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KURZKRITIKEN:
SKYLINE
MORNING GLORY
von
Matthew Sole
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Bei Erfolg sollen weitere
Teile kommen |
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SKYLINE
(2010)
Regie: Greg, Colin Strause
Cast: Eric Balfour, Donald Faison
Story:
Jarrod (Eric Balfour) und seine Freunde werden
eines Morgens von einem gleißenden Licht geweckt:
außerirdische Raumschiffe greifen Los Angeles mit
riesigen Staubsaugern an. Sie versuchen, der drohenden
Invasion von oben zu entkommen.
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Kurzkritik:
„Skyline“ ist der neue Film der Macher von
„Aliens vs. Predator 2: Requiem“, der 2007
einige gute Spezialeffekte bot, es andererseits aber auch
schaffte, der schlechteste der sechs „Alien“ und
fünf „Predator“ Filme zu werden. Da man den beiden
Brüdern keinen weiteren Anlauf erlauben wollte,
haben sie jetzt eine eigene Aliengeschichte gedreht,
die inhaltlich an andere Genretitel, qualitativ aber
an ihr stark kritisiertes Debüt erinnert. Allen
voran sind die Filmfiguren genau so schlecht wie bei
ihrem ersten kläglichen Versuch. TV-Seriendarsteller wie Eric Balfour, Donald Faison und Brittany Daniels
verbringen eintönige 85 Minuten damit, unüberzeugend schreiend
vor riesigen Roboteraliens davon zu laufen, die im
ansonsten leeren LA für Verwüstung sorgen.
Ein Vergleich zu
„Cloverfield“ böte sich automatisch an, doch „Skyline“
ist anders. Die Darsteller sind schlechter und
spielen langweilige, nervende Rollen, dafür gibt es
einiges mehr an Alien-Szenen. Die blau
leuchtenden, mechanisch anmutenden Aliens und
Raumschiffe haben interessante Designs und sind gut
gemacht, werden aber spannungsarm als wütende Riesen
gezeigt. Es erinnern derart viele ihrer Szenen an andere Sci-Fi Titel, dass man „Skyline“ schon fast als
versuchte Greatest Hits Sammlung solcher empfinden kann.
Dass es einem aber egal ist, ob die idiotischen
Figuren die Eroberung der außerirdischen
Eindringlinge überleben, wird nur durch ein
unbeschreiblich dummes Ende unterboten. Es soll die
Tür mit überraschender Wende für einen zweiten Teil
öffnen, wirkt aber unfreiwillig komisch. Ein
passender Abschluss für ein lahmen Abklatsch, dessen
Trailer die Illusion aufbringt, der beworbende Film sei gut.
Fazit:
"Aliens vs. Predator: Requiem" ohne Aliens und
Predator. Was man dem Erstling aufgrund
nostalgischer Werte noch durchgehen ließ, wird es
hier schwer haben. Wer Invasionsszenarien mag,
erwartet wenige lohnenswerte Effektszenen.
3 / 10
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Rachel McAdams spielte 2009
Irene Adler in SHERLOCK HOLMES |
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MORNING GLORY (2010)
Regie: Kevin Greutert
Cast: Harrison Ford, Rachel McAdams
Story:
Als Becky (Rachel McAdams) eines Tages bei einer
Frühstücksshow landet, steht ihr ein Haufen Arbeit
bevor. Um die ehemals beliebte Show wieder populärer zu machen, holt
sie einen ausrangierten Nachrichtensprecher (Harrison
Ford) mit ins Boot, der Frühstücksshows hasst - und
damit mit der Moderatorin (Diane Keaton) kollidiert,
die frühe Shows und Tratschberichte über alles
liebt.
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Kurzkritik:
"Morning Glory" könnte in den falschen Händen
Pilotfolge einer schwachen Sitcom sein, doch Rachel
McAdams ("Sherlock Holmes")
macht mehr draus. Als attraktive, engagierte, aber auch
liebenswert chaotische Showmanagerin ist sie so
bezaubernd, dass man über die relativ oberflächliche
Handlung der Geschichte hinweg blicken kann. Ähnlich wie Renee
Zellwegers Bridget Jones sind Job, Liebe und Leben
leichtfüßig und unterhaltsam gestrickt, wodurch
erreicht wird, was er erreichen will: eine lockere
Komödie mit leichter Love-Story, leichter
Screwball-Mentalität zu sein. Unterstützt
wird McAdams dabei von der stets gut aufgelegten Diane
Keaton, die sich unterhaltsam mit einem ergrauten,
charismatisch mürrischem
Harrison Ford streiten darf. Beide sind so gut, dass
sie tatsächlich unterhaltsame
Frühstücksshow-Moderatoren abgeben könnten.
Im Hintergrund gehalten werden leider Jeff Goldblum
und Patrick Wilson, die schon in
"Umständlich verliebt" nur die zweite Geige
spielen durften. Roger Michell greift für seinen
Film auf den selben Schwung zu, den er schon "Notting
Hill" verlieh. Glücklicherweise verzichtet er jedoch
darauf, seine neue Geschichte zu sehr in Romantik
enden zu lassen. Er bleibt lieber amüsant und zieht
dies bis zum Ende gelungen durch.
Fazit:
Wäre Frühstücksfernsehen so amüsant und herzlich,
würde manch einer extra dafür aufstehen.
7 / 10
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