses Zeitabschnitts #2015 gehören. Die 20 (und mehr) Filme, die hier nun positiv vorgestellt werden, verdienen eure Aufmerksamkeit. Und ihr verdient sie. Seid neugierig.


Die 15 besten/liebsten Filme von 2015

15. Still Alice (R: Richard Glatzer, Wash Westmoreland)


So sehr man sich über Juliannes Moores lange überfälligen ersten Oscargewinn freuen kann, „Still Alice“ ist zu gut, um bloß dafür im Gedächtnis zu bleiben. Und dieses rhetorische Beinahe-Fettnäpfchen „im Gedächtnis bleiben“ unterstreicht nur, wie Facettenreich die Welt des langen dunklen Tunnels namens Alzheimer ist. Auf geschickte und zeitökonomische Art und Weise etabliert das Regie-Duo Glatzer/Westmoreland sowohl das Davor, das Jetzt und das Danach von Moores Alice, die sich nach früher Diagnose langsam in besagtem Tunnel verirrt. Ein beklemmender und sicherlich kein einfacher Film, aber weder ein monotoner Abstieg in ewige Finsternis, noch ein klebriges Aufmunterungsdrama voller Plattitüden. „Still Alice“ kann „Amour“ und „An ihrer Seite“ selbstbewusst in die Augen sehen.

14. Wir sind jung. Wir sind stark. (R: Burhan Qurbani)


Als Burhan Qurbanis Film im Januar 2015 in die Kinos kam, waren Flüchtlingsstrom, Pegida (und Isis) zwar präsent, jedoch noch nicht in der Dringlichkeit nun, fast zwölf Monate später. Der Film, der eine Gruppe fiktiver Jugendlicher rund um die authentischen Ausschreitungen an einem Flüchtlingsheim in Rostock, Lichtenhagen Anfang der 1990er beschreibt, ist ein stilistisch auffälliges Crescendo der Bedrohung. Qurbanis Film sind soziopolitische Hintergründe des Vorfalls nicht egal, keineswegs, doch sein Film ist vielmehr an der emotionalen Verschiebung interessiert, die einige Figuren befällt. Ein Film mit Wut im Bauch, was bei aller Polemik und vermeintlicher Simplifizierung eine willkommene Abwechslung zu didaktischen „Warum – Darum“ Filmen ist. Nicht nur für einen deutschen Film.

13. Natürliche Mängel – Inherent Vice (R: Paul Thomas Anderson)


Um die genaue Platzierung/persönliche Wertschätzung dieses Films besser einzuschätzen, müsste ich ihn ein zweites Mal sehen, doch das erste Mal mit Paul Thomas Andersons faszinierend wirren, schwer greifbaren und stimmungsmäßig uneinheitlichen neuen Film war ein derart spannendes und lebendiges Erlebnis, dass es schon etwas zu bedeuten hat. Ein irrer Plot, sperriger Humor, dann wieder Ernst und Schwere, durchzogen von der permanenten Aura des Irrealen. Und dann natürlich Andersons Inszenierung, die unaufdringlich wirkt und doch voller Einfälle ist. Keine Kifferkomödie, vielmehr eine faszinierende Fortführung von Themen und Charaktertropen, die Anderson seit Beginn seiner Karriere verfolgt, insbesondere aber als große Parallele zu „The Master“ noch mehrere Blicke wert. Aber nicht nur deswegen.

12. Ex Machina (R: Alex Garland)


Für mich persönlich gehört die Idee der künstlichen Intelligenz und die damit verbundene Frage nach Entstehung und Bedeutung von Identität zu den spannendsten Fragen der Science-Fiction. Das Regiedebüt von Autor Alex Garland (u.a. The Beach und 28 Days Later) lässt seine drei zentralen Figuren eine Art Test durchführen und treibt dadurch auch ein Spiel mit uns. Man könnte sagen, „Ex Machina“ habe mehr kluge Ideen als wirklich Handfestes, aber das alleine ist schon so außergewöhnlich reizvoll, da ist der spannende Charakterdreisatz der Handlung schon ein gewaltiges Extra. Oscar Isaac, Domhnall Gleeson und insbesondere Alicia Vikander geben uns spannende und komplexe Charaktere, die Garland in seiner ruhigen und überraschend stilsicheren Inszenierung geschickt hin und her bewegt. Gerade das Ausbleiben klassischer Thrillerelemente lässt „Ex Machina“ seinen Reiz entfalten.

