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Kritik: The Marksman

Story:
Immer wenn die Regierung den besten seines Fachs braucht, ist er zur Stelle: The Marksman (Wesley Snipes). Sein neuer Auftrag bringt ihn nach Russland, wo Terroristen Kraftwerke in ihren Besitz genommen haben. Eines davon soll er ausfindig machen und markieren, um so durch Unterstützung von der Luft das Gebäude dem Erdboden gleich zu machen. Doch die Durchführung des Auftrags scheint für ihn zu einfach gewesen und so kommt es wie es kommen musste, seine Einheit wird von den Terroristen gefangen genommen und er ist von nun an auf sich allein gestellt….

regie : marcus adams
cast  : wesley snipes
kritik :
joey

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Kritik:
So langsam scheint sich Wesley Snipes pudelwohl im B-Movie-Sektor zu fühlen, anders kann man seine rasche Produktion an kleinen Actionfilmchen nicht interpretieren. Nach „Unstoppable“ und „7 Sekunden“ verschlägt es Snipes nun als Soldat nach Russland. Nicht wirklich innovativ die Story aber unterhaltend. Wie schon Chuck Norris und Silvester Stallone in Rambo, kämpft sich nun Wesley Snipes als Elitekämpfe seinen Weg durch die Massen an Terroristen. Dass hier nicht alles politisch korrekt verläuft dürfte jedem klar sein. Wer einen ernsten Thriller sucht mit herzhaften Dialogen und cleverer Story ist hier falsch. Geboten werden Macho Sprüche und stupide Dialoge sowie schießwütige Terroristen. Ein typischer Film in Rambo-Manier der keinen Wert auf Logik legt sondern durch Action und einen coolen Snipes auftrumpfen möchte. Genau das ist „The Marksman“ auch in jeder Hinsicht gelungen.

Snipes spielt seine Rolle als Profi-Soldat gut und weiß durch eine coole Ausstrahlung zu gefallen. Da stört es auch nicht, wenn seine Kameraden alle verblassen und in den Actiongewittern untergehen. Snipes spielt das typische Ein-Man-Killerkommando mit reichlich Explosionen und blutigen Schießereien. Dass die Terroristen wie Puppen umfallen und von den Bösewichten kaum Angst ausgeht dürfte ebenso wenig stören wie die vorhersehbaren Wendungen der Story. Bei der Inszenierung der Actionsequenzen muss man auch ein großes Lob aussprechen, so wurde Wert auf blutige Shootouts und Explosionen gelegt und nicht jede Szene mit Zoomen und verwackelter Kamera verhunzt wie man es sonst bei typischen Filmen im B-Movie-Sektor kennt. Wirklich ein Pluspunkt das hier noch auf solide Handarbeit Wert gelegt wurde und man sich nicht billiger Computertricks gebeugt hat.

Mit „The Marksman“ gelingt Snipes ein solider Actioner der für all die Leute zu empfehlen ist, die schon Rambo und Delta Force mochten und sich nicht von banaler sowie vorhersehbarere Story abhalten lassen, sondern Wert legen aus solide inszenierte und kurzweilige Action mit altmodischer Brutalität und einem Protagonisten der so langsam wieder an alte Form anknüpft.


4,5 / 10

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