Story:
Der
Lexusliner
„Poseidon“
kurz vor
Neujahr.
Mitten
auf See,
weit und
breit
kein
Land in
Sicht.
Die
Stimmung
der
Passagiere
euphorisiert.
Gleich
ist es
soweit.
Das neue
Jahr
wird mit
einer
riesigen
Party
eingeläutet.
Was die
Gäste
nicht
wissen,
vor
ihnen
erstreckt
sich
eine
riesige
Welle
die
mitten
auf sie
zusteuert.
Von der
gigantischen
Welle
erfasst,
kippt
der
Luxusliner
Kiel
oben.
Chaos,
Verwüstung,
hunderte von
Toten.
Nur ein
kleiner
Teil der
Passagiere
hat die
Welle
überlebt
und
versucht
nun
einen
Weg aus
dem von
Wasser
umschlossenen
Metall-Käfig
zu
finden.
Unter
ihnen
Draufgänger
Dylan
Johns
(Josh
Lucas),
Robert
Ramsey
(Kurt
Russell)
mit
seiner
Tochter
Jennifer
(Emmy Rossum),
Richard
Nelson
(Richard
Dreyfuss)
sowie
Maggie
James (Jacinda
Barret)
mit Sohn
Connor
(Jimmy
Bennet).
Sie
begeben
sich auf
eine
höllisch
gefährliche
Tour
quer
durch
das
Schiffswrack
auf der
Hoffnung,
doch
noch
lebend
der
Katastrophe
zu
entrinnen.
regie :
wolfgang
petersen
cast
:
josh
lucas,
kurt
russell
kritik
:
frederic
garz
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Vorwort:
Kaum ein
deutscher
Regisseur
hat sich
mit
Mega-Blockbustern
so in
Hollywood
etabliert
wie
Wolfgang
Petersen.
Dabei
reicht
seine
Hitliste
von „Das
Boot“
über „In
the Line
of Fire“,
„Air
Force
One“ bis
hin zu
„Der
Sturm“
sowie
„Troja“.
Clint
Eastwood,
Harrison
Ford,
George
Clooney
oder
Brad
Pitt,
bei ihm
stehen
die
Stars
Schlange
und das
natürlich
völlig
zu
Recht.
Petersen
dreht
vorwiegend
Mainstream-Popcorn
Kino und
das so
unglaublich
gut,
dass
jeder
seiner
Filme
die
Kinoklassen
klingeln
lassen.
Mit
„Poseidon“
drehte
Petersen
nach
„Das
Boot“
und „Der
Sturm“
bereits
seinen
dritten
Katastrophenfilm
der zu
Wasser
spielt
und mit
einer
beklemmenden
Atmosphäre
aufwartet.
Bei
einem
solch
hohen
Budget
besteht
natürlich
immer
die
Gefahr,
dass der
Film
grundlegende
Bestandteile
wie
Spannung
und
Darstellerleistung
vernachlässigen
würde
und in
einer
Art
Effekte-Flut
unterzugehen
droht.
Doch
diese
Sorge
sollte
sich als
unbegründet
herausstellen.
Kritik:
Zugegeben,
die
Geschichte
um eine
Mega-Flut
die ein
Schiff
verwüstet
und die
Gäste
dann mit
vereinter
Kraft
versuchen
sich
durch
das
Schiffswrack
zu
kämpfen
ist
weder
neu noch
besonders
originell.
Das
stört
den
Popcorn-Kinofan
aber
ebenso
wenig
wie die
Tatsache,
dass die
Truppe
aus
Überlebenden
hauptsächlich
Klischeehafte
Charaktere
mit
überzogenen
Eigenschaften
oder
Einstellungen
sind.
Typisch
auch,
dass sie
vor dem
Eintritt
der
Katastrophe
kurz
vorgestellt
werden
um
danach
dann
entweder
über
sich
selbst
hinauswachsen
oder
überaus
heldenhafte
Aktionen
vollbringen,
auch
wenn sie
damit
ihr
Leben
gehörig
aufs
Spiel
setzen.
