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Story:
Robin Williams ist Sy Parrish, ein sehr akkurater und eigentlich freundlicher
Mann vom Fotolabor... wäre da nicht seine große Einsamkeit. Er hat keine
Freunde, keine Familie und niemanden mit dem er reden kann - bis auf seine
Kunden. Unter denen hat er sogar eine Lieblingsfamilie, die er so klasse findet,
dass er sich nach und nach in deren Leben drängt. Zuhause ist er fasziniert von
ihnen und schmückt seine Wohnung mit einer gigantischen Fotocollage aus Bildern
von ihnen, die er sich heimlich im Labor für sich kopiert hat. Mit zunehmender
Nähe wird es langsam kritisch...
regie :
mark romanek
cast :
robin williams
kritik :
bernd berger
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Kritik:
In dem sehr ruhigen Film gibt Robin Williams eine Oscar-reife Darstellung einer
einsamen Seele, die eigentlich nichts böses will und sich nur nach ein bisschen
Freundschaft sehnt. Der Film an sich ist eigentlich kaum spannend, noch folgt er
einem größeren Sinn oder hat ein größres Ziel - Parrish ist kein zweiter
D-Fense, der plötzlich ausrastet und mit der Mac10 McDonalds überfällt. Dennoch
wird sein Verhalten zunehmend wagemutiger und man ist mit großem Interesse
dabei, zu sehen was als nächstes passiert.
Fazit:
One Hour Photo ist
visuell sehr ansprechend gemacht und kann besonders durch seine
kristallisierende Filmmusik bewegen. Cineastisch ein überragender Film, mag er
der Mainstreamecke wohl zu unspektakulär sein - für Filmfreaks ist er allerdings
allein für Williams' Darstellung ein Muss.
07 / 10
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