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Kritik:
Die Tribute von Panem: Catching Fire


von Marco Steimels -> Starblight.de besuchen

THE HUNGER GAMES: CATCHING FIRE
(2013)
Regie: Francis Lawrence
Cast: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Elizabeth Banks, Woody Harrelson, Donald Sutherland, Philip Seymour Hoffman

Story:
Katniss und Peeta haben die 74. Hungerspiele gewonnen und hoffen auf ein ruhiges Leben nach der traumatischen Erfahrung, doch die wahre Gefahr lauert nicht in der Arena. Das Kapitol und Präsident Snow sehen ihre Macht durch das Paar aus Distrikt 12 in Gefahr …

Kritik:
Nach dem sich die Tribute von Panem bereits als Buchreihe einen festen Platz in den Herzen der Fans erkämpft hat und die Verfilmung des ersten Buches Fans und Kritiker begeistern konnte, kommen die Charaktere aus der Feder von Autorin Suzanne Collins ein Jahr später zurück auf die Kino-Leinwand. Katniss (Jennifer Lawrence) und Peeta (Josh Hutcherson) haben mit einem Trick die Hungerspiele, bei denen von 24 Tributen nur ein Überlebender als Sieger hervorgehen kann, gewonnen und damit für mächtig Trubel gesorgt. Dies bleibt natürlich nicht unbeobachtet von Präsident Snow (Donald Sutherland), welcher in Katniss eine Gefahr sieht, denn das Mädchen das in Flammen steht entwickelt sich langsam zum Symbol des Widerstands und könnte das Regime des Kapitols über die 12 Distrikte erschüttern. Ein Plan muss her um sie unauffällig aus dem Weg zu räumen, daher müssen sie, Peeta und 22 andere vormalige Gewinner der perfiden Spiele anlässlich des 75. Jubiläums der Hungerspiele erneut in einer Arena gegeneinander antreten. Doch wer wird diesmal gewinnen? 

Der Film setzt einige Monate nach der Handlung des Vorgängers an und erfordert Vorwissen aus eben diesem, denn für Neueinsteiger gibt es keine Rückblende. Stattdessen erleben wir wie die Protagonisten der Reihe versuchen mit ihrem neuen Leben nach der tödlichen Arena klar zu kommen, denn während Katniss und Peeta weiterhin vor der Kamera das glückliche Siegerpaar mimen müssen, entwickelt Katniss immer mehr Gefühle für ihren langjährigen Begleiter Gale. Dem Glück steht allerdings eine Tour durch die 12 Distrikte von Panem im Weg, bei der sie erneut mit den Geschehnissen, welche sie nachts nicht schlafen lassen, konfrontiert werden.

Mit dem ersten Film konnte man bereits beweisen, dass die Tribute von Panem mehr sind als nur die Verfilmung eines Jugend-Romans. Das dystopische Szenario schaffte es auch als Film Jung und Alt zu begeistern. Trotz Regiewechsel schafft es nun auch Francis Lawrence, die Fußabdrücke seines Vorgängers Gary Ross zu füllen und haucht der Welt dank höherem Budget viel mehr Leben ein. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Optik aus und so erwarten den Zuschauer mehr Actionszenen und auch die diversen Gefahren der Arena wurden gekonnt in Szene gesetzt. Zudem wurde die Wackelkamera, welche sich durch den ersten Film zog, in Rente geschickt. Dennoch fügt sich Catching Fire optisch perfekt ins Gefüge ein und bietet phantasievolle Bilder und schöne Landschaftsaufnahmen. Der neue Regisseur versteht es auch die Szenen aus dem Buch nahezu perfekt auf Zelluloid zu bannen, was natürlich die Fans sehr freuen wird. 

Die Riege der Darsteller wurde gegenüber dem ersten Teil hochkarätig erweitert und mit Philip Seymour Hoffman als neuem Spielemacher und Jena Malone als frühere Gewinnerin betreten durchaus bekannte Namen die Arena. Die Schauspielleistung ist durchweg auf gutem Niveau und auch Jennifer Lawrence kann sich als Hauptprotagonistin wieder in die Herzen der Zuschauer spielen. Bis auf wenige, verschmerzbare Kürzungen bewegt sich die zweite Runde der Hungerspiele sehr nah an der Buchvorlage, übernimmt damit aber leider auch die Länge in der ersten Hälfte, was aber durch die großartig inszenierte Arena entschädigt wird.

Fazit:
Die Stärken des Erstlings wurden konsequent gesteigert und die Schwächen größenteils ausgemerzt. Dadurch ergibt sich ein sehr rundes Filmerlebnis, welches den Kennern der Bücher sehr gnädig ist und Neulingen einen äusserst fiesen Cliffhanger bietet.

8 / 10
10 - Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabe

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