Story:
Professor
Lovecraft
(!) und
seine
Schüler
wollten
eigentlich
nur
Studienurlaub
in
der
Türkei
machen
und am
Berg
eines
Vulkans
nach
Gesteinsbrocken
suchen,
als sie
plötzlich
von
echten
Flugsauriern
angegriffen
werden.
Die Eier
der
fliegenden
Echsen
haben in
den
warmen
Gefilden
des
Vulkans
überlebt
und
sind vor
einiger
Zeit
geschlüpft,
um jetzt
ihren
unersättlichen
Bluthunger
zu
stillen.
Bei
ihrer
Flucht
vor den
Viechern
treffen
sie
dabei
auf
einen
Commander
(Coolio)
und sein
Team an
Soldaten,
die im
Wald
einen
Terroristen
gefangen
haben.
Jetzt
gilt es,
gemeinsam
zu
überleben.
regie :
mark l
lester
cast
:
coolio
kritik :
christian
mester
____________________________________________________________________________
Kritik:
Pterodactyl
(das P
wird
nicht
betont,
also
Tero-Dack-Tül)
ist
genau
das, was
man
schon
beim
Titel
vermuten
würde:
billiger,
völliger
Blödsinn.
Aber
bitte,
was
erwartet
man von
einem
Streifen,
in dem
Coolio
einen
Soldaten
spielt?
Die
nachfolgende
Kritik
enthält
übrigens
Spoiler.
Regisseur
Mark L.
Lester
hat uns
schon
öfters
verblüfft.
In
seiner
History
finden
sich die
beiden
Actionklassiker
Phantom
Commando
(Arnie)
und
Showdown
in
Litlte
Tokyo
(Lundgren),
der
Rollschuhfilm
Roller
Boogie
mit
Teufelsmädchen
Linda
Blair,
ein
Western
mit
Wonderwoman
Lynda
Carter,
eine
Komödie
mit John
Candy,
die
Stephen
King-Verfilmung
Feuerkind,
sowie
typischer
B-Movie
Trash
mit
Leuten
wie
Michael
Madsen,
Adam
Baldwin,
Mark
Dacascos,
Mario
van
Peebles,
Jeff
Wincott
und Eric
Roberts.
Wer
soviel
verschiedene
Projekte
hinter
sich
hat, der
ist
einem
Film mit
dem
grandiosen
Titel
"Pterodactyl"
doch mit
Leichtigkeit
gewachsen.
Schauen
wir uns
doch mal
die
Zutaten
für
einen
guten
Tierrhorrorstreifen
an:
- ein
bekanntes
Gesicht
-
freizügige
Mädels
- viel,
viel
Tierszenen,
bei
denen es
enorme
Abzüge
für
schlechtes
CGI und
Stock Footage gibt
- wenig
Story
- viel
Action
- hoher
Bodycount
- Sinn,
zumindest
ein
bisschen
- bloß
keine
Ernsthaftigkeit,
sondern
genug
Selbstironie
Hält man
das
alles
ein,
kann man
es
locker
auf eine
Wertung
von
sagen
wir,
4/10
schaffen.
Ich
mein,
man darf
nicht
vergessen,
das
selbst
der
beste
billige
schlechte
DVD-Tierhorrorstreifen
immer
noch
billig
und
schlecht
ist.
Der
erste
Schrecken
den man
im Film
erlebt,
ist die
Tatsache,
dass
Coolio
NICHT
der
schlechteste
Commander
aller
Zeiten
ist. Er
war zwar
der
schlechteste
Dracula
aller
Zeiten
in
Dracula
3000,
aber
sein
Auftreten
hier in
Uniform
überrascht.
Kein
Gangsta-Gehabe,
keine
Kung
Fu-Kicks
wie
Busta
Rhymes
in
Halloween:
Resurrection
und auch
keine
Sprüche,
die vor
Dämlichkeit
blind
machen
könnten.
Stattdessen
hält er
sich
sehr
zurück
und
ballert
bei
jeder
Gelegenheit,
was das
Zeug
hergibt.
Die
Dummheit
der
Figuren
sammelt
sich
indes in
der
Gruppe
der
Studenten,
in der
ein
Mädel
ihrem
Professor
die
große
Liebe
gesteht.
Der kann
damit
nicht
wirklich
umgehen
(so wie
alle
Ausgrabungsfritzen
nur
Knochen
im Sinn
haben)
und
führt
die
Jugendlichen,
von
denen
nicht
ein
einziger
aussieht
als
studiere
er
Paläontologie,
durch
die
Wälder
zum
Vulkan.
Rein
zufällig
ist das
erste
Mädel
die
Tochter
des
Generals,
unter
dem
Sergeant
Coolio
mal im
Krieg
gedient
hat.
Daher
sieht
dieser
es auch
beim
ersten
Treffen
direkt
als
seine
Pflicht
an, das
Mädel,
das er
fortan
nur noch
mit dem
Spitznamen
des
Generals
"Bulldog"
anspricht,
mit
seinem
Leben zu
beschützen.
Da sind
sie aber
nicht
unbedingt
in die
besten
Hände
geraten,
denn das
Squad
von
Sergeant
Coolio
führt
die
Leute
immer
und
immer
wieder
auf
offenes
Gelände,
wo die
CGI-Flugsaurier
jedes
Mal
freie
Angriffsfläche
haben.
Es wird
auch nie
gezeigt,
wie
viele es
davon
überhaupt
gibt.
