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Shrek 1-3

Story:
Die grünen Abenteuer von Oger Shrek, seinem Esel Esel, seiner Freundin Fiona und einem gestiefelten Kater mit knuddeligen Kuschelkulleraugen...

regie :
chris miller
cast  : mike myers, cameron diaz, antonio banderas
kritik : matthew sole (3), christian mester (1-2)
 

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Kritik Teil 1 (2001):
2001 war die Welt zu Recht im grünen "Shrek"-Fieber, denn das erste Abenteuer des klobigen Ogers ist ein kunterbunt lustiges Action-Adventure mit einfallsreichen Figuren, tollen Verweisen auf die (damals) aktuelle Popkultur und einem ordentlichen Schuss Herz. Die Handlung ist zwar relativ dünn, dafür mit unzähligen Witzen und charakterlichen Eigenheiten gespickt, dass man davon auch mal absehen kann. Eddie Murphys lustigste Rolle seit Jahren und auch "Austin Powers" Mike Myers darf in der Rolle als widerspenstiger Klotz ansprechend auftreten.

Ohne Frage einer der besten Animationsfilm der letzten Dekade.

8
/ 10

Kritik Teil 2 (2004):
"Shrek" erreichte spätestens auf DVD sein Publikum, weswegen es keine große Überraschung war, dass "Shrek 2" epische 920 Millionen Dollar an den Kinokassen schaffte (zum Zeitpunkt der Kritik, 2010, noch immer der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten). Diese gewaltige Summe war letztendlich allerdings alles andere als berechtigt, da jeder, der mit Erwartung eines neuen genialen Witzekrachers in die Kinos ging, maßgeblich enttäuscht wurde. "Shrek 2" stürzt sich forciert in seine Gags und Späße und wirkt dabei so gehemmt und unharmonisch, dass kaum ein Witz zünden will. Selbstredend ist der Film wie auch sein Vorgänger technisch vom Feinsten, inhaltlich aber dieses Mal erschreckend liebloser Mist. Zu allem Überdruss gibt es im Sequel zahlreiche Gesangsszenen, die in unlustigen, nervenden Songs enden.

Der einzige Grund, weswegen man sich den zweiten Teil ansehen sollte, findet sich in Form einer von Antonio Banderas gesprochenen Katze. Der gestiefelte Kater ist das zweifellos größte - und einzige Highlight des Films.

3 / 10

Kritik Teil 3 (2007):
Aller guten Dinge sind gewöhnlich drei, aber das passt leider nicht zum ogerlichen Animationsfilm Nummer 3. Im Film wiegt sich "Shrek" in seinem frisch erlangtem Ruhm, doch er will Änderungen, denn er sieht selbst - er ist langweilig geworden. Er ist kein Monster mehr, kein griesgrämiger und deswegen liebenswerter, sondern ein liebenswerter und deswegen langweiliger Oger.

Das ist exakt das Problem des Films, denn "Shrek 3" hat keine Daseins-Berechtigung mehr. Die wenigen Witze sind geklaut aus seinen eigenen Vorgängern. Intelligenten, zweideutigen Witzen weichen kindlichem Klamauk ohne Finesse und Stil, und im ernst - die Figuren Shrek, Fiona, Esel und Katerchen sind nach drei Filmen einfach durch. Da gibt es nichts neues mehr, und die Addition verschiedener neuer, vor allem menschlicher Charaktere (und eben Menschen sehen in Shrek's Animation gruselig und unlustig aus), die lieblos und verhunzt zusammen geführt werden, führt zu nur gar nichts.

In Sachen Tricktechnik ist Shrek natürlich solide und fantastisch gemacht, aber die Bilder eines Künstlers verlieren an Wert zu verlieren, wenn sie zwar alle gleich gut gemalt sind, aber weder Aussage noch Reaktion noch Gefühle beanspruchen. Rumpelstilzchen, Captain Hook und Prinz Charming sorgen teilweise für Animations-Action, die zusammen mit dem lauen Soundtrack aber für keine Begeisterungsstürme mehr sorgen können. Ab durch die Hecke, der verrückte Bauernhof und Monster House klopfen dem grünen Bruder zart auf die Schulter, nur um ihn in der Beziehung von oben herab zu belächeln.

Nach zwei empfehlenswerten Animationshits bekommt der dritte keine; er trägt alle Zeichen eines faulen, inspirationslosen Börsenprojekts, das bei Erfolg noch 20 gleich-schlechte Teile nach sich ziehen wird.

Fazit:
Shrek 3 ist nur etwas für Hardcore-Shrekfans, die unbeliebt alles über den animierten Oger gesehen haben müssen. Alle anderen schauen sich nach animierter Konkurrenz aus anderem Hause um: zum Beispiel Ratatouille.


4
/ 10


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