Story:
Janine
Roth
(Meryl
Streep)
ist
eingeladen,
sich mit
dem
jungen
Senator
Jasper
Irving
(Tom
Cruise)
zu
treffen.
Der
Politiker
will ihr
von
einem
neuen
Unternehmen
in
Afghanistan
berichten,
in das
auch
zwei
Schüler
des
Lehrers
Malley
(Robert
Redford)
verwickelt
sind.
Während
der Film
gleichzeitig
ihre
Diskussion
und den
laufenden
Einsatz
vor Ort
zeigt,
gibt es
auch
noch ein
Gespräch
zwischen
einem
ihrer
Mitschüler
und dem
Lehrer,
der sich
an deren
fragwürdige
Vorfreude
auf die
Kriegshandlung
erinnert.
regie :
robert
redford
cast
:
robert
redford,
tom
cruise,
meryl
streep
kritik :
christian
mester
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Kritik:
Der neue
Cruise
ist eine
langatmige
Sesselqual.
Über den
Privatmensch
Tom
Cruise
mag man
schreiben
was man
will,
aber in
den
letzten
Jahren
hat er
weiterhin
ein
großartiges
Händchen
für
tolle
Projekte
bewiesen,
in denen
er stets
eine
überaus
gute
Figur
machte.
Nach dem
Split
mit
Paramount
öffnete
Tom nun
kurzerhand
seine
eigene
Produktionsstätte
United
Artists,
aus der
das
Drama
Von
Löwen
und
Lämmern
nun sein
erstes
neues
Stück
ist...
und mit
dem hat
er sich
keinen
Gefallen
getan.
Zwar
bietet
die
Zusammensetzung
der
Story
genügend
Möglichkeiten
für
eine
berührende,
verschachtelte
Geschichte
ala LA
Crash
oder
Babel,
aber
Regisseur
und
Hauptdarsteller
Robert
Redford
vermag
es
nicht,
daraus
auch
nur
ansatzweise
Gewinn
zu
schlagen.
Während
die
Diskussionen
mit ihm,
Cruise
und
Streep
keinerlei
Höhepunkte
aufweisen
und
derart
zahm,
lieblos
und
verhalten
ablaufen,
das man
des
öfteren
unruhig
im
Kinosessel
herumrutscht,
können
auch die
Gefechte
an der
Front
nicht
überzeugen.
Cruise
spielt
hier
einen
netten
Politiker,
der sich
für
seine
Ideale
einsetzt
und
Meryl
Streep
erklärt,
wieso er
so
handelt
wie er
handelt.
Streep's
Charakter
bleibt
zwar
skeptisch
und
hinterfragt
viel,
bleibt
aber
viel zu
ruhig
und
damit
unerwartet
uninteressant.
Weil sie
keinerlei
Spannungen
oder
Gefühle
aufkommen
lässt,
bleibt
auch
Cruise
neutral
und
bekommt
wiederum
keine
Gelegenheit,
sein
Talent
zu
zeigen.
Keiner
von
beiden
dürfte
nächstes
Jahr bei
den
Oscars
genannt
werden,
denn
auch
wenn sie
üblicherweise
zu den
besten
ihrer
Art
gehören,
zeigen
sie es
in
diesem
Film
nicht.
Redford
geht es
ähnlich.
Er
spielt
sich
mehr
oder
weniger
selbst,
als
Mentorfigur
mit
Vorschlägen,
die aber
auch
keinen
Nachdruck
haben
und
nicht
sonderlich
beachtlich
wirken.
Derek
Luke und
Michael
Pena
sind
ebenfalls
talentiert,
aber
auch die
beiden
kriegen
undankbare
Kanonenfutterrollen,
deren
Actionszenen
nicht
der Rede
wert
sind.
Selbst
in der
Regie
kann
Redford
nicht
punkten.
Von
Löwen
und
Lämmern
ist mit
simpelster
Technik
gedreht
worden,
die
hauptsächlich
aus
abwechselnden
Close-Ups
der
diskutierenden
Figuren
besteht.
Das
Setdesign
an der
Front
ist
schon
besser,
aber da
die
Handlung
dort
nichtssagend
ist,
bleibt
es der
Rest
auch.
Der
lahme
Soundtrack
tut dann
sein
übriges.
Letztendlich
bleibt
ein
Film,
den man
nu
schwer
empfehlen
kann.
Selbst
Hardcore-Fans
von
Streep,
Redford,
Cruise
und
Politdiskussionen
der
dritten
Programme
sei
abgeraten,
90
Minuten
mit
derart
konsequenter
Zeitverschwendung
zu
verschwenden.
Diese
Meinung
ist auch
nicht
etwa aus
Sicht
des
Mainstreams
zu
verstehen.
Andrew
Dominik
brachte
vor
kurzem
einen
kleinen
Film
namens
Die
Ermordung
des
Jesse
James
durch
den
Feigling
Robert
Ford ins
Kino,
der mit
160 Min
doppelt
so lang
wie
Lämmer
geht und
es
schafft,
mit
einer
nur
knapp 30
Min
langen
Handlung
und nur
wenig
Text
mehr als
zwei
einhalb
Stunden
großartiges
Kino zu
zaubern
- mit
Spannung,
Theatralik,
Emotionen,
ergreifenden
Bildern,
einem
fantastischen
Soundtrack
und
unvergesslichen
Figuren.
Der
Fruchtgehalt
des
neuen
Cruise
dagegen
liegt
bei 0%,
und
einzig
die
Professionalität
der
umgesetzten
Langeweile
bewahrt
ihn vor
dem
Totalausfall.
Fazit:
Was ist
ein Film
mit
Topschauspielern,
die aber
nichts
tun, mit
einem
hervorragendem
Regisseur,
der
nichts
daraus
macht,
mit
einer
starken
Story,
die
vollkommen
frei von
Emotionen,
Handlung,
Statements
oder
Aktionen
ist?
So wie
Redford
und
Cruise
hier
alles
potenziell
Gute
übersehen,
sollte
man das
auch mit
ihrem
Film
halten.
Eine
gewaltige
Enttäuschung.
3
/ 10
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im Forum
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