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Film Kritik
 
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Resident Evil 2 

Story:
Wir erinnern uns - am Ende von RE1 wurden Alice und ihr Freund von Umbrella gefangen genommen und für gewisse Experimente vorbereitet, kurz danach wachte Alice allein und verloren in einem völlig verlassenen Krankenhaus mitten in der verwüsteten Stadt auf. In der Zeit zwischen ihrer Gefangennahme und ihrem Aufwachens ist nämlich einiges passiert, und das sehen wir am Anfang von RE2.

Nachdem die Idioten von Umbrella unvorsichtigerweise in den Hive vorgestoßen waren, ist der Virus an die Oberfläche gelangt und hat sich mittlerweise in ganz Raccoon City verbreitet. Darauf hin hat Umbrella einen gewaltigen Betonwall um die Stadt gezogen und hält die Leute nun in der Stadt gefangen, mit der Absicht sie in wenigen Stunden durch einen 'versehentlichen' Unfall im örtlichen Kernkraftwerk dem Erdboden gleichzumachen.

Zusammen mit einer örtliche Polizistin (Jill Valentine) und ein paar hintergangenen Elitesoldaten unter der Führung von Oded Fehr (Carlos) müssen sie nun ein Weg aus der Stadt finden - und sich mit jemanden gewisses namens NEMESIS anlegen...

regie :
paul ws anderson
cast  : milla jovovich
kritik : bernd berger
 

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Kritik:
War der erste schon relativ spannungsarm und eher auf Action ausgelegt, geht RE2 noch einen weiter und lässt fast alle Spannungs- oder Schockelemente außen vor. RE2 ist ein reiner Vollblutactionhorrorfilm, der von Anfang bis Ende im höchsten Gang fährt und eine Actionsequenz nach der anderen bietet.

Ich gebe mal ein Beispiel. In einer Kirche ist eine Gruppe Zivilisten von einer Bande tödlicher Licker umzingelt. Plötzlich kommt Alice mit einem Motorrad durch ein Fenster herein gesprungen, zermalmt gleich den ersten Licker bei der Landung, dreht, fährt los, springt ab und schießt mit ihren Pistolen so passend gegen das Bike, dass die restlichen Licker in der Explosion draufgehen. Und das ist erst der Anfang.

Das ganze geht sogar noch weiter, wenn man bemerkt dass Alice nun auch somehow mutiert ist und neue Fähigkeiten besitzt (schneller laufen, weiter springen usw). Hier fühlt man sich ein wenig in die TV Serie Der 6 Millionen Dollar Mann mit Lee Majors zurück versetzt.

Was auffällt, sind halt die maßlosen Übertreibungen, die etlichen Plotholes und Unsinnigkeiten, die allerdings zusammen mit den dummen Sprüchen so parodierend rüberkommen, dass man es dem Film nicht mehr übel nehmen kann. RE2 ist nun mal ein simpler Popcornschaufler, der es darauf anlegt.

Darstellerisch ist daher auch alles sehr oberflächlich, was bei den Dialogen aber auch wirklich schwer gefallen sein muss. Die Kampfsequenzen sind allesamt recht gut, wobei man einen besseren Showdown zwischen Alice und Nemesis hätte machen können. Die Leichtigkeit, mit der Alice sich nun mit Zombies anlegt, lässt einen grinsen und es macht paß, zu sehen was als nächstes irres passiert.

Lustig ist Tom Gerhardts kleiner Auftritt als Zombie Dad, der sicher von vielen übersehen wird. Ja, Tom spielt tatsächlich mit, und das ist sicherlich die Rolle seines Lebens!

Fazit:
Nimmt man die Games zu ernst, wird RE2 eine reine Beleidigung sein, aber wenn man mal von den Spielen absieht und ihn als eigenständigen Popcornstreifen sieht, ist er akzeptabel.

05
/ 10

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