home  |  vorschau  |  kritiken  |  gewinnspiele  |  drehbücher  |  impressum  |  links  |  chat  |  forum

 
<< Zurück

 


 

 

Rezept zum Verlieben

Story:
Kate (Catherine Zeta-Jones) ist Chefkoch in einem Restaurant und lebt für die Küche. Doch neben ihrer Leidenschaft fürs Kochen, welches sie sogar recht intensiv in ihrem Privatleben zelebriert, hat sie keinen Platz für Partner oder Familie, stattdessen diktiert sie mit strenger Hand die Geschehnisse in der Küche und steht ihre Frau. Als ihre 8-jährige Nichte Zoe (Abigail Breslin, „Little Miss Sunshine“) bei ihr einzieht, stellt sich jedoch nicht nur ihr Privatleben auf den Kopf. .

regie :
scott hicks
cast  : catherine zeta-jones, aaron eckhart
kritik : sascha weber
 

____________________________________________________________________________

Kritik:
Mit Rezept zum Verlieben bekommt man eine klassische Liebesgeschichte serviert, deren Plot bereits im Trailer komplett vermittelt wird, dessen Sichtung jedoch mit dem einen oder anderen Sahnehäubchen aufwarten kann. Beim Remake des deutschen Films Bella Martha hat Regisseur Scott Hicks (Shine) das Hauptaugenmerk auf Kates Charakter gerichtet.

Kate ist ein Workaholic, die neben ihrem Job keine Zeit für die Freuden des Lebens hat und nimmt. Auf Drängen ihrer Chefin Paula besucht sie regelmäßig einen Therapeuten ohne sich überhaupt eines Problems bewusst zu sein und probiert in diesen Stunden stattdessen neue Gerichte aus oder philosophiert über das Kochen. In der Küche ist sie der Boss und das zubereiten der einzelnen Gerichte stellt eine Kunst für sie da, die sie mit Leidenschaft ausübt. Doch als ihre Schwester bei einem Autounfall tödlich verunglückt gerät ihre Welt ins Wanken. Das erste Mal seit langer Zeit wird sie mit ihren Emotionen konfrontiert und hat darüber hinaus noch die Aufsichtspflicht über ihre Nichte Zoe. Verzweifelt versucht klammert sie sich an ihre Arbeit als Köchin, um nicht die Kontrolle über ihr Leben zu verlieren, doch sie muss einsehen, dass eine kurze Auszeit das Sinnvollste für sie ist.

Als sie jedoch nach kurzer Zeit wieder in „ihrer“ Küche auftaucht, um ihrer Arbeit nachzugehen, stößt sie auf Nick (Aaron Eckhart), welcher in ihrer Abwesenheit das Ruder in die Hand genommen hat. Dabei unterscheidet sich sein Führungsstil radikal von Kates, er hört italienische Arien, singt und witzelt wo es nur geht. Natürlich ist Kate nicht gerade über den Anblick erfreut und schleudert imaginäre Blitze auf ihren potentiellen Konkurrenten, der ihren Job und damit ihr Leben bedroht. Doch eine Romanze wäre nicht eine Romanze, wenn sich die Kate und Nick im Laufe des Films nicht näher kommen würden, dabei spielt Zoe ein wenig Cupido.

Die drei Protagonisten haben sichtlich Spaß an ihren Rollen und wissen sowohl in den tragischen Momenten, als auch in den lustigen Szenen zu überzeugen und ihre Emotionen glaubhaft zu vermitteln. Es ist schön zu sehen, wie Kate langsam ihre Mauern abreißt, um endlich die kleinen Dinge in ihrem Leben zu genießen. Doch auch in den Szenen, in denen man die tragische Situation, in der Zoe und auch Kate stecken, zu greifen bekommt, sind schön gespielt. Bei der musikalischen Untermalung hat man sich eher zurückgehalten und nur selten werden Szenen mit Klaviersonaten oder italienischen Arien unterlegt, um die entsprechende Stimmung zu transportieren.

Leider ist von Beginn an klar, wie sich der Film entwickeln wird und so bleibt kein Platz für Überraschungen. Der Zuschauer geht durch ein Wechselbad der Gefühle, neben tragischen Momenten, haben die Drehbuchautoren auch immer wieder Dialoge und Szenen eingewoben, welche zum lachen oder schmunzeln animieren. Jedoch hat Rezept zum Verlieben, trotz der Laufzeit von gut 100 Minuten durchaus einige Längen und ein ums andere Mal fragt man sich unwillkürlich, wann denn nun der obligatorische Kuss oder der nächste Moment, der zu Tränen rühren möchte kommt.

Nichtsdestotrotz ist der Film für kurzweilige Unterhaltung gut, auch wenn er einfach zu durchsichtig ist und beinahe jedes Klischee dankbar erfüllt.

Fazit:
Wer einen richtig romantischen Abend mit seiner Freundin verbringen möchte, holt lieber die Kerzen aus der Vorratskammer. Wer jedoch einem kurzweiligen Abend im Kino nicht abgeneigt ist und auch eine Romanze nicht scheut, kann ruhigen Gewissens in Rezept zum Verlieben gehen, sollte seine Ansprüche jedoch nicht zu hoch schrauben.

6 / 10

> Jetzt zahlreiche Leser-Meinungen zum Film lesen!

_____________________________________________________________________________

 

> Weiter in den BG Kritiken stöbern

          > Kritiken zu aktuellen Deutschlandstarts
          > Kritiken zu kommenden Filmen
          > Kritiken zu Drehbüchern kommender Filme
          > Kritiken zu Videogames zu Filmreihen
          > Kritiken zu Klassikern
          und vieles mehr...


> Zur offiziellen bereitsgesehen.de Hauptseite!















 

 
BG FILMFANS
Diskutiere mit anderen über die neuesten Hollywood-News, die aktuellen Kinostarts, deine Lieblingsserien und mehr!

kostenlos teilnehmen!

 


alle genutzten Promomaterialien diverser Filme
Copyright den entsprechenden Besitzern
alle Texte und nicht-promotionalen Bilder
Copyright 2004 - 2099 bereitsgesehen.de
bereitsgesehen.de ist nicht für die Inhalte verlinkter Websiten verantwortlich