11. Palo Alto (R: Gia Coppola)


Die Familie Coppola hat mir (uns) schon viele tolle Filmmomente beschert und mit Gia Coppola – Enkelin von Francis Ford, Nichte von Sofia – legt die neue Coppola ein bemerkenswertes Debüt hin. (Sorry, Roman, bei uns hat es noch nicht geklappt.) „Basierend auf einem Roman von James Franco“ klingt nur bedingt einladend, zweifellos aber interessant. Wie viel in diesem Film von Franco kommt oder wie sehr Gia Coppola den Figuren und Handlungen ihren Stempel aufgedrückt hat, kann ich nicht beurteilen. Mit einigen stilistischen Anleihen an Sofia inszeniert Gia Coppola ein dennoch bemerkenswert eigenständiges und selbstbewusstes Jugenddrama, das zwar episodisch wirkt, aber dank Emma Roberts und Jack Kilmer (Sohn von Val) nie den Fokus verliert. Ein klug beobachteter, sehr stimmungsvoller Film, der Bilder und Momente höher stellt als Worte.

10. Bridge of Spies (R: Steven Spielberg)


Ich kann jeden verstehen, der „endlich mal wieder einen Unterhaltungs-Spielberg“ sehen will; in gewisser Weise gehöre ich selbst dazu. Aber solange Spielbergs Flirts mit Politik, Geschichte und ernstem Drama so gut, so spannend und in ihrer Botschaft so dringlich bleiben, nehme ich jeden neuen Spielberg mit Kusshand. „Bridge of Spies“ ist die konsequente Fortführung und Zuspitzung einiger zentraler Themen, die Spielbergs Werk seit vielen Jahren durchzieht. Mir persönlich ist dieser großartig inszenierte und insbesondere von Tom Hanks bemerkenswert gespielte Appell wider Angst und Isolation lieber, als jeder zweifelnde Superheld des Blockbusterkinos. Es funktioniert, weil Spielberg und Hanks für diesen Appell kämpfen und weil der Ausgang verdient wirkt, nicht einfach unmotiviert in die Menge gerufen wird.

9. The Babadook (R: Jennifer Kent)


Mit Horrorfilmen geht es mir ein wenig wie mit Unterhaltungsfilmen (siehe etwas weiter unten), nämlich dass ich dem Genre eine Menge abgewinnen kann, mich sogar als Fan bezeichnen würde, aber auch gewisse Ansprüche stelle. Für mich sind beispielsweise die meisten Fortsetzungen der großen Slasher-Reihen mehr Tortur als freudiges Happening in vertrauter Atmosphäre. Jennifer Kents Film nimmt sich Horrormotiven in altbewährten, aber zuletzt kaum wirklich klug genutzten Methoden an. Der „böse Geist“ dieser Geschichte ist nicht einfach nur eine Schreckensgestalt, die Angst erzeugen soll und am Ende auf ein simples Grundmotiv (zuletzt gerne Rache oder Erlösung/Befreiung aus dem Totenreich) runtergebrochen werden kann. Die Parallele aus Bedrohung und persönlichem Drama hebt den „Babadook“ weit über die (mir bekannte) Horrorkonkurrenz der letzten Jahre und aus der Erfahrung mehrerer lebhafter Diskussionen weiß ich, dass die Arbeit am Film nicht damit getan ist, das Wort „Metapher“ in den Raum zu werfen. Und ja, Hauptdarstellerin Essie Davis ist fantastisch.

8. Leviathan – Leviafan (R: Andrei Swjaginzew)


Selbst einem weder literarisch noch politisch interessierten Zuschauer dürfte schnell auffallen, dass Andrei Swjaginzews Film auf mehreren Ebenen abläuft, dass die Geschichte eines einfachen Küstenbewohners, der sich gegen einen gierigen und korrupten Bürgermeister zur Wehr setzt, um sein Haus zu verteidigen, nicht einfach nur von einem Küstenbewohner und einem Bürgermeister handelt. Dies ist Putins Russland und wie Swjaginzews formal bestechender, teils von grimmigem Humor durchzogener Film überhaupt das Licht der Leinwand erblicken konnte, ist überraschend. Eine wütende Anklage gegen Politik und Institutionen wie die Kirche.

7. Alles steht Kopf – Inside Out (R: Pete Docter)


Pixar ist zurück – Das war der häufig gehörte Tenor zu „Alles steht Kopf“, was impliziert, dass Pixar wohl weg war. Und ja, mit vergleichsweise mittelmäßigen Fortsetzungen und soliden neuen Einzelfilmen hat die Marke Pixar wohl tatsächlich und unwiderruflich ihre Makellosigkeit verspielt. Ganz unabhängig jedoch vom Gesamtkontext des Studios ist „Alles steht Kopf“ eine mitreißende Erinnerung daran, was (Animations-)Filme in ihren besten Momenten zu leisten imstande sind. Ein so origineller wie komplexer Film, der ein gewaltiges Thema klug abstrahiert und vereinfacht, um Jung und Alt gleichermaßen zu rühren und an die Hand zu nehmen, sich selbst und seine Umwelt besser zu verstehen. Die „Moral von der Geschicht‘“ mag simpel erscheinen, aber die wahre Kunst liegt darin, diese Sachverhalte zu vermitteln. Und das gelingt „Alles steht Kopf“ auf wunderbare Weise.

6. The Duke of Burgundy (R: Peter Strickland)


Erlesen inszeniert, ein wenig unanständig und dennoch auch unbestreitbar romantisch. Peter Stricklands wunderbar visualisierte Beziehungskiste aus Dominanz und Unterwerfung, aus Fetischen und Liebesopfern, hat eine Menge auf dem Kasten. Es ist spannend zu beobachten, wie sich diese Beziehung entfaltet, wie wir Dinge plötzlich aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen, wie das Miteinander der Figuren immer wieder neu an Reiz gewinnt. Oh, und natürlich dieser großartige Musikscore.

5. The Look of Silence (R: Joshua Oppenheimer)


Es gibt nicht viele Fortsetzungen von Dokumentarfilmen und eigentlich ist „The Look of Silence“, der Nachfolger von Joshua Oppenheimers bemerkenswertem „The Act of Killing“, kein Sequel in der Art, wie wir im Zeitalter von Shared Universes und Endlos-Franchises eigentlich verstehen. „The Look of Silence“ ist eine Fortführung der Ideen des Vorgängers: „The Act of Killing“ etablierte das Bild des heutigen Indonesiens, wo die Verantwortlichen eines politisch initiierten Massakers an 500.000 bis zwei Millionen Kommunisten in den 1960er Jahren mittlerweile Bürgermeister, Politiker oder schlicht hochangesehene Mitglieder der Gesellschaft sind. Hochangesehen nicht, weil sie ihre Verbrechen gut versteckt haben, sondern weil ihre Verbrechen nicht als solche gelten. Ging es im ersten Film nahezu ausschließlich um diese für uns so absurde Welt der Täter, kann „The Look of Silence“ auf diesem Fundament aufbauen und begleitet den Bruder eines Opfers bei der Konfrontation mit Tätern, Drahtziehern und deren Familien.

4. 45 Years (R: Andrew Haigh)


Andrew Haigh. Namen notiert? Schon das Liebesdrama „Weekend“ war ein beachtliches Ausrufungszeichen für den jungen Filmemacher; „45 Years“ ist noch eine ganze Spur besser. Haigh inszeniert den Spätherbst einer Beziehung, eines Paares, die das 45. Ehejubiläum feiern wollen, ehe die Nachricht einer früheren Liebe des Mannes alles auf den Kopf stellt. Es ist ein Film der kleinen Gesten, der vielsagenden Blicke, wenn in der Frau nach und nach Zweifel kommen, wenn Fragen kommen, die ihr zuvor so fern schienen, die aber immer irgendwo da waren. Es ist ein Film, komplett zugeschnitten auf Charlotte Rampling und ihr endlos ausdrucksstarkes Gesicht. Die letzten zwanzig Minuten gehören zum absolut Besten, was es nicht nur dieses Jahr, sondern seit Jahren im Kino zu sehen gab, nicht zuletzt eben dank Rampling. Das Schlussbild ist vielleicht DAS Schlussbild des Jahres, was in einem Filmjahr mit „Carol“ keine leichte Aufgabe ist.

