Story:
Sidney Young (Simon Pegg) ist
Brite wie er im Buche steht: frech, etwas durcheinander und ganz heiß darauf,
der Held auf jeder Party zu sein... was allerdings in der Regel ganz und gar
nicht klappen will. Als der eher erfolglose Redakteur verblüffend eines Tages in
einen der größten Verläge in die USA versetzt wird, ist er ganz verblendet von
der Idee das angehende Hollywood-Starlet Sophie (Megan Fox) in die Finger zu
kriegen. Seine schräge Art führt ihn dabei allerdings in allerlei Tumulte und
Turbulenzen, bei denen Kollegin Alison (Kirsten Dunst) nur mit dem Kopf
schütteln kann...
regie :
robert b. weide
cast :
simon pegg, kirsten dunst
kritik :
christian mester
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Kritik:
Die neue Komödie
mit "Shaun of the Dead"-Star Simon Pegg ist ein netter Gute-Laune-Film für
zwischendurch.
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Die Oberflächlichkeit junger Starlets ist
erschreckend....
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Simon Pegg ist ein Shootingstar
der britischen Comedy, brachte er doch schon in besagter Horrorstory und dem
Polizei-Actioner Hot Fuzz hunderte Neufans zum Lachen. Wer diese vielleicht noch
nicht gesehen hat, wird es aber nun womöglich durch seinen neuesten, denn
wiedermal kann der sympathische Pegg auf ganzer Linie punkten.
War er in Shaun noch der schüchterne Verkäufer und in Hot Fuzz der knallharte
Cop, so spielt er den Reporter Sidney als liebenswerten, aber schrecklich lauten
und dreisten Loser, der sich voller Insbrunst jedem Rockträger widmet und dabei
immerzu vollkommen verliert. Das macht er klasse und es macht vor allem großen
Spaß zu sehen, wie die eher prüden und konservativen amerikanischen Kollegen auf
seine ungesittete Art reagieren. Was größtenteils als Komödie durchgeht, wird
gegen Ende zwar zu einer kleinen Lovestory, doch die ist ganz niedlich und trotz
erheblicher Klischees und selbstverständlichem Happy End nicht zu verachten.
Sehr gut ist, dass der Film sehr kritisch mit dem Thema der Celebrity-Reportagen
umgeht und dabei auch kein Blatt vor dem Mund nimmt, dies als
die heuchlerische und falsche Sache zu zeigen, die sie ist. Gezeigt wird, wie
die Medien davon leben, wie Falschinformationen gestreut werden, wie PR den
Marktwert von Stars hebt und senkt oder wie sie und deren Agenten letztendlich
damit umgehen.
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...aber verdammt sehenswert.
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In den Nebenrollen finden sich
dabei vier bekannte amerikanische Gesichter, die allesamt kleine, aber gute
Rollen haben. Dunst ist Pegg's liebe, aber viel zu schüchterne Kollegin, Jeff
Bridges (dieses Mal wieder mit langen Haaren) der nette, aber erstaunlich
gelassene Boss, "Transformers"-Sweetheart Megan Fox ironischerweise die hübsche,
aber reichlich inhaltsleere Aktrice und "Akte X"-Star Gillian Anderson deren
Agentin.
Alle sind gut, haben aber auch nicht wirklich viel zu tun und kommen keine
Minute dazu, Pegg aus dem Rampenlicht zu kicken. Das ist aber auch nicht
schlimm, denn der Brite weiß durchweg für gute Laune sorgen.
Das ist dann aber auch leider das einzige was "New York für Anfänger" zu bieten
hat, denn abgesehen von der guten Performance gibt es kaum denkwürdige Szenen;
selbst die meisten Gags gab es in dieser Form schon.
Fazit:
Nett.
5
/ 10
10 - Meisterwerk
8-9 - sehr gut
6-7 - gut
5 - mittelmäßig
3-4 - ausreichend
1-2 - miserabel
0 - Inakzeptabel
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