home  |  vorschau  |  kritiken  |  gewinnspiele  |  drehbücher  |  impressum  |  links  |  chat  |  forum 

 
<<Zurück
 


 


 

 
Night of the Living Dead (1990)

Story:
Barbara geht eines Tages mit ihrem Freund auf einen Friedhof und wird unerwartet Zeugin, wie ein echter Untoter aufkreuzt und ihren Liebsten umbringt. Verängstigt flüchtet sie zu einem nahe gelegenem Haus, in dem sie auf den entschlossenen Ben stößt...

regie :
tom savini
cast  : tony todd
kritik : christian mester
 

____________________________________________________________________________

Kritik:
Da "Night of the Living Dead" dank spezieller Umstände ein frei verfügbarer Film ist und demnach von jedem neu aufgelegt werden darf, war es für SFX-Ikone Tom Savini ein Leichtes, ein Remake zu einem seiner Lieblingsfilme zu machen. Das musste er allerdings nicht gänzlich ohne den Meister tun, denn Freund George Romero kam ihm mit der Idee sogar entgegen, half ihm und produzierte das Ding mit fast denselben Machern.

Remakes sind im Allgemeinen natürlich immer so eine Sache, da sie es immer automatisch schwer haben. Die wirklich guten bringen neues mit ("The Thing - Das Ding aus einer anderen Welt") oder bauen ihre alten Stärken einfallsreich aus ("The Hills have Eyes"), die schlechten trachten meist nur danach, den Erfolg des Originals für ein paar schnelle Dollar ideenlos abzukupfern ("Quarantäne").

Savinis Neuauflage des Klassikers ist nun ein ziemlich ausgewogener Mix aus beiden positiven Motiven. Das Auffälligste ist natürlich, dass er als Farbfilm anders wirkt als das monochrome Original, ist dadurch aber nicht direkt schlecht. Obwohl 90% des Films bloß im selben Haus spielt, macht Savini es wie schon Romero 32 Jahre zuvor zu einer recht schaurigen Umgebung (die jedoch ruhig noch etwas düsterer hätte sein können) und umschifft den verlorenen Charme gekonnt mit guter Inszenierung, die übergreifend auf gut platzierten und umgesetzte Untotenattacken zurückgreift.

Savini, der nach den schrecklichen Schlumpfzombies in "Dawn" alles mit "Day" technisch wieder gut machte und auch hier wieder mit tollen Zombies erfreuen kann, erlag der Versuchung, "Dawn" quantitativ in Sachen Blutspende zu toppen und entschloss sich zum Glück dafür, möglichst auf Spannung zu setzen. Er verzichtet dafür extra auf unnötige Musik, Exploitation-Szenen oder Action und sorgt dafür, dass die Männer wieder keine bewaffneten Badasse mehr sind, sondern hilflose Opfer, mit denen man mitfiebern darf.

"Candyman" Tony Todd gibt dabei eine starke Performance als tapferer Überlebender, der wieder ein tragisches, aber dieses Mal abgeändertes Ende erfahren darf. Leider nicht so gelungen ist die neue Barbara, die hier von einer gewollt toughen Darstellerin gespielt wird, die aber vornehmlich stört. Darüber hinaus ist es zu raten, die Helligkeit am Fernseher herunterzuschrauben, da der Film viel zu hell ist und dadurch des Öfteren wie eine TV-Produktion ausschaut.

Inhaltlich ist das Remake sichtlich nah am Original, doch Savini erlaubt sich hier und da einige Tricks und Kniffe, die es zu seinem ganz eigenen Ding und damit selbst für Kenner der Vorlage sehenswert machen.
 
Fazit:
Das wohl zweitbeste Remake eines Romeros - spannend, mitunter gut gespielt und mit juten Zombies
.

5,5 / 10

_____________________________________________________________________________



:::::...:
Diskussion im Forum





























 

 

FILM FORUM
jetzt mitmachen!




alle genutzten Promomaterialien diverser Filme
Copyright den entsprechenden Besitzern
alle Texte und nicht-promotionalen Bilder
Copyright 2005 bereitsgesehen.de
bereitsgesehen.de ist nicht für die Inhalte verlinkter Websiten verantwortlich