BG Kritik:

The Pyramid - Grab des Grauens


Seit 6 Jahren bei BG. Er hat Geschichte, Soziologie und Anthropologie studiert und ist ebenfalls als Autor tätig.

von Daniel Schmitt

The Pyramid (USA 2015)
Regisseur: Grégory Levasseur
Cast: Ashley Hinshaw, Denis O'Hare, u.a.

Story:
Eine Gruppe Archäologen möchte den Untergrund einer geheimnisvollen Pyramide untersuchen und stolpert dabei in ein Labyrinth des Grauens.

Dieser Film basiert selbstverständlich auf einer wahren Geschichte und repräsentiert, auf glaubhafte Weise den normalen Alltag eines Archäologen. Nicht!

"Was steht dort? Wer dies liest ist doo-"


Keine Ahnung welcher Archäologe diesen Film aus dem Sand hervorgeholt hat aber wäre er doch besser unentdeckt geblieben. Grégory Levasseur, welcher sonst nur als Autor für „P2- Schreie im Parkhaus“ und „The Hills have Eyes“ bekannt ist, liefert mit „The Pyramide: Grab des Grauens“ sein erstes Regiedebut ab und könnte wirklich besser sein. Zumindest der Titel ist gut gewählt. Der Film spielt in einer Pyramide, es könnte das Grab der Karrieren aller Beteiligten sein und der Film ist das Grauen.

Eine Gruppe Archäologen und eine Filmmannschaft finden in Ägypten eine Pyramide. Prinzipiell jetzt nicht sehr verwunderlich aber diese hat nur drei Ecken und liegt zudem unter dem Sand. Die Gruppe will diesen sensationellen Fund natürlich erforschen, wird aber von der dortigen Regierung ermahnt ihr Lager abzubrechen, da die Unruhen in den Städten die Region gefährlich machen. Der Film spielt während den Unruhen in Ägypten. Die Gruppe hat die Wahl, entweder sie packen zusammen, gehen nach Hause, sind ein wenig niedergeschlagen aber leben dafür glücklich bis an ihr Ende ihrer Tage oder sie gehen trotzdem kurz in die Pyramide und überspringen alles vorher Genannte, bis auf den Teil mit ihrem Ende.

Archäologen gucken in die Röhre.


In der Pyramide, denn der Film heißt schließlich „The Pyramid“ und nicht „Rational gedacht in Ägypten“, geht natürlich alles schief und eine kurze Expedition wird zu einem schrecklichen Todeskampf ohne Entrinnen, als sie von einer Falle in die Nächste stolpern und auch noch von einer mysteriösen Kreatur verfolgt werden. Zugegeben, nachdem die erstmal sehr plumpe Handlung erklärt ist, beginnt „The Pyramid“ zwar nicht interessant zu werden, hört aber dafür auf nur zu langweilen. Die erst sehr langatmig eingeführten aber trotzdem oberflächlich präsentierten Charaktere, für die man es sich sowieso nicht schafft zu begeistern, beginnen einen nach dem anderen, auf sehr blutige und grausame Weise zu sterben. Diese blutigen Momente sind nicht wirklich spannend aber dafür lieblos in Szene gesetzt, durch eine inkonsequente Kameraführung. Mal Found Footage, mal nicht, mal Found Footage, mal nicht und das Alles die ganze Zeit nur in braun, grau und grün.

Gekonnt ergänzt, wird diese Grausamkeit noch durch so manche Logikfehler, von dem einer so gravierend ist, dass es den gesamten Plot in sich zusammenfallen lässt. Zugegeben das Wesen welches die Gruppe jagt, ist ein recht kreativer Einfall, der durchaus Potential bewiesen hätte aber leider wurde die Idee nicht ausgebaut, sondern liegt wortwörtlich im Dreck. Ein passendes Schlusswort.

Fazit:

Diese Pyramide -mit all ihren Ecken und Kanten- wirkt mehr als unrund. Die Schauspieler können nicht überzeugen, der Plot macht keinen Sinn, die Kamera kann sich nicht entscheiden was sie sein will und eine interessante Prämisse wird nicht genutzt. Diesen Fund, kann man getrost im Sand liegen lassen.

2 / 10
10 - Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel

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