Das
heißt
aber
nicht,
dass
eine
solche
Geschichte
nicht
spannend
und
dramatisch
sein
kann.
Nur,
dass man
sich
beim
Betrachten
des
Filmes
darüber
im
Klaren
sein
sollte,
dass ein
paar
kleine
Logikfehler
oder
Ungereimtheiten
nicht
sonderlich
stark
ins
Gewicht
fallen
sollten.
Wer
darüber
hinwegsehen
kann,
der wird
mit
solch
einer
einfachen,
aber
exzellent
unterhaltenden
Art von
Film,
wie
Poseidon
zweifelsohne
eine
ist,
sicher
viel
Spaß
haben.
Denn
spannend
ist
Petersens
neuer
Katastrophen-Thriller
allemal.
Zum
einen,
weil er
viele
unvorhersehbare
Wendungen
besitzt
und noch
hinzu
sehr
abwechslungsreich
ist. Auf
dem Weg
durch
das
Schiff
nach
oben
erlebt
die
Gruppe
viele
haarsträubende Stunts,
hat die
ein oder
andere
brenzlige
Situation
zu
bewältigen
und
sieht
sich
vielen
Gefahren
konfrontiert.
Nicht
nur
einstürzende
Bauteile,
auch
Strom in
Verbindung
mit
Wasser,
brennendes
Öl des
Schiffes
sowie
andere
Gemeinheiten
warten
auf die
Überlebens-Truppe
auf dem
schier
auswegslosen
Szenario.
Dabei
spielen
die
Effekte
natürlich
eine
tragende
Rolle.
Insgesamt
kann man
der
Effekte-
Schmiede
gute
Arbeit
attestieren.
Zwar
sind sie
das ein
oder
andere
Mal als
solche
zu
entlarven,
aber im
Großen
und
Ganzen
wurden
sie
perfekt
in den
Film
integriert.
Vor
allem
die
gigantische
Flut,
das
Anfangsszenario
sowie
die
Actionsequenzen
sind
eine
Wucht
und
wunderschön
anzusehen.
Hier
wird
gezeigt,
was
momentan
alles
möglich.
Das
Resultat
ist eine
irre
Katastrophen-
Show die
einem
den Atem
raubt.
Gänsehaut-
Feeling
ist
angesagt,
wenn die
Passagiere
versuchen,
den
riesigen
Wassermassen
zu
entkommen.
Eine
beklemmende
Atmosphäre,
nervtötende
Stimmung
aus
Angst
und
Verzweiflung
geht auf
den
Zuschauer
über der
sich
mitten
im
Geschehen
fühlt.
Das
gesamte
Szenario
ist
nichts
für
schwache
nerven.
Regisseur
Petersen
scheute
nicht
auch vor
krassen
Bildern
halt zu
machen und
schildert
sein
Szenario
auf eine
realistische
und
beängstigende
Art und
Weise.
Zwar
stehen
die
Charaktere
vielleicht
in solch
einem
Film
etwas im
Hintergrund,
jedoch
wissen
sie
dennoch
ihre
Rollen
größtenteils
überzeugend
zu
spielen.
Hervorzuheben
wären
hier vor
allem
Newcomer
Josh
Lucas („Stealth“)
der
seinen
Wandel
vom
Macho-Draufgänger
hin zum
Führungstyp
der
Verantwortung
übernimmt
richtig
gut
spielt
und
Alt-Star
Kurt
Russell
der wie
gewohnt
souverän
aufspielt.
Fazit:
„Poseidon“
ist mehr
als
Effekte-
Overkill.
Eine
fantastische
beängstigende
Atmosphäre,
gute
Darstellerleistungen,
viel
Dramatik
und
spannende
sowie
actionreiche
Szenen
machen
„Poseidon“
zu einem
sehr
unterhaltsamen
Katastrophen-Thriller
mit
vielen
guten
Einfällen
und
einer
schicken
Optik.
06
/ 10
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