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Film Kritik
 
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Pan`s Labyrinth

Story:
Es wird erzählt, dass vor langer Zeit eine Prinzessin ihr Feenreich verließ, um in unsere reale Welt zu gelangen. Als sie diese erreichte, vergaß sie sofort wer sie war, woher sie stammte und starb nach einer gewissen Zeit.
Ihr Vater, der König, wusste, dass ihre Seele irgendwann neu geboren würde und so beschloss er, so lange auf sie zu warten, bis sie auferständ und in sein Reich zurückkehrte. Dieses Kind ist nun die kleine Ofelia, doch bevor sie in ihr Reich zurück kann, muss sie für den Faun Pan drei gefährliche Prüfungen auf sich nehmen, wobei sich die Ereignisse in der realen Welt überschlagen.

regie :
guillermo del toro (hellboy)
cast  : ivana baquero
gast-kritik : rudolf schneider
 

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Kritik:
"Pan's Labyrinth" ist eine großartige Geschichte, die vor allem durch ihre bezaubernden Bilder und die genialen Schauspieler besticht.
 

Guillermo Del Toro, der mit Filmen wie Blade 2 und Hellboy schon zeigte,
dass er sein Handwerk versteht, zeigt dieses Mal eine wunderbare Fantasy-Geschichte, die zugleich verzaubert, fesselt und mitreißt. Pan's Labyrinth ist
genau genommen in zwei Geschichten unterteilt. Da wäre einmal die Geschichte der Ofelia, die versucht, alle drei Prüfungen zu bestehen, um in
ihre Welt zurück zukehren zu können - und einmal der Kampf der Guerilla-Krieger, die gegen die Besetzung der Soldaten vorgehen.

Der Krieg zwischen den beiden Parteien wird an einigen Stellen sehr brutal und grausam dargestellt. Das ist für den Film aber kein Minuspunkt, sondern mutig, da besonders gut gezeigt wird, wie rau und hart die reale Welt ist, aus der Ofelia entfliehen will.

Mit Sergi López als gewissenlosen und brutalen Hauptmann und Stiefvater von Ofelia hat man einen idealen Bösewicht gefunden, der in jeder Szene zeigt, dass ihm diese Rolle auf den Leib geschrieben wurde. Immer an seiner Seite, die mutige und warmherzige Haushälterin Mercedes (Maribel Verdú), die jedoch auf für die Guerilla-Krieger ist und dennoch immer so tun muss, als sei sie auf der Seite des Hauptmanns.

Sie besticht in ihrer Darbietung durch den versteckten Hass auf den Hauptmann und der ständigen Angst, entlarvt zu werden. Doch an meisten überrascht die kleine Ivana Baquero, denn ihre Darbietung der kleinen Ofelia ist beeindruckend und fesselnd zugleich, wodurch jeder Moment des Films mitgefiebert wird.
 

Den Film zeichnen besonders seine grandiosen Bilder aus, die perfekt zwischen echten Sets und Animationen ausbalanciert sind, so dass eine perfekte Verschmelzung zwischen der Feenwelt und der realen Welt entstand. Untermalt werden die Bilder von einem ausgezeichneten Soundtrack, von Javier Navarrete.

Fazit:
Pan's Labyrinth besticht durch seine grandiosen Bilder, durch einen schön untermalten Soundtrack und hervorragend ausgewählte Schauspieler. Und obwohl die ganze Geschichte ein Fantasymärchen ist, ist sie nicht zu weit abgehoben und bleibt die meiste Zeit auf realistischem Boden. Jemand, der
eine düstere Fantasygeschichte, die aber nah an der Realität bleibt, mag, dem kann man diesen Film ans Herz legen. Einen Blick ist er allemal wert, schon allein wegen seinen wunderschönen Bildern.


9.7 / 10

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