3. Carol (R: Todd Haynes)


Die Liebesgeschichte des Jahres. In technisch meisterhafter, minutiös durchkomponierter Inszenierungsperfektion erweckt Todd Haynes die 1950er Jahre und entwirft, basierend auf dem semi-autobiographischen Roman von Patricia Highsmith und dem klugen Drehbuch von Phyllis Nagy eine Begegnung zweier Frauen, die gleichermaßen „Problemfilm“ über soziale Ungerechtigkeit und Vorteile ist, aber auch der reinste, entschlossenste und zielstrebigste Liebesfilm seit längerer Zeit. In der Kritik verglich ich „Carol“ mit Wong Kar-wais Meisterwerk „In the Mood for Love“ und das scheint mir noch immer zu weiten Teilen recht passend.

2. Mistress America (R: Noah Baumbach)


Greta Gerwig ist mein Spirit Animal. Ich will Regisseur und Co-Autor Noah Baumbach da gar nicht zu sehr ausschließen, aber es ist auffällig, wie gut zunächst „Frances Ha“ und nun dieser von Gerwig und Baumbach gemeinsam geschriebener Film funktionierten. „Mistress America“ ist dabei nicht nur fast ebenso clever, emotional real und charakterstark wie „Frances Ha“, er ist auch sagenhaft unterhaltsam. Wie ein Frank Capra Film im New York des 21. Jahrhunderts ist insbesondere die lange Kernszene der zweiten Hälfte ein absoluter Genuss. Und Gerwig (und Baumbach) muss man für ihren Mut bewundern, solch faszinierend komplizierte und widerborstige Figuren zu entwickeln und zu verkörpern. Wir können ihr/ihnen dankbar sein, dass wir so etwas noch im Kino zu sehen bekommen.

1. Mad Max: Fury Road (R: George Miller)


Ich kann gut verstehen, wie irritierend diese Nummer 1 im Kontext der vorherigen Plätze wirken muss. Aber ich sage immer wieder, wenn Leute überrascht sind, dass ich einen bestimmten Unterhalts- oder Genrefilm mochte, dass ich nicht die Art von spaßbefreitem Snob bin, wie ich es manchmal scherzend (aha!) vorgebe zu sein. Mir selbst sage ich immer lediglich ausgesprochen pingelig zu sein, was diese Art von Film betrifft, was Snob-Anschuldigungen sicherlich nicht verschwinden lässt. (Im Gegenteil.) In den letzten Jahren war ich auch immer mal wieder geblendet, wenn ein so genannter Unterhaltungsfilm überdurchschnittlich gut bei mir funktionierte. Gute Filme, die ich für eine Weile noch besser finde, weil ich ein Bedürfnis nach guten Filmen dieser Art habe; die Avengers oder Skyfall fallen mir da ein, die seitdem auf einen bescheideneren, aber immer noch positiven Sektor abgefallen sind. Bei „Fury Road“ sehe ich diese Gefahr nicht. Vielleicht auch weil George Millers verspätete Fortsetzung einer Reihe, die es mit der Handlungskontinuität nie so genau nahm, eine ganz andere Art von Unterhaltungsfilm ist. Mit einem Minimum an Plot, aber einem minutiös herausgearbeitetem Maximum an thematischer und symbolischer Dichte, explodiert „Fury Road“ in den schillerndsten Farben über die Leinwand und ist dabei einfach wahnsinnig unterhaltsam. Ein mitreißender, energiegeladener, irrer und irrwitziger Unterhaltungsfilm mit Köpfchen; pure Kinopracht.




- Cinderella: Ja, Cinderella ist „besser“ als der neue Star Wars. Eine schöne Demonstration, wie selbst Altbekanntes interessant gemacht werden kann und wie man Computereffekte in einem modernen Märchenfilm angenehmer einsetzt.

- Gefühlt Mitte Zwanzig / While we’re young: Der andere Noah Baumbach Film des Jahres, ohne Greta Gerwig und (deswegen?) nicht ganz so gut wie „Mistress America“ (s.o.). Ein verspieltes, emotional kühleres Treffen der Generationen, zwischen Hipstertum und Selbstverwirklichung im Schein der Authentizität.

- It Follows: Abgesehen von der herrlich dominanten (und gelungenen) Musikauswahl fasziniert mich insbesondere die historische Zuordnung im Film. Irgendwie Retro und Hommage, aber auch modern, mit eigenartigen Handys und anderen technischen Gerät. Die zentrale Horror-Metapher ist vielschichtiger, als man zunächst denken könnte, aber auch nicht frei von Löchern.

