Story:
Joy (Cameron Diaz) hat nur
Pech: als sie ihren Freund mit einer Party überraschen will, trennt sich dieser
von ihr. Frustriert reist sie also durch Las Vegas und betrinkt sich mit einem
Unbekannten (Ashton Kutcher), der sich am nächsten Tag als ihr neuer Ehemann
entpuppt. Als er dann auch noch mit ihren Chips spielen geht und gewinnt, gibts
ein Riesenproblem: derjenige, der die Scheidung einreicht, soll auf das Geld
verzichten...
regie :
tom vaughan
cast :
ashton kutcher, cameron diaz
kritik :
christian mester
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Kritik:
Der neue Kutcher
ist genau das, was er nie wieder machen sollte.
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Das einzige was beide interessierte: Kohle.
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Ashton Kutcher hat sicher nicht
das Zeug zum nächsten Jack Nicholson, ist aber mehr als nur Demi Moore's junger
Kerl mit dem Sixpack. Wie er schon in The Guardian zeigen konnte, kann er mehr
als nur grinsen und Witze machen, mehr als nur die flippige MTV-Persönlichkeit
sein, die er immer in seiner Sendung Punk'D zeigt. Cameron Diaz hat auch schon
viel Murks in ihrer Karriere gemacht, darunter aber auch einige gute Dinge wie
Being John Malkovich oder In den Schuhen meiner Schwester. Jedenfalls, eine
romantische Komödie mit den beiden sollte eigentlich ein Spaziergang in den Park
sein, ein lockerer 6er, der sich sicher lohnt. Tut er aber nicht.
"Love Vegas" ist leider vollkommen überflüssig. Zwar eignet sich die Story
durchaus für eine lustige, lockere Romantic Comedy, aber dafür ist der Film
einfach a) viel zu langatmig und b) lieblos gespielt. Diaz und Kutcher
schlafwandeln durch ihre Szenen und strengen sich niemals wirklich an. Diaz
spielt ihre typisch überdrehte Karikatur, während Ashton fast nur Widerworte
gibt. Man glaubt auch keine Sekunde, dass die beiden sich anfangs nicht
ausstehen sollen, besonders im Hinblick dessen, das sie sich unentwegt
anschmachten. Da helfen auch Nebenrollen von Queen Latifah, Treat Williams und
Dennis Farina nicht.
Wird die erste Hälfte des Films zäh mit witzlosen Zoten malträtiert, ist die
zweite Hälfte gähnend leer und mit flachem Emotionsgedusel gefüllt, der aufgrund
der eindimensionalen Figuren trotz Tränen-Soundtrack nicht Fuß fassen kann.
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"Peg?"
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So ganz übel nehmen kann man den
Machern nun auch nicht alles, allein weil die beiden schon relativ charismatisch sind,
aber rein distanziert als Film gesehen ist da wirklich nicht viel gutes. Er
wirkt oft wie ein Sitcom ohne Lachtrack, der deswegen nicht da ist, weil es
nichts zu lachen gibt.
Fakt ist: in ein, zwei Jahren wird
sich niemand mehr an diesen Film erinnern, nicht einmal Diaz und Kutcher, für
die Love Vegas nichts anderes ist als kurzweilig gutbezahlte Arbeit. Kino muss
wirklich nicht sein, aber als DVD-Leih vielleicht nicht ganz verkehrt.
Fazit:
Vergeudete Zeit. Love Vegas ist 0815 Material ohne wirkliche Highlights, genau
so schlecht wie Kutchers Guess Who und
Voll verheiratet. Für ein Date ist selbst Speed Racer anregender.
3
/ 10
10 - Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel
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