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Kritik:
Scary Movie 1-4


von Christian Mester

Scary Movie 1-4
(2000 - 2006)
Regie: diverse
Darsteller: Anna Faris, Marlon Wayans

Story:
Veralberungen diverser Filme, darunter "Scream", "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast", "The Ring", "Der Exorcist", "Krieg der Welten", "8 Mile", "Hulk", "Saw" etc. - im Mittelpunkt stehen stets die verrückten Abenteuer der jungen Cindy (Anna Faris).

Kritik Teil 1 (2000):
Parodien sind immer schwierig zu machen, da es in Sachen Drehbuch, Regie und Schauspiel immer mehr zu beachten gilt, als man anfangs vielleicht denken mag. Das Drehbuch ist zwar im Prinzip nur eine lose Aneinanderreihung von Sketchen und Gags, muss allerdings darauf achten, dass der Film von Anfang bis Ende nie an Momentum verliert, dass die Witze gut getroffen sind und auch die Winks auf die parodierten Filme ankommen - und nie zu vorhersehbar werden. Darsteller müssen goofy sein, aber nicht zu schräg, die Regie muss es übersehen lassen, dass alles eine Collage an Sketchversuchen ist. Es gibt hervorragende Parodien ("Hot Shots" 1+2, "Die nackte Kanone") und vollkommen misslungene ("Meine Braut, die Spartaner und ich", "Fantastic Movie"), "Scary Movie" - der zahlreiche "Movie"-Filme folgen ließ - gehört da noch mit zu den besseren.
Die parodierten Horrorfilme der späten 90er werden amüsant getroffen und von Anna Faris und Marlon Wayans amüsant umgesetzt. Nicht der ganz große Treffer, aber ein unterhaltsamer Spaß mit frischem Humor.

Gelungene Parodie auf die Horrorfilme der späten 90er.

6 / 10 

Kritik Teil 2 (2001):
Da der erste Film die Kassen mächtig klingeln ließ, folgte schon ein Jahr darauf ein zweiter. "Scary Movie 2" war eine hastige Produktion - und das sieht man auch. Die Gags sind notdürftig zusammengeklaubt, die vielen Späße zumeist albern oder, was noch schlimmer ist, fallen hinab ins Ekelige und fürchterlich Geschmacklose. Das einzige, was den Film halbwegs vor einem totalen Disaster rettet, sind Anna Faris und Marlon Wayans, die einmal mehr die besten Szenen bekommen (auch wenn sich einiges bereits anfängt zu wiederholen) und mit ihrem Gefühl für gutes Timing immer wieder schmunzeln lassen.

Maue Fortsetzung mit weniger Witzen, wesentlich alberner als der erste Teil.

4 / 10 

Kritik Teil 3 (2003):
Die Auftritte Charlie Sheens und Leslie Nielsens sollten eigentlich an die glorreichen Zeiten eines "Hot Shots" und "Die nackte Kanone" zurück erinnern lassen, doch obwohl es amüsant ist, die zwei einmal mehr als alberne Volltrottel zu sehen, lässt sich nicht abstreiten, dass "Scary Movie 3" ein liebloser, witzloser Versuch wurde, an die ersten beiden Filme anzuschließen. Im Vergleich zum zweiten Film sind die Späße nicht mehr allzu ekelhaft, sind aufgrund neuer Darsteller jedoch fernab davon, jemals ein größeres Publikum zu erreichen (katastrophal: das "Signs" Ende mit fürchterlich unlustigen Gummi-Außerirdischen). Das größte Übel ist die Tatsache, dass die Macher des dritten Films verzweifelt versuchen, die zusammen gesponnene Rahmenhandlung als relevant zu verkaufen, weswegen man sich des Öfteren durchaus auch langweilen darf.

Eine madige Fortsetzung, die sich an den schwächsten Filmen ihres Genres orientiert. Sheen und Nielsen können nichts retten.

2 / 10 

Kritik Teil 4 (2006):
"Scary Movie 2" spielte weniger als der erste, "3" allerdings wieder mehr als der zweite ein, weswegen man sich auf dieselbe Art in einen weiteren Teil stürzte. Das Resultat? Erneut eine lieblose Sketch-Aneinanderreihung, in der dieses Mal unter anderem "Saw" und "Krieg der Welten" durch den Kakao - nein besser, durch die Scheiße gezogen werden. Alberne, plumpe Gags, die in einer Tour nur damit zu tun haben, dass Leute sich die Köpfe stoßen, in eklige Körperflüssigkeiten treten oder von Ipod-Monstern verfolgt werden.

Auf ähnlich niedrigem Niveau wie "3", sollte "Scary Movie 4" im besten Falle das Ende der Reihe markieren.

2 / 10 

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