Die
Chroniken
von
Narnia
cast.
anna
popplewell,
tilda
swinton
regie.
andrew
adamson
kritik.
christian
mester
Vorwort:
Die
Geschichte
des
Films
ist
schnell
erzählt:
Zur Zeit
des
zweiten
Weltkriegs
in
England
schickt
eine
Mutter
ihre
vier
Kinder
zu einem
außergewöhnlichen
Verwandten
aufs
Land.
Geärgert
von der
strengen
Haushälterin,
finden
sie dort
durch
Zufall
einen
magischen
Wandschrank
- ein
Portal
in die
Fantasywelt
Narnia.
Dort
angekommen,
erfahren
sie von
einer
langjährigen
Prophezeiung,
nach der
vier
Geschwister
kommen
und das
Land von
einer
bösen
Eishexe
befreien
würden...
und das
Abenteuer
nimmt
seinen
Lauf.
Kritik:
Der
König
von
Narnia
hätte
nach
Herr der
Ringe
wirklich
die
nächste
große
Fantasyreihe
werden
können,
doch
leider
ist
Adamsons
Verfilmung
in jeder
Beziehung
nur
zweifelhaft
gelungen.
Es fängt
schon
damit
an, dass
es viel
zu lange
dauert,
bis sie
überhaupt
in der
Welt von
Narnia
landen.
Nach
einem
recht
netten
Einstieg
über den
Angriff
auf
England
gibt es
zunächst
über 20
Minuten
unnötiges
Geplänkel,
indem
die
Reise
nach
Narnia
nur
unnötig
aufgeschoben
wird.
Dann
endlich
angekommen,
entfaltet
sich
eine
spannungsarme
und
actionlose
Erzählung,
in der
lediglich
die
animierten
Tiere zu
begeistern
wissen.
Die vier
jungen
Darsteller
der
Pevensie
Geschwister
sind
allesamt
ein
Reinfall;
keiner
von
ihnen
erscheint
sympathisch,
interessant
oder
vermag
es den
Zuschauer
zu
bewegen.
Man
merkt,
das
Adamson
den
Zuschauer
zwanghaft
in die
Lage der
kleinen
Lucy
versetzen
lassen
wollte,
die
laufend
mit
ihren
großen
Kulleraugen
über
die
Wunder
von
Narnia
staunt;
ihre
ausdruckslose
große
Schwester
wechselt
ständig
zwischen
überzogener
Vernunft
und
Besserwisserei,
während
ihr
Bruder
Peter,
der neue
glorreiche
König,
soviel
Charisma
wie eine
Dose
Thunfisch
ausstrahlt.
Edmund,
der
letzte
im
Bunde,
verfällt
als
Dummbatz
des
Tages
den
Fängen
der
Eishexe
und gibt
dem
Begriff
Vorhersehbarkeit
gleich
einen
ganz
neuen
Dreh.
Tilda
Swinton
agiert
als
Antagonistin
viel zu
zurückhaltend,
und kann
zum
größten
Teil
auch
nicht
überzeugen.
Ihr
Spiel
ist
teilweise
so
schwach,
das
man sie
sich
ohne all
die
Spezialeffekte
auch in
einer
Kasperle-Show
vorstellen
könnte.
Man hat
bei
ihrer
Darbietung
das
Gefühl,
das sie
sich zu
sehr auf
die
Arbeit
der
Special
FX Leute
stützt,
doch
trotz
der 150
Millionen
Dollar
Budget
kann
Narnia
auch in
dieser
Abteilung
nicht
überzeugen.
Es
schockiert,
wenn man
sieht,
dass ihr
berüchtigtes
Schloss
aus Eis
nach
Plastik
und
Wellpappe
aussieht;
und auch
überhaupt
fällt
einem
schnell
auf,
das ihr
gläsernes
Schloss
das
einzige
fantasievolle
Gelände
in der
ganzen
Welt
Narnias
zu sein
scheint.
Wer sich
Orte wie
das
düstere
Mordor,
das
traumhafte
Lothlorien
oder gar
die
Zauberschule
von
Hogwarts
erwartet,
wird
stark
enttäuscht
sein -
denn wie
es
aussieht,
besteht
das
meiste
in
Narnia
nur aus
typischer,
langweiliger
Natur.
Die
Story an
sich ist
langatmig,
und fast
völlig
frei von
Actionelementen.
Erst
ganz zum
Schluss
kommt es
zu der
groß
umworbenen
Schlacht...
die Fans
aber
keineswegs
zufrieden
stellen
kann.
Der
Kampf
gegen
die
Armee
der Hexe
ist
überaus
kurz,
vollkommen
unblutig
und es
wird
nicht
ein
einziger
Zweikampf
näher
gezeigt.
Unter
dem
Strich
finden
sich
auch
noch
gewisse
kleinere
Untertöne,
die
nicht
besonders
positiv
in das
Gesamtgeschehen
passen.
Kinder
werden
gezwungen,
mutig in
den
Krieg zu
ziehen;
ein
kleines
Mädchen
lässt
sich von
einem
älteren
Mann mit
Süßigkeiten
weglocken,
und
Geschwister
sollten
nicht
unbedingt
zu König
und
Königin
gekrönt
werden..
aber
dazu
nicht
mehr.
Narnia
hatte
viel
Potential,
aber wer
mit so
viel
Geld so
viel
falsch
macht,
der war
mitunter
vielleicht
die
falsche
Besetzung
in der
Regie.
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