Story:
Wir
schreiben
das Jahr
1738. In
einem
kleinen
französischen
Städtchen
treibt
ein
geheimnisvoller
Parfüm-
Mörder
sein
Unwesen.
Doch wer
steckt
dahinter?
Wer
bringt
die
Jungfrauen
um ihr
Leben
ohne
ihrem
Körper
auch nur
die
kleinste
Schramme
zuzufügen?
Die
Spuren
führen
zu einem
jungen
Mann mit
einem
einzigartigen
Sinn für
Düfte,
die ihm
zum
Verhängnis
werden...
regie :
tom
tykwer
cast
:
ben
wishaw,
dustin
hoffman,
alan
rickman
kritik
:
frederic
garz
____________________________________________________________________________
Vorwort:
Lange
Zeit
galt der
Welt-Bestseller
"Das
Parfüm -
die
Geschichte
eines
Mörders"
von
Autor
Patrick
Süskind
als
unverfilmbar.
Ähnlich
wie "Sin
City" -
Schöpfer
Frank
Miller
fand der
deutsche
Autor
niemanden,
der es
verstand
sein
Werk
richtig
für die
große
Leinwand
umzusetzen.
Doch als
sich
Bernd
Eichinger,
Deutschlands
berühmtester
Produzent,
sich
der
Sache
annahm
und mit
einem
ungefähren
Budget
von sage
und
schreibe
50
Millionen
Euro auf
den Weg
machte
stand
für
Süskind
fest:
Jetzt
oder
nie.
Für
Deutschlands
bis dato
teuerste
Produktion
gewann
man Tom
Tykwer
(Lola
Rennt)
als
Regisseur
und den
jungen
und noch
weitestgehend
unbekannten
Ben
Wishaw
für die
Rolle
des
Frauenmörders.
Die
bereits
als
unverfilmbar
verdammte
"Herr
der
Ringe"
-Saga
hat
vielleicht
auch
hier den
Anstoß
gegeben,
es doch
zu wagen
und sich
auf eine
parfümierte
Duftreise
zu
begeben.
Kritik:
Zu
Beginn
des
Filmes
wird die
Vergangenheit
des
zukünftigen
Frauenmörders
Jean-Baptiste
Grenouille
erzählt.
Als Baby
im Stich
gelassen,
nur
knapp
einem
Mordversuch
entkommen,
als
Waisenkind
aufgewachsen
und
später
als
Sklave
verkauft.
Schnell
wird
deutlich,
wie arm
der
Junge
dran ist
und
warum er
sich so
auf seinen
außerordentlich
ausgeprägten
Sinn für
Gerüche
und
Düfte
beschränkte.
Dieser
Sinn
bleibt
das
einzige,
was er
in
dieser
großen
weiten
Welt
besitzt.
Weder
Verwandte,
noch
Freunde
oder
Bekannte
hat er
um sich
herum,
allein
gelassen
mit
seiner
Gabe die
sich
alles
andere
als ein
Segen
erweißt.
Bis hier
her
begleiten
wir den
Hauptdarsteller
durch
ein sehr
intensives,
kaltes
und
herzloses
Stückchen
Leben,
ein
Leben
mit dem
niemand
tauschen
möchte,
und das
so
überzeugend
in
Szenen
gesetzt
wird,
dass man
sofort
mit dem
traurigen
und
einsamen
Protagonisten
mitfühlt.
Mit
einer
wunderschönen
Soundkulisse
und
einer
technisch
hervorragenden
Inszenierung
bringt
man dem
Zuschauer
den
"Segen"
der
Düfte
näher,
die den
hart
arbeitenden
Sklaven
Grenouille
den Weg
zu
seinem
Parfüm-Meister
(Dustin
Hoffmann)
ebnet.
Nach
etwas
Überzeugungsarbeit
seiner
Fähigkeiten
weißt
dieser
ihn in
die Welt
des
Parfüms
ein.
