BG Kritik:

Storm Hunters


von Daniel Schmitt

Into the Storm (USA, 2014)
Regisseur: Steven Quale
Cast: Richard Armitage, Sarah Wane Callies, Matt Walsh

Story:
Als eine amerikanische Kleinstadt von einer Vielzahl gewaltiger Tornados heimgesucht wird, kämpft eine Familie um ihr blankes Überleben und wird dabei von einer Gruppe Sturmjäger unterstützt.



Ob der Regenschirm reicht? "Storm Hunters" macht mächtig Wirbel und will der Twister für eine neue Generation sein.

Mit Sarah Wane Callies aus The Walking Dead


1996 brachte Jan de Bont den erfolgreichen Katastrophenfilm „Twister“ mit Bill Paxton und Helen Hunt in die Kinos. Der Film war ein Erfolg und zeichnete sich durch die hervorragenden Effekte aus. 18 Jahre danach und frisch zur Tornadosaison in Amerika, bringt der „Final Destination 5“ Regisseur Steven Quale seinen Katastrophenfilm „Storm Hunters“ in die Kinos, mit noch nie dagewesenen Sturmszenen. Das größere Unwetter gab es sicher hinter den Kulissen, denn mit 50 Millionen Dollar als Budget und Gesamteinnahmen von 30 Millionen war dieser Möchtegern-"Twister" gerade mal ein laues Lüftchen an der Kinokasse.

Gary (Richard Armitage) hat nur Ärger mit seinen Söhnen, Donnie (Max Deacon) und Trey (Nathan Kress). Die Meteorologin Allison (Sarah Wayne Callies) und der Sturmjäger Pete (Matt Walsh) jagen Tornados für einen Film. Ihre Wege kreuzen sich, als eine Serie von Tornados die Kleinstadt Silverton heimsuchen und Allison Gary helfen will seinen Sohn zu retten.

So gut wie Sharknado ohne Sharks


Schon bei „Finale Destination 5“ hat Quale sein Talent dafür demonstriert, Filme schlecht zu erzählen. Und seine beiden Filme haben durchaus Parallelen. Die Charaktere sind dünn wie Papier, werden dementsprechend schnell von den Tornados aufgesogen. Man lernt sie zwar ein wenig kennen aber es wird auf nichts wirklich eingegangen und es sind einem so ziemlich alle egal, da sie nicht ein Fünkchen Charme aufweisen. Dies liegt sicher weniger an den Schauspielern. Keiner von ihnen leistet schlechte Arbeit. Es gibt für sie nur schlichtweg nichts zu tun, außer sich festzuhalten und zu schreien. Allison hat eine Tochter und würde gerne bei ihr sein, kann sie aber nicht, da sie aus irgendeinem Grund ihr Leben mit Sturmjägern aufs Spiel setzen muss. Gary hat seine Frau verloren, die Söhne leiden darunter und die Beziehung zu ihrem Vater ist angespannt. Warum? Weil es eben so ist! Pete verliert seine Geldgeber und braucht daher einen Tornado für gutes Bildmaterial. Der Mann hat Glück! Wer suchet, der findet!

Dazu kommen noch ein paar übrige Kameramänner, zum wortwörtlichen Verheizen und zwei Möchtegern-Sturmjäger, die den Zuschauer von der ersten Sekunde an einfach nur auf die Nerven gehen. Dem Ganzen versucht man dann noch einen philosophischen Touch über die Kostbarkeit des Lebens hinzuzufügen, der sowieso scheitert, weil „Storm Hunters“ auf Action setzt. Das alles klingt nach einer absolut großartigen, klischeehaften Ausgangslage für eine Katastrophe an den Kinokassen. Ups, verschrieben! Nach einer guten Ausgangslage für einen Katastrophenfilm fürs Kino. Glaubt doch sowieso niemand. Das alles könnte man verzeihen, wenn wenigstens die Tornados gut aussehen würden, beziehungsweise, die Effekte überzeugen könnten, aber der 18 Jahre alte „Twister“ schafft es, einen besseren Sound und bessere Effekte zu haben. Die „Storm Hunters“ jagen in keiner einzigen Sekunde Tornados, sondern durchgehend CGI Schläuche, die irgendwann in den Wolken verschwinden. Technisch hat der Film auch nichts zu bieten. Zwar sind ein paar Großaufnahmen gelungen, dafür springt aber der Schnitt und es gibt Abblenden, die einfach nur deplatziert wirken. Nicht einmal der Score von Brian Tyler kann mit Mark Macinas „Twister“ Soundtrack mithalten, auch wenn er für sich genommen passend ist. Insgesamt bleibt „Storm Hunters“ ein laues Lüftchen.

Fazit:

Nichts als warme Luft! Ein lauer Plot, hauchdünne Charaktere und lahme Effekte pusten „Storm Hunters“ in den Müll. Lieber nochmal „Twister“ von 1996 ansehen und sich den Kinobesuch sparen.

2,5 / 10
10 - Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel
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