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Film Kritik
 
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Prom Night

Story:
Donna (Brittany Snow) hat am Abend ihren Abschlussball, doch so wirklich gut fühlt sie sich dabei nicht - kein Wunder, hat doch ein verrückter Killer vor einiger Zeit ihre Familie vor ihren Augen umgebracht. Selbstverständlich ist der abends dann auch zugegen, als die Schüler das Ende ihrer Schulzeit feiern wollen...

regie :
nelson mccormack
cast  : brittany snow
kritik : matthew sole
 

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Kritik:
"Prom Night" ist ein spannender Thriller... für Kinder.
 


Am Boden der Tatsachen.

Keine Frage, das Remake fängt anfangs ziemlich spannend an: In einem schonungslosen Rückblick sieht man kurz, wie Donna sich unter dem Bett versteckt und mitansehen muss, wie ihre Familie das Zeitliche segnet...

Was danach kommt, ist aber leider Horror im Schongang. Flache Figuren werden als laufende Klischees eingeführt, Opfer sind mehr als deutlich sichtbar und auch wenn der Bösewicht Jonathan Schaech sich in seiner Rolle bemüht, gelingt ihm nichts eigenständig bemerkenswertes. Das lässt das schlechte Drehbuch auch ohnehin nicht zu, das relativ spannungsarm vor sich hin pendelt und erst gegen Ende etwas Action aufkommen lässt.

Eingesessene Horrorfans werden arg enttäuscht, denn Prom Night 2008 ist fast komplett blutleer und extra familienfreundlich geschnitten. Im Vorfeld muss Blut übrigens doch da gewesen sein, denn die Schnitte sind teilweise äußerst stümperhaft und auffällig gesetzt. Wer warten will, der wartet auf The Strangers, der wesentlich weniger zimperlich ausfallen wird.
 


"Ab was soll der werden?"

Slasher stören sich selten an dummen Figuren und schwachen Stories, bieten sie doch genug Unterhaltung mit dem Ableben der entsprechenden Figuren -  oder aber haben so markant gute Mörder, dass man sich für sie interessieren könnte. Der aus Prom Night hat jedoch weder Maske, noch anderes besonderes Mord-Utensil, dass ihn von anderen abheben könnte. Selbst der bis zum Schluss unsichtbare Killer aus Unbekannter Anrufer ist besser eingesetzt. Gab es in anderen Slashern noch annehmbare Heldinnen wie Jennifer Love Hewitt oder Neve Campbell, erblasst Brittany Snow sogar in ihrer anspruchslosen Figur.

Regisseur Nelson McCormack hat in seinem Film zudem keinerlei Interesse an Spannung, so zeigt er seinen Mörder schon ganz zu Anfang und lässt keine Momente zu, in denen Atmosphäre aufkommen könnte. Die regelmäßigen billigen Buh!-Schockmomente sind allenfalls schnell ermüdend. Schwach ist auch der Score, denn statt gruseligen Melodien nerven billige Popsongs, die den Soundtrack verkaufen möchten.

Klatscht Publikum nach einem Film, ist das ein gutes Zeichen, werfen sie aber röhrend Popcorn und Getränkbecher nach vorn... dann ist es Prom Night.

Fazit:
Prom Night ist ein regelrecht spannender Thriller, sofern man das 13te Lebensjahr noch nicht erreicht hat.
Darüber hinaus sollte man besser den Slashern der 90er noch mal einen Besuch abstatten.

2
/ 10

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