- Macbeth: Justins Kurzels erst zweiter Spielfilm ist stilistisch fast schon zu selbstbewusst. Doch es ist auch eine bemerkenswerte Demonstration ungewöhnlicher Inszenierungsfreuden, die man hier bewundern darf, wenn eine der bekanntesten Tragödien Shakespeares für eine neue Generation zu faszinierendem Leben erweckt wird. Fassbender und Cotillard sind stark.

- Magic Mike XXL: Der „Mad Max: Fury Road“ unter den Stripper-Filmen. Eine Film nahezu vollständig von allem befreit, was einem gewöhnlichen Plot ähnelt, ist diese konfliktarme Selbstfindungstour der Stripper-Buddys um Channing Tatums Mike ganz anders als der überraschend seriöse Vorgänger. Enorm unterhaltsam, mit einer entwaffnend positiven Attitüde für Männer und Frauen, und keineswegs die monotone „Männer in Leder-Tangas“ Parade, die man vielleicht befürchtet/erhofft hat.

- Selma: Ava DuVernays Film ist keine Martin Luther King Biographie, sondern eine filmische Aufarbeitung der Geschehnisse der Rassenproteste rund um den Marsch von Selma nach Montgomery, Alabama. Stark gespielt und spannend montiert sind es insbesondere die (neu geschriebenen) Reden und politischen Diskussionen, die faszinieren.

- Shaun the Sheep Movie: Nie aufhören, Aardman. Vielleicht sind Wallace & Gromit cleverer, aber dieser herrlich unterhaltsame Slapstick-Spaß für alle Altersklassen hat nicht nur Gags am laufenden Band, sondern auch viel Herz und ein bisschen was auf dem Kasten.

- Steve Jobs: Dank der theaterartigen und radikal symmetrischen Struktur des Aaron Sorkin Drehbuchs ist Steve Jobs weder Apple Werbespot noch banales Biopic nach bekannten Strickmustern. Von einem sehr lebendigen Michael Fassbender getrieben, geht es weniger um die digitale Revolution als vielmehr um den Qixotischen Kampf eines Machtmenschen mit Maske. Nur die letzten fünf Minuten können wir streichen.

- Victoria: Das Unterfangen, diesen fast zweieinhalbstündigen Ritt durchs nächtliche Berlin in einer einzigen Kamerafahrt ohne Schnitt zu drehen, überschattet das Endergebnis fast ein wenig. Als spannende Mischung aus Charakterdrama, Stadtporträt, Thriller und kleiner Romanze ist ein willkommener Energiestoß fürs deutsche Kino.

- Whiplash: Ein mitreißendes, energiegeladenes, zum Finale hin schier unbeschreibliches Erlebnis – und in seiner moralischen Ausrichtung nicht so untragbar, wie es vielerorts aufgefasst wird. Doch nach der wahnsinnigen Tour de Force bleibt zumindest für mich nicht viel, was ich in Zwei- und Drittsichtungen zu entdecken erhoffe.

Außerdem: A Girl walks Home alone at Night, The Spectacular Now, The Martian, Star Wars: The Force Awakens, Crimson Peak, The immigrant, Eine Taube saß auf einem Zweig…




#Zweitsichtung benötigt:
- Birdman: Ist „Birdman“ jetzt flach, weltfremd und selbstverliebt oder in seiner Ambivalenz weitaus cleverer als man hier und da annimmt? Aktuell besteht wenig Zweifel daran, dass Alejandro G. Iñarritus inszenatorischer Kraftakt mehr will, als er schlussendlich leistet. Irgendwas fehlte mir, obwohl ich das Erlebnis unterm Strich als positiv bewerten würde.

- Ewige Jugend: Paolo Sorrentino macht interessante Filme, die bei mir selten viel auslösen. „Ewige Jugend“ passt da perfekt zu „La Grande Bellezza“, bietet ein paar spannende Ansätze, gute Musik und viel Leerlauf, mit Ideen, die sich zumindest für mich nur schwerlich in einen Gesamtkontext setzen lassen.

- Foxcatcher: Ich mochte Bennett Millers „Capote“ und „Moneyball“ und grundsätzlich gemocht habe ich „Foxcatcher“ auch, aber es ist auch ein Film, der permanent unter Anspannung steht, aber ein nicht vollends zufriedenstellendes Ergebnis liefert. Das jedenfalls ist der Eindruck nach der ersten Sichtung.

