Story:
Reiko ist eine junge Reporterin, die gerade an einem sehr persönlichen Fall
arbeitet - dem unerklärlichen Tod ihrer Nichte. Bei ihren Nachforschungen findet
die mutige Journalistin heraus, dass sie und drei ihrer Freunde zur selben Zeit
gestorben sind - und das dies mit einem Videoband zu tun haben muss, welches die
Runde zu machen scheint. Reiko findet es und sieht auf dem Band eine wirre
Bildmontage aus vielen ekligen und unheimlichen Bildern, da klingelt auf einmal
das Telefon. Eine unheimliche Stimme sagt ihr, dass sie nur noch eine Woche zu
leben hat...
regie :
shizmisu
cast :
ruki suki
kritik :
bernd berger
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Kritik:
Dies ist die Vorlage zum erfolgreichen amerikanischen "The Ring" mit Naomi
Watts, und sie unterscheidet sich bis auf die Story gewaltig von seinem Remake.
Der Horror im japanischen Film ist um einiges subtiler, und baut sich ganz
anders auf als in der amerikanischen Version. Gibt es im Remake Hochglanzoptik,
gewaltige Sets (zb die Farm) und klare Dialoge, besticht Ringu - wie er im
Original heißt - durch simple Aufnahmen und wie man es aus japanischen Filmen
gewohnt ist, viel viel Ruhe.
Es passiert also sehr wenig in diesem Film, und die verhältnismäßig vielen
Dialogen sind nicht immer leicht zu verfolgen - bringen dafür allerdings eine
andere Art von Atmosphäre, da man stärker miträtseln muss. Die Schauspieler sind
allesamt ganz in Ordnung, wobei Reiko's Freund so lustