Story:
Po ist ein Panda, der am
liebsten ein berühmter Kung Fu-Kämpfer wäre. Als sich für ihn die große
Gelegenheit ergibt, nimmt er Training bei einem alten Meister - und das braucht
er, denn ein gefährlicher Tiger ist in der Nähe ausgebrochen...
regie :
mark osborne
cast :
jack black, angelina jolie
kritik :
christian mester
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Kritik:
Der Kung Fu Panda
schlägt sich wacker über die Leinwand.
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"Ey, Freunde, lasst uns The Happening schauen!"
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Zugegeben, Kung Fu Panda sah nach
den ersten Trailern und Bildern nur nach "noch so einem" Animationsfilm aus, der
wie viele andere im Fahrwasser der Pixar-Giganten mitschwimmt und selbst nicht
viel zu bieten kann. Damit tut man dem neuen Dreamworks allerdings unrecht.
Was direkt sehr positiv auffällt, ist die großartige Zeichnung. Alle Figuren und
die Welt von Kung Fu Panda sind mit extremer Liebe fürs Detail gemacht worden
und lassen oft vergessen, das man einen weiteren animierten Film sieht. Viel
mehr wirkt es unterbewusst wie ein moderner Zeichentrickfilm, in dem man sich so
verlieren kann wie in den alten Disneystreifen damals. Dazu ist alles sehr
farbenprächtig und bleibt trotz starker Dynamik - etwa in den Kampfszenen -
immer sehr übersichtlich. In Sachen Optik muss man sich also wirklich nicht
hinter Pixar verstecken (wobei Ratatouille mit seinem realen Hintergrund und
immenser Detailgenauigkeit doch noch aufwendiger ist diese sehr cartoonhaften
Dschungelörtlichkeiten).
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"Roarroarfinstergrummelroarbrummelwroarroar
rah."
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Po und seine Freunde sind
generell lustig inszeniert. Ein Problem ist allerdings, dass es zwischen ihnen
zuweilen etwas sehr albern wird und das es leider einige Passagen gibt, in denen
die Handlung sich wie Käse zieht. Hier hat der Kung Fu Panda leider die gleichen
Probleme wie etwa Madagascar: kommen keine Gags oder Actionszenen, verliert der
Film völlig an Fahrt. In den Filmen von Pixar spielt das keine Rolle, denn die
Figuren sind da in der Regel so liebevoll und interessant in Szene gesetzt, dass
man mit ihnen fühlt und all ihre Momente genießt, aber der Panda hat abseits der
Comedy nicht wirklich viel zu bieten.
Die Story ist auch nichts Besonderes; es ist eine von diesen schon zigmal
verfilmten Rocky bzw. Karate Kid Entwürfen, in der ein Nobody mit Sport zu
seiner Bestimmung findet und später gegen etwas Böses antreten muss.
Dementsprechend finden sich unter den Figuren auch fast nur laufende Klischees,
bei denen das bekannteste von allen, der griemelige alte weise Trainer, noch am
besten funktioniert.
Braucht die Welt einen zweiten Teil? Nicht wirklich, denn sofern der Panda darin
nicht sein Metier wechselt und die Finger vom Kung Fu lässt, dürfte es mehr oder
weniger auf den gleichen Film zurückfallen. Dreamworks sollte besser an was
Neuem arbeiten und vielleicht mal probieren, mehr als nur buntem Klamauk zu
schaffen.
Fazit:
Erwartet man nicht
zuviel, lohnt sich der Besuch aber dicke. Kung Fu Panda ist ein gut gemachter
Cartoon, nicht mehr, nicht weniger.
7 / 10
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