- Kingsman: Ein bisschen wie „Kickass“; Matthew Vaughns grell inszenierte Groteskenversion von James Bond ist unterhaltsam und hat Stil, kann aber auch den Mief einiger infantiler Dummheiten und thematischer Ungenauigkeiten nicht abschütteln, die ich zwar Vorlagenautor Mark Millar zuschieben würde, die aber dennoch im Film sind.

- Sicario: Nicht ganz unähnlich wie „Foxcatcher“ steht auch Sicario permanent unter Strom, suggeriert Bedrohung und Unwohlsein, zögert die unvermeidliche Eskalation lange hinaus. Ambivalent und komplex, darin aber auch ein wenig zerfahren.


#Enttäuschungen und nicht so gute Filme:
- American Sniper: Bradley Cooper wollte einen anderen Film machen als Clint Eastwood. Dieser Eindruck steht für mich seit einer Weile im Raum, aber ich glaube mittlerweile, dass da wirklich etwas dran ist. Coopers Darstellung des echten US-Scharfschützen Chris Kyle zeigt mehr Facetten als die zu selten wirklich aufregende Inszenierung und eigenartige Strukturierung des Films, in dem er spielt. Man muss nicht unbedingt mit aggressiven Vokabeln um sich werfen, um den Film zu kritisieren, aber es ist ungeschickt, wie Kyles Handlungen im Irak bestätigt werden, wie man das Potential mit dem irakischen Scharfschützen ungenutzt lässt, und wie das psychologische Trauma Kyles dem Film kaum mehr als eine Anekdote wert ist.

- Chappie: Neil Blomkamps Film funktioniert weder als spannende KI Science-Fiction Überlegung, noch als Sci-Fi Dystopie-Action, noch als Darstellung einer Familie der etwas anderen Art. Chappie stolpert ständig über sich selbst und die selbst gesetzten Ansprüche, die einen Moment später schon wieder irrelevant sind, weil Blomkamp lieber Mecha-Action inszeniert, die in dieser Form aber auch niemanden mehr hinterm Ofen hervorholt. Eine frustrierende Verschwendung von Geld, Zeit und Ideen.

- Seventh Son: Dieser russisch-amerikanische Fantasy-Firlefanz hätte fast das Zeug zu einem neuen „So schlecht, dass er schon wieder gut ist“ Klassiker gehabt. Fast. Ein wild zusammengeklauter Haufen Unfug mit einigen unerfreulichen thematischen Tendenzen, in dem zwei gestandene Hollywoodstars (Jeff Bridges und Julianne Moore) so gelangweilt sind, dass sie sich nicht einmal so wirklich dem Trash/Overacting hingeben. Da können sich beide eine Scheibe von Eddie „I CREATE LIFE!“ Redmayne abschneiden.

- Terminator Genisys: Machen manche Sequenzen Spaß? Ja, kann schon sein. Aber nahezu alles, was in diesem wahrlich nicht mit vielen tollen Momenten gesegneten Film Spaß macht, geht auf Kosten der Vorgängerfilme, insbesondere der ersten beiden James Cameron Filme. Man sagt immer, Fortsetzung würden Originale ja nicht beeinflussen, sie nicht auslöschen, aber genau das versucht „Genisys“ mit einer so aggressiven wie absurden Aneinanderreihung haarsträubender Zeitreiseverrenkungen. Wenn dann noch die Handlung überwiegend leb- und lieblos dahinplätschert (und durch dumme Trailer zu 90% verraten wurde), bleibt am Ende trotz vereinzelter Schauwerte nicht viel mehr als ein schaler Geschmack im Mund.

- Unbroken: Quo Vadis, Frau Jolie-Pitt? Was genau die unter die Regisseure gegangene Schauspielerin mit ihrer dritten Regiearbeit bezwecken wollte, bleibt schwer zu erkennen. Als feierliches Gedenken der Lebensleistung eines amerikanischen Olympioniken, Piloten und Überlebenden eines japanischen Kriegsgefangenenlagers ist „Unbroken“ zu monoton, zu sehr auf das Physische beschränkt, auf die Leistung standhaft zu bleiben, Pein, Schmerz und Demütigung zu ertragen. Und das mag eine beachtliche Leistung sein, doch sie ergibt weder einen spannenden, noch einen interessanten Film und auch keine komplexe Figur in Louis Zamperini. Zu wenige Szenen entwickeln eine Funktion, eine spürbaren Akt aus Zamperinis Standhaftigkeit und spätestens mit den obligatorischen Texttafeln am Ende wird klar, wie Jolies Film besser ausgesehen hätte. „Unbroken“ endet dann, als die bewundernswerteste Leistung Zamperinis, die, die sich am besten für eine filmische Umsetzung eignet, gerade anfängt.




