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Film Kritik
 
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Blutiger Valentinstag 3-D (remake)

Story:
Vor 10 Jahren kam es in der Mine einer Kleinstadt zu einem merkwürdigen Zwischenfall: sechs Leute wurden verschüttet und als sie wieder freikamen, waren fünf von ihnen mit einer Spitzhacke erschlagen. Der einzige Überlebende lag im Koma. Heute bricht er wieder aus, doch war er damals überhaupt der Mörder? Ein tödliches Spiel beginnt...

regie :
patrick lussier
cast  : jensen ackles, kerr smith
kritik : stefanie dismer
 

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Kritik:
Man ist sich vielleicht nicht mehr so sicher ob der original Blutige Valentinstag blutig war, aber der neue, der ist es ohne Frage.
 


"Sam, ich brauch deine Hilfe. Ja, bring Papa mit!"

Das Remake von Patrick Lussier will von Anfang an nichts anderes sein als ein reinrassiger Slasher, jedoch ein wirklich hervorragender, was ihm zur Freude gelingt. Es dauert auch nicht lang bis man im Geschehen steckt und es wird kein Hehl daraus gemacht, dass die meisten Sprechrollen im Film nichts als baldige Opfer sind. Hier wird auch kein Rad neu erfunden, denn der Mann mit der Picke taucht einfach immer wieder auf und schnetzelt was das Zeug halt. Das macht er klasse und so gut, dass man ihn unbedingt wiedersehen will.

Trotz der vorhersehbaren Szenen klappt der Genrestreifen, denn Lussier macht aus allen Spannungsmomenten Volltreffer. Ziemlich blutig geht es zur Sache, wenn der maskierte Minenarbeiter die Teens dezimiert, wie es Jason und Michael in den 80er Jahren vorgelebt haben. Wie auch in den besten Slashern macht diese Gruselfahrt unheimlichen Spaß.

Einzig das Vorkommen einer extrem langen Nacktszene wirkt ziemlich platt und selbst in einem so sinnlosen Film wie diesen sehr sinnlos.
 


"Der ist doch kinderleicht. Zombiepiraten, Cyborgs, das sind dicke Dinger."

Die Darsteller sind solide bis Mittelmaß, so glänzt in erster Linie Supernatural-Star Jensen Ackles als weicher Held mit Wandlung. Schwachpunkt ist lediglich Kerr Smith, der im Film einen Polizisten spielt und als knallharter Kerl einfach nicht überzeugen kann.

Die Regie ist zwar nichts besonders, fällt aber auch keineswegs schlecht auf.

Da der Film in England inklusive Stereobrillen in 3-D läuft, lässt sich dazu auch noch etwas sagen. Die Effekte sind großartig umgesetzt und verstärken das Erlebnis sehr. Man kann nur raten, den Film möglichst in der 3-D Version zu sehen.

Fazit:
Schnell, lustig und mit einem irre coolen neuen Slasherhelden: möge Blutiger Valentinstag 2 ganz schnell hinterher kommen.

8 / 10

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