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KURZKRITIKEN:

SO SPIELT DAS LEBEN
EINFACH ZU HABEN
IT'S KIND OF A FUNNY STORY


von Matthew Sole

Katherine Heigl gab ihr Debüt in
ALARMSTUFE ROT

SO SPIELT DAS LEBEN
LIFE AS WE KNOW IT
(2010)
Regie: Greg Berlanti
Cast: Katherine Heigl, Josh Duhamel

Story:
Zwei sich nicht ausstehen könnende Paten (Katherine Heigl, Josh Duhamel) raufen sich zusammen, um das Kind ihrer verstorbenen Freunde aufzuziehen.

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Kurzkritik:
Seit „Beim ersten Mal“ ist „Greys Anatomys“ Katherine Heigl die erste Wahl für alle die Filme, die eine Jennifer Aniston aus Zeitgründen ablehnt. „So spielt das Leben“ fällt also in bekannte Schemata, denn wie so oft geht es um eine attraktive junge Karrierefrau, die über Umwege zu ihrem Traummann findet. Heigl spielt dieselbe Rolle wie immer, trifft damit also gewohnte Sympathien und ändert nichts an möglichen Antipathien. Josh Duhamel, am ehesten aus den „Transformers“ Filmen bekannt, erscheint besser, bleibt aber reichlich austauschbar. Reichlich aufgesetzt wirken diverse Gefühlsregungen des Films, denn die Regie nimmt es jedes Mal vorweg, was man als Zuschauer wann wie empfinden soll. Entweder ist es aufdringlicher Feel Good Musikeinsatz oder das ständige Einblenden des Babys, das stets passend lustige Geräusche macht oder pünktlich weint. Echter Humor bleibt damit eine Seltenheit, jegliche Romantik absehbarer Kitsch, zumal es stört, dass es zwischen beiden Verliebten nie merklich funkt. „So spielt das Leben“ ist demnach eine gewohnte Fließbandproduktion für ein bestimmtes Zielpublikum, wie es sie jedes Jahr gibt. Kennt und mag man ähnliche Filme, mag man auch diesen, ist es nicht der Fall, wird man es schwer haben, damit warm zu werden. 

Fazit:
Eine typische Baby-Romanze mit allen bekannten Klischees und nur wenig echter Comedy.

4 / 10
 

Emma Stone spielt Gwen Stacy im neuen SPIDER-MAN

EINFACH ZU HABEN
EASY A
(2010)
Regie: Will Gluck
Cast: Emma Stone, Patricia Clarkson

Story:
Um ihren sozialen Status aufzupolieren, tut die Schülerin Olive (Emma Stone) so, als könnten Mitschüler ihre Jungfräulichkeit bei ihr loswerden.

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Kurzkritik:
Dass „Einfach zu haben“ an mehreren Stellen John Hughes zitiert überrascht nicht, denn die angenehm spritzige Komödie steht ganz im Stern der kultigen Hughes Schulkomödien. Wie „Sixteen Candles“ und „The Breakfast Club“ ist es eine leichte, eigentlich vorhersehbare Teenie-Geschichte, die von ihren gelungenen, oftmals amüsant sarkastischen Dialogen und Figuren zu etwas Höherem gemacht wird. Emma Stone offenbart sich als bemerkenswertes Talent, die sich bissige Wortgefechte mit anderen liefert und sich spielend leicht als Leading Lady vieler zukünftiger Filme anbietet. Wie bei den Hughes Filmen gibt es auch hier tiefere Hintergründe, denn „Einfach zu haben“ bedient sich offenherzig vom bekannten Stück „Der scharlachrote Buchstabe“ von Nathaniel Hawthorne, um das darin beschriebene Geschehen auf die Jugend von heute umzumünzen. Regisseur Will Gluck sorgt für Comedy, lässt aber davon ab, hauptsächlich das sein zu wollen. „Einfach zu haben“ ist eine leichte Komödie mit Herz, getragen von einem zukünftigen Star.

Fazit:
Amüsante Schulklamotte mit einer sehenswerten Hauptdarstellerin.

7 / 10

In HANGOVER 2 geht es 2011 nach Thailand

IT'S KIND OF A FUNNY STORY (2010)
Regie: Anna Boden
Cast: Keir Gilchrist, Zach Galifianakis

Story:
Ein Teenager (Keir Gilchrist) weist sich eigenhändig in eine Psychiatrie ein, um dort nach dem Sinn des Lebens zu suchen..

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Kurzkritik:
„It’s kind of a funny story“ hat von der Grundidee her viele Ausrichtungsmöglichkeiten; da Zach Galifianakis („Hangover“) mitspielt, könnte es eine lustige Komödie über die Mitglieder einer Heilanstalt sein, oder aber, wie die meisten Anstaltsfilme, ein unnachgiebiges Drama über skrupellose Ärzte. Da Craig von Selbstmord träumt, fiele auch aufkommende Tragik leicht, doch insgesamt ist das Resultat ein sehr ruhiges Charakterdrama mit kurzweiligen Ausflügen in jene Gefilde. Neuling Gilchrist ist solide, überraschend ist jedoch der bärtige Galifianakis, der als undurchsichtiger Geisteskranker spannend und berührend bleibt und den Eindruck hinterlässt, wie Robin Williams auch ernstere Rollen gut spielen zu können. Die Selbstfindungsgeschichte des Jungen entwickelt sich in kleinen Schritten, bleibt damit von größeren Charakterszenen fern. Es ergibt sich ein ruhiger Film, der nie größere Ambitionen hegt. Ein gutes, aber zu verhaltenes Drama, das mehr wünschen ließe.

Fazit:
"It's kind of a funny story" ist ein unterhaltsamer Selbstfindungstrip mit Augenmerk auf einen überraschend guten Galifianakis.

6 / 10


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