Jedes
mal,
wenn sie
fast
aller
erschossen
haben,
entkommen
ein paar
und bei
der
nächsten
Runde
sind es
wieder
ein paar
mehr.
Sie
schießen
übrigens
auch
noch mit
Pistolen,
wenn die
Saurier
bereits
dutzende
Kilometer
weit weg
sind.
Weder
Bullseye
noch
Riggs
könnten
auf die
Entfernung
noch was
treffen.
Die
Saurier
selbst
sind gar
nicht
mal so
schlecht
gemacht.
Wir
sprechen
hier
zwar
nicht
von
Jurassic
Park-Effekten,
aber im
Vergleich
zu
Komodo
Vs Cobra
zB kann
sich
dieser
hier
schon
sehen
lassen.
Lester
ist auch
ziemlich
einfallsreich,
was den
Einsatz
der
Tiere
betrifft.
Sie
schleppen
die
Leute
nicht
nur weg,
sie
beißen
allerlei
Körperteile
ab,
köpfen
die
Leute
mit
ihren
Flügeln,
greifen
nach
Schwimmern
und
reißen
nacher
sogar
eine
Holzhütte
ein.
Neben
den
gesichtslosen,
aber bis
zum Tod
loyalen
Soldaten
von
Sergeant
Coolio
gibt es
da noch
ein paar
Studenten.
Zum
Beispiel
eine
großbusige
Blondine,
die
mitten
während
einer
Wanderung
auf die
Idee
kommt,
in einem
Waldsee
schwimmen
zu
gehen.
Das
macht
sie
allerdings
nicht
nackt,
denn
obwohl
der
Goregehalt
ganz
schön
hoch
ist,
wollte
sie wohl
in
diesem
Fall den
Anstand
bewahren.
Eva
Mendes
(Kinder
des
Zorns
5),
Jessica
Alba
(Die
Killer-Hand)
und
Naomi
Watts
(Kinder
des
Zorns 4)
haben
das
schließlich
auch
gemacht.
Dann
gibt es
noch
einen
Computernerd,
der die
ganze
Zeit von
Verschwörungstheorien
faselt
und am
laufenden
Band
versucht,
der
großbusigen
an die
Schenkel
zu
fassen.
Das geht
soweit,
dass er
beim
Stürzen
mit den
Händen
auf ihr
landet
und es
plumper
aussieht
als bei
Eis am
Stil
Teil 8.
Man kann
vieles
über
Pterodactyl
sagen,
aber
langweilig
ist er
nicht.
Lester
sorgt
unentwegt
dafür
das
richtig
was los
ist, und
auch
wenn das
bedeutet,
das
gesichtslose
Vollhonks
nacheinander
von
Computerechsen
gefressen
werden,
dann
macht er
das.
Was dem
Film
letztendlich
die
Hälfte
seiner
möglichen
Punkte
nimmt,
ist
Nummer 1
- der
beste
Schauspieler
im
ganzen
Film ist
Coolio
und er
ist
beinahe
nur
Nebenfigur,
das sagt
einiges,
und
Nummer 2
- der
eigentliche
Held ist
unterirdisch
schlecht.
Absolut,
man
sollte
seine
Performance
auf
Lehrvideos
packen
und an
jede
Filmschule
auf der
ganzen
Welt
schicken,
um jedem
angehenden
Schauspieler
zu
zeigen,
wie man
es nicht
macht.
Als
seine
erste
Schülerin
von den
Viechern
getötet
wird,
gibt es
keinerlei,
null,
überhaupt
rein
garkeine
Emotion
dafür.
Es ist
ihm
schlicht
egal,
selbst
Mankind's
Mr Socko
wäre
ergriffener.
Dann
überredet
er
plötzlich
die
anderen,
doch
weiter
zum
Vulkan
zu
gehen,
weil das
doch die
beste
Möglichkeit
sei.
Nicht
etwa um
die
verschleppte
Person
zu
retten,
nein
einfach
so.
Sergeant
Coolio
schaut
ihn
skeptisch
an und
fragt,
ob er
einfach
nur den
Ruhm für
die
lebenden
Flugsaurier
für sich
einheimsen
will,
was er
dann
aber
verneint.
Trotzdem,
obwohl
einer
nach dem
anderen
von den
Sauriern
zerfleischt
wird und
sie dann
auch
noch von
armenischen
Terroristen
gejagt
werden,
finden
alle den
Professor
weiterhin
toll.
Vielleicht
weil er
Lovecraft
heißt
und
sonst
Chtuhlu
hinauf
beschwört.
Jedenfalls,
erst als
sein
Groupie
entführt
wird,
fasst er
den
Entschluss
das sie
gerettet
werden
muss.
Und das
er sie
auf
einmal
liebt
und sie
heiraten
will.
Leider
ist es
nicht
er, der
sich am
Ende
sinnlos
und
tapfer
für
seine
Mitmenschen
opfert,
sondern
Sergeant
Coolio,
der nach
90min
einfach
aufgibt
und sich
fressen
lässt.
Cleverer
Mann, so
muss er
nicht
mit ins
Sequel,
das mit
einem
brüllendem
Allosaurus
im
Vulkan
schreiend
angekündigt
wird.
Fazit:
Pterodactyl
-
Urschrei
der
Gewalt
ist ein
Urschrei
des
Schwachsinns,
aber
immerhin
Coolios
zweitbester
Film.
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