#Bester Hauptdarsteller:
1. Tom Courtenay, 45 Years
- Michael Fassbender, Macbeth
- Michael Fassbender, Steve Jobs
- Michael Keaton, Birdman
- Joaquin Phoenix, Inherent Vice
- David Oyelowo, Selma
- Miles Teller, Whiplash
- Tom Hanks, Bridge of Spies
- Matt Damon, Der Marsianer

#Beste Hauptdarstellerin:
1. Charlotte Rampling, 45 Years
- Julianne Moore, Still Alice
- Cate Blanchett, Carol
- Rooney Mara, Carol
- Essie Davis, The Babadook
- Laia Costa, Victoria
- Charlize Theron, Mad Max: Fury Road
- Alicia Vikander, Ex Machina

Beste Nebendarstellerin:
- Cate Blanchett, Cinderella
- Katherine Waterston, Inherent Vice
- Kristen Stewart, Still Alie
- Marion Cotillard, Macbeth
- Suzo Hirose, Unsere kleine Schwester

Bester Nebendarsteller:
- Edward Norton, Birdman
- J.K. Simmons, Whiplash
- Joe Mangianello, Magic Mike XXL
- Josh Brolin, Inherent Vice
- Oscar Isaac, Ex Machina

Weitere Kategorien:
- Bester Darsteller in einem schlechten (oder nicht so guten) Film: Bradley Cooper, American Sniper
- Beste Darstellerin in einem schlechten (oder nicht so guten) Film: Margot Robbie, Focus
- Newcomer des Jahres: Katherine Waterston, Inherent Vice
- Jährlicher „Wo ist eigentlich…?“ Preis: Wo ist eigentlich Anna Friel abgeblieben? Als alter „Pushing Daisies“ Freund würde ich sie gerne mal wieder sehen.
- „Less is more“ Preis für’s Overacting des Jahres: Eddie Redmayne, Jupiter Ascending
- „Badass“ des Jahres: Charlize Theron, Mad Max: Fury Road
- Morgan Freeman Gedächtnispreis für die teilnahmsloseste Schlafwandelrolle des Jahres: Jeff Bridges, Seventh Son
- „1 + 2 = 17“ Preis für die Fehlbesetzung des Jahres: Jamie Dornan, 50 Shades of Grey + George Clooney, Tomorrowland
- Bester YouTube-Star mit zukünftiger Filmkarriere: Flula, Pitch Perfect 2
- „Das Gesicht kenn‘ ich doch“ Preis für unnötige/störende Cameos und Gastauftritte: Diego Maradona, Ewige Jugend (Ja, schon klar, ist er nicht wirklich.)
- „Man Crush“ Preis: Oscar Isaac
- „Wie wäre es mal mit einer Hauptrolle?“ Preis: Imogen Poots (Broadway Therapy, Jimi: All is by my side)




