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Kritik:
Paranormal Activity 4


von Christian Mester

PARANORMAL ACTIVITY 4
(2012)
Regie: Henry Joost, Ariel Schulmann
Cast: Kathryn Newton, Katie Featherston

Story: Etwas ist faul im Staate Dänemark - hier im Haus von Alex' Elternhaus, denn nachdem eine merkwürdige Nachbarin - Katie aus dem ersten, später in Spiritform in den anderen beiden Filmen - gegenüber einzieht und ihr komisches "Kind" ständig zu ihnen herüber kommt, passieren seltsame Dinge, gewisse paranormale Aktivitäten...

Kritik:
Neues Jahr, Poltertrouble Toby ist back. Der unsichtbare Möbelpacker, Schubladenzieher und Hobbystalker stapft diesmal nach Prequel und Prequel zum Prequel samt Sequelschluss erstmals in einer direkten Fortsetzung zum ersten Film umher, und das, hey, modern: dieses Mal primär von Mac-Webcams, iPhone und Xbox Kinnect Kamera erfasst. In der Regie kehren Henry Joost und Ariel Schulmann zurück, die den letzten zu einem überraschend guten dritten Teil der Reihe machten - zumindest in Anbetracht des schwachen Anbeginns, lassen mit ihrem neuen aber leider nicht an Drei, sondern an Eins erinnern. Richtig, an den schwachen Eins.

Als rätselnde Jugendliche macht Kathryn Newton eine akzeptable Figur, macht aber nicht viel mehr als verwundert durchs Haus zu gehen nur um dann meistens... nichts zu erleben. Paranormal Activity 4 geht nach dem gewagten Mantra less is more und streckt Tobys Angriffe so in die Ferne, dass es zur Geduldsprobe wird - inakzeptabel, wenn der einzige Lichtschein des Franchises eben jene Buh-Schockszenen sind.  Die Idee, den Geist via Kinnect zu erfassen ist zugegebener Maßen einfallsreich, und visuell interessant, wird aber nicht effizient genug genutzt - der neue umgebaute Ventilator-Kniff ist es nicht. Neu ist zwar die Tatsache, dass ein neuer Junge - seltsamerweise nicht der, den Katie in 2 entführte - Katies neuer Ziehsohn ist, der dann Alex' Bruder beeinflusst. Das verläuft allerdings weitestgehend ungenutzt mit einigen Vorfällen, bis erneut ein Showdown nach gleichem Schema abhastet, der bloß unspektakulär zu wiederholen versucht, was 3 noch gelang: deftig zu gruseln und die Handlung ein wenig voranzutreiben. Obwohl die Serie nicht gerade für ihre Handlung bekannt ist, fällt einfach zu schwer ins Gewicht, dass die neue nicht kohärent genug ineinander greift und keine Basis ist, zu mehr einzuladen; wäre dies der erste der Reihe, wäre er es von der Wertigkeit her der einzige. 5 muss mehr bieten.

Fazit:
Wie sie sehen, sehen sie nichts:
Paranormal Activity 4 ist ein Spukhaus, bei dem der Spuk fast ganz vergessen und erst in den letzten Minuten mit dem Kartoffelstampfer reingekloppt wird. Paranormal .

2,5 / 10
10 - Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel 

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