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Land of the Dead (2005)

Story:
In der Zukunft haben die Zombies die Erde überrannt und beginnen, sich weiterzuentwickeln. Können sie bald mehr als nur schlurfend nach den Lebenden trachten? Während sich die Helden diese Frage stellen versucht ein reicher Tyrann (Dennis Hopper) in einer Festung, die übrigen Überlebenden zu unterdrücken...

regie :
george romero
cast  : john leguizamo, asia argento
kritik : christian mester
 

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Kritik:
37 Jahre nach dem ersten und 20 nach dem letzten Teil war der Fanandrang riesig, als George Romero den vierten Teil seiner berühmten Dead-Reihe in die Kinos brachte.

Was man sich davon erhoffte? Eine neue, spannende Geschichte mit den fraglos besten Zombies des Genres und das ganze auch mal etwas aufwendiger als bei den vorherigen Teilen. Chefzombie Big Daddy sollte eine Horror-Ikone werden, die Untoten eine neue Generation von Filmfans begeistern und dank namhaften Stars wie Dennis Hopper und John Leguizamo sah es zunächst aus, als wär das sogar machbar.

Nun ist der Film - wie zu erwarten war - tatsächlich schick und die Zombies sind gut gemacht, das Problem ist aber, dass die grundlegende Story an sich langweilig ist und versucht, Action im Stil von John Carpentes "Assault: Anschlag bei Nacht" zu sein. Ein ordentliches Vorbild, das aber leider nie erreicht wird. Viele der Figuren sind einsilbig und nichts sagend (Asia Argento ist genau so überzeugend wie in" XxX", "Mentalist" Simon Baker hilflos) und die einzig ausgebaute Figur (gespielt von "Spawn"-Clown John Leguizamo) ist allenfalls mittelprächtig. Hopper als Bösewicht ist nichts weiteres als eine Karikatur, die tief im Schatten seiner wirklich bekannten Rollen aus "Speed", "Blue Velvet" und "Easy Rider" steht und auch schnell vergessen werden dürfte.

Romero versucht zwar erneut, sozialkritische Aspekte in seinen Film mit einzubringen, in dem er etwa den barbarischen Umgang mit den Untoten zeigt, aber da schon "Night", "Dawn" und auch "Day" nur im Ansatz Anspruch besaßen, hat auch "Land" keine echten Dramenaspekte.

Was unter dem Strich also bleibt ist die Frage, ob die Angriffe der Zombies - das Hauptaugenmerk des ganzen Genres - an sich denn Spaß machen. Nicht wirklich. Romero bleibt sich zwar treu, in dem seine Zombies entgegen derer im "Dawn" Remake und denen der "28 XY Later" Filme wieder langsam schlurfen, er schummelt aber, indem all seine bewaffneten Soldaten immer entweder durch Unaufmerksamkeit oder durch scheinbar plötzliches heran Teleportieren der Untoten überrascht werden, was immer von einem lauten Soundschreck begleitet wird. Spätestens nach dem dritten Zombieangriff dreht man dann entnervt die Anlage herunter, da es stört und sich Enttäuschung breit macht, dass Romero keine Spannung mehr aufbauen kann.

Big Daddy? War offensichtlich als die neue Horrorlegende geplant, jedoch kann Darsteller Eugene Clark nichts aus seiner Rolle machen, als tumb herumzustolpern und übermüdet dreinzuschauen.

Fazit:
Ein lahmes Comeback ohne wirkliche Stärken
.

4 / 10

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