#Diverse Sonderkategorien:
- „Einmal Markenname to go“ Preis fürs Product Placement des Jahres: McDonalds, Kingsman
- „Augenwischer-Ei“ Preis für banale Effekthascherei: Die U-Bahn Flucht, Mockingjay Pt. 2
- „Sag’s mit Musik“ Preis für gaaaaanz-subtile Botschaften durch Musikauswahl: Der Marsianer
- „Und was soll uns das jetzt sagen?“ Preis für irritierende Einzelszenen: Paul Dano im Kostüm, Ewige Jugend
- „Gesehen und wieder vergessen“ Preis: The Imitation Game
- „Gnihihi“ Preis für die schmutzigste Humorszene: „Darf ich Ihnen eine menschliche Toilette als Ausgleich anbieten?“ (The Duke of Burgundy)
- „My Sassy Girl“ Preis für die selbstbewusste Frau: Imperator Furiosa
- „Einleuchtende Erleuchtung“ Preis für offenen Geist und kluge Ideen: Tankstelle, Queen-Bar und Damen-Haushalt in „Magic Mike XXL“.
- „I think I spider“ Preis für den dämlichsten deutschen (Unter-) Titel: „The Good Dinosaur“ wird zu „Arlo & Spot“
- „My God, it’s full of Stars“ Preis für zu viele Stars in der Besetzung: Der Marsianer
- „Titulus Andronicus“ Preis für den besten Filmtitel des Jahres: Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach
- „La-la-la“ Preis für den Ohrwurm des Jahres: Love me like you do. Eigentlich „Pony“, aber der ist ja nicht neu.
- „Bob der Baumeister“ Preis für das Filmset des Jahres: Allerdale Hall, Crimson Peak
- „Ron Swanson“ Preis für den Bart des Jahres: Joaquin Phoenix‘ Koteletten in „Inherent Vice“.
- „Mach, dass es aufhört“ Preis für die Albtraumszene des Jahres: Da kommt ein komischer Kerl aus dem Zimmer, It Follows
- „You are special“ Preis für einen Film, der nicht gut, aber besser als erwartet war: 50 Shades of Grey
- Liam Neeson Gedächtnispreis für zelebrierte Gewalt: Kirche, Kingsman
- „Schau mir in den Ausschnitt, Kleiner“ Preis für berechnende Outfits: Margot Robbie, Focus
- „Chaos in zwölf Akten“ Preis für das strukturell und/oder dramaturgisch unausgegorenste Drehbuch des Jahres: Jurassic World
- „Geile Friese, Alda“ Preis für die tollste Haarpracht des Jahres: Hugh Jackman, Chappie
- „Schämt ihr euch eigentlich nicht“ Preis für kaum tragbaren Nonsens im Film: Frauen sind böse Hexen, Seventh Son
- „Jemand sollte entlassen werden“ Preis für schlechtes Marketing: „Terminator Genisys“ und seine Trailer.
- „Dancing Queen“ Preis für die Tanzszene des Jahres: Oscar Isaac, Ex Machina
- „Alea iacta Test“ Preis für Geschichte im Film: Selma.
- „tumblr has crashed“ Preis für neue Popkulturikonen: BB-8
- „Mit vollem Mund spricht man nicht“ Preis für die Essensszene des Jahres: Josh Brolin isst eine Schokobanane.
- „Blut und Schweiß“ Preis für die intensivste Szene des Jahres: Finale, Whiplash
- „Ente gut“ Preis für die beste Schlussszene des Jahres: Carol // 45 Years
- „#Aufschrei“ Preis für Dinge, die vermeidbar sind: Bryce Dallas Howards Outfit in „Jurassic World“ und die Aufregung darüber
- „Right in the Feels“ Preis für Gefühlsmanipulation: Bing-Bong, Alles steht Kopf
- „Vermintes Territorium “ Preis für den spoileranfälligsten Film des Jahres: Star Wars
- „Colour Kaleidoscope“ Preis für den Mut zu Farbe im Filmdesign: Mad Max: Fury Road
- „Print it on a shirt“ Preis für das Filmzitat des Jahres: „Witness Me!“ „Mediocre!“
- „Deutsch/Englisch GK“ Preis für die originelle Umsetzung eines (oft verfilmten) literarischen Klassikers: Macbeth
- „Kill it with fire“ Preis für die nervigste/unsäglichste Filmfigur des Jahres: So ziemlich die Komplettbesetzung von „Unknown User“.
- „Darling Asshole“ Preis für den Schurken des Jahres: Kylo Ren. Ehrlich, Kylo, ich meine Lord Ren, Sir, hast du, ich meine, haben Sie ganz toll gemacht. Ja, total bedrohlich. Wirklich. Bitte nicht weinen. Was, nein, ich habe nicht weinen gesagt. Ich meinte bitte nicht böse werden, Sie sind so unheimlich mächtig, Lord Ren. We're not worthy.

Tolles Kinojahr / 10

Dir gefällt BG? Unterstütz uns mit einem Klick auf

> Diskutier mit!

bereitsgesehen.de - Lass uns über Filme sprechen! - Home - Kritiken - Community - Specials - Impressum
Copyright 2017 bereitsgesehen.de, alle Rechte vorbehalten
bereitsgesehen.de ist nicht für die Inhalte verlinkter Websites verantwortlich