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KRITIK:

MACGRUBER


von Ann Collins

MACGRUBER (2010)
Regie: Jorma Taccone
Cast: Will Forte, Val Kilmer

Story:
Weil Terrorist Dieter von Cunth (Val Kilmer) einmal mehr die Welt bedroht, sieht sich das US-Militär gezwungen den weltbesten Geheimagenten MacGruber (Will Forte) zurück in den Dienst zu beordern. MacGruber bekommt zwei Assistenten (Ryan Phillippe, Kristin Wiig) und darf als MacGyver-Veralberung zahllose Fallen entschärfen...

Will Forte spielte MacGruber in zahlreichen
SATURDAY NIGHT LIVE Folgen

Gelungen:
"Sex and the City" kam 2008 in die Kinos und war eine zufrieden stellende Verfilmung der beliebten Fernsehserie. Es gelang trotz Laufzeit von über zwei Stunden nicht ganz mit den Stärken einer mehreren Stunden langen Charakterentwicklung in Staffelform mithalten zu können, aber die zusammengestauchte Kinoversion war als Komödie gelungen. Man konnte sie auch ohne Problemw sehen, ohne die Serie verfolgt zu haben. Wie die Serie war es eine amüsante Geschichte über Schlamassel, Peinlichkeiten und den vertrackten Konsequenzen echter Liebe, für die echte Zielgruppe mit traumhafter Fashion ausgestattet.

Der zweite Film sieht besser aus als der erste. War der erste noch teilweise auf dem technischen Niveau der Serie, sieht der Nachfolger aus wie aus dem Ei gepellt. Frauenherzen schlagen bei all dem Luxus höher, der im Film präsentiert wird und es macht wieder Spaß, da auch die Musik dementsprechend gute Laune macht. Von den Darstellern sind Sarah Jessica Parker, Cynthia Nixon und Kristin Davis am besten; sie verleihen ihren Figuren denselben Esprit, den es schon seit Anfang an gibt.

In einer SNL-Folge tauchte der echte MACGYVER
Richard Dean Anderson auf

Obwohl beide Verfilmungen vom gleichen Regisseur sind, macht "Sex and the City 2" den Eindruck als hätte ihn jemand gedreht, der die Serie selbst nie gesehen hat. Viele Leute haben immer verächtlich davon gesprochen, dass es in "Sex and the City" nur um Schuhe und inhaltslose Unterhaltungen geht, was nicht stimmte. Die Beziehungen waren unterhaltsam arrangiert und vor allem Carrie durfte oft sehr kritisch sein, während Samantha (Kim Cattrall) mit immer verrückten Sex-Abenteuern für lustige Gags sorgte.

Im zweiten Film von Michael Patrick King trifft das nicht mehr zu, da die Story des Films nichts Wichtiges erzählt und es viel mehr darum geht, mit Hilfe der Vier grelle Luxusartikel zu bewerben. Der ganze Film wirkt wie ein großer Shopping-Bummel. wie eine Dauerwerbesendung, nur weiß jede Frau dass man bei so einem dabei sein muss und sich das nicht bloß ansehen kann. Dazu kommt dass Samantha wohl mittlerweile zu alt für riskante Sex-Abenteuer geworden ist, da der Film nur Harmloses mit ihr macht. Dafür, dass er keine wichtige Handlung erzählt ist er auch viel zu lang. Der erste Film hatte in der Hinsicht auch mehr Lacher auf seiner Seite.

Sollten sie noch einen dritten Teil machen, sollte es nicht bloß darum gehen, dass Mr. Big lieber zuhause Fernseh schaut als mit Carrie auszugehen. Wenn Kim Cattrall sich nicht mehr traut, brauchen die vier Ladies eine fünfte neue Freundin, die den Part übernehmen kann. "Sex and the City" war immer Witz, Herz und Fashion, dieser zweite Kinofilm ist nur Letzteres.

Fazit:
Selbst als langjähriger Fan der Serie ist der Film eine Enttäuschung. Glitz und Glamour in all seinen grellsten Farben, doch die eigentliche Handlung wird vergessen.

3 / 10


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