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Mensch, Dave

Story:
Eines Tages landet ein Roboter in Menschenform auf der Erde, der von kleinen außerirdischen Astronauten gesteuert wird. Eigentlich gekommen um auf einer heiklen Mission das eigene Volk zu retten, verguckt sich der winzige Captain des Roboters (Eddie Murphy) bei seinem Auftrag in eine attraktive Erdenfrau (Elizabeth Banks)...

regie :
brian robbins
cast  : eddie murphy, eddie murphy, elizabeth banks
kritik : matthew sole
 

 

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Kritik:
"Mensch, Dave" ist Lichtjahre von einer guten Wertung entfernt.
 


"Wie meinst du das, ob ich Sarah Connor wäre?"

Nach seinem starken Einstieg mit "Nur 48 Stunden" hatte Eddie Murphy in den 80ern eine beachtliche Serie an Volltreffern: Beverly Hills Cop, Die Suche nach dem goldenen Kind, Der Prinz von Zamunda... Murphy bewies sich als extrem lustiger und sympathischer Comedian, der durch seine spritzige Art fast jeden Stoff in Gold verwandeln konnte. In den späten 90ern war er dann schwächer, doch auch Sachen wie Metro, Dr. Doolittle, Bowfingers große Nummer und Der verrückte Professor waren noch ertragbar. Mit unerträglichen Flops wie Pluto Nash, Das Geisterschloss, Der Kindergarten-Daddy, I Spy und Norbit drohte er dann völlig zu versinken...

Mensch, Dave macht leider genau an dieser Stelle weiter, denn seine zweite Zusammenarbeit mit Brian Robbins ist sogar noch schlechter als Norbit. Norbit hatte wenigstens ein paar lustige Momente und Murphy in abgedrehten Kostümen, aber ihr neuer Film hat weder das eine noch das andere. Genau wie bei Norbit wiederholen sich die Gags immer wieder, und da es schlechte
sind läuft einfach alles schief.

In Terminator 2 gab es eine Szene in der John Connor dem Terminator Befehle gibt und dieser sich darauf ulkig bewegt - das passiert in Mensch, Dave am laufenden Band. Genauer gesagt passiert nur das in Mensch, Dave, denn die gesamte Handlung besteht nur aus Momenten, in denen Eddie Murphy sich unmenschlich bewegt und andere ihn für einen Spinner halten. Murphy
bleibt in seiner Rolle vollkommen ausdruckslos und bewegt sich wie ein Rheumakranker mit Durchfall, während Murphy mit ernstem Gesicht den Piloten mimt, als wolle er Erstklässler auf einem Kindergeburtstag zum Lachen bringen.
 


Die kleinen Männchen sah Murphy auch noch nach Drehschluss.

Scott Caan und Elizabeth Banks geben sich in ihren kleinen Rollen nicht ganz so die Blöße wie Murphy, sind aber völlig verloren in einer Geschichte die nicht viel Spielraum lässt und bei ihrem albernen Prinzip bleibt. Abgesehen von Eddie sind die anderen Figuren im Film dazu allenfalls Ballast, der dafür da ist, die kleine Idee von 10 Minuten auf Spielfilmlänge zu strecken. Was als Sketch für eine MTV Movie Awards Sendung noch zu schlecht gewesen wäre, nennt Eddie Murphy hier also wirklich seinen neuen Film.

Effekte gibt es viele, aber fast immer sieht man dass die Schauspieler nur vor einer Leinwand spielen. Sie geben sich auch nicht viel Mühe, das zu verstecken.

Dazu kommt eine nichtssagende Regie und ein einfallsloser Soundtrack, wie
man ihn sonst nur aus DVD-Filmen wie Ein Hund namens Beethoven Teil 6 kennt. Eine große Enttäuschung für (alte) Fans von Eddie Murphy.

Fazit:
"Mensch, Dave" ist albernes Kinderkino für die ganz Kleinen.

2 / 10

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