Schnell
wird für
den
tüchtigen
Grenouille
klar,
dass es
seine
Bestimmung,
sein
einziges
Ziel im
Leben
ist, das
perfekte
Parfüm
herzustellen.
Und wer
duftet
schon
schöner
als das
weibliche
Geschlecht.
Doch
durch
seine
seltsame
Eigenart
verspürt
er nur
wenig
Zuneigung
und
keinen
Erfolg
bei den
Frauen.
Getrieben
von
seinem
starken
Verlangen
nach dem
perfekten
Duft,
verwandelt
sich
Grenouille
in einen
Mörder
der
immer
mehr
Frauen
auf dem
Gewissen
hat. Es
ist
dieser
Zwiespalt
dieser
einzigartigen
Person,
die auf
der
einen
Seite
liebevoll,
nett,
höflich
und
zuvorkommend
erscheint,
durch
ihren
ausgeprägten
Sinn für
Gerüche
diesen
jedoch
widerfällt
da sie
nicht
stark
genug
ist,
gegen
ihre
Gabe
anzukämpfen.
Er lässt
sich von
ihr
verführen
und
somit
nimmt
ein
mörderisches
Spiel
unaufhaltsam
seinen
Lauf.
Bei
dieser
grandiosen
Darstellung
kann man
Ben
Wishaw
nur
gratulieren.
Seiner
Fähigkeit,
mit
seiner
ganzen
Mimik,
der
Ausstrahlung,
ja sogar
der
permanent
leicht
gebeugten
Haltung
das
traurige
Schicksal
des
Grenouille
so
intensiv
wiederzugeben
ist es
zu
verdanken,
dass der
Zuschauer
sich
sofort
in die
Person
hineinversetzen
und sich
mit ihr
und
ihrem
Schicksal
identifizieren
kann.
Grenouille
mordet
hinter
wunderschönen
altertümlichen
Kulissen,
die mit
viel
Liebe
zum
Detail
und mit
äußerster
Sorgfalt
entstanden.
Egal ob
Nachts
in den
düsteren
und
kalten
Gassen
der
Städte
oder
tagsüber,
steht's
spielt
der Film
an
stimmigen
Sets mit
faszinierender
Atmosphäre
die
durch
die
passende
Filmmusik
oft noch
verstärkt
wird.
Positiv
hervorzuheben
ist noch
der
nette
Auftritt
des
alten
Hasen
Dustin
Hoffman,
der den
misstrauischen
jedoch
gleichermaßen
gutmütigen
Parfümeur
spielt.
Die
Leistung
der
restlichen
Akteuren
stellt
zufrieden,
angesichts
der
Fokussierung
auf
Grenouille
aber
verständlich,
dass
diese
keine
Bäume
ausreißen
müssen.
Doch
auch
wenn die
Kulissen
und
Kostüme
schön
anzusehen
sind und
die
Entwicklung
des
Grenouille
fantastisch
gefilmt
wurde,
vermisst
man
leider
all zu
oft die
spannenden
Momente.
Zu
geradlinig
erscheint
die
Erzählweise,
zu wenig
Abwechslung
wird
geboten.
Erst zum
Ende hin
nimmt
der
stellenweise
langatmige
Film
wieder
etwas
Fahrt
auf und
präsentiert
ein
ungewöhnliches
Finale,
im
positiven
Sinne.
Fazit:
"Das
Parfüm"
ist ein
optisch
schöner
Mix aus
mittelalterlichem
Drama
und
Thriller
mit
einem
bravourös
aufspielenden
Ben
Wishaw
und
vorzüglichen
Kulissen.
Abzüge
gibt es
aufgrund
einer
Großzahl
an
langatmigen
Szenen
und der
zu
selten
aufkeimenden
Spannung.
Die
passende
Musik
und die
insgesamt
überzeugende
Atmosphäre
können
nicht
darüber
hinwegtäuschen,
dass
sich der
teuerste
deutsche
Film nur
als ein
leicht
überdurchschnittlicher
Genre-Mix
entpuppt.
6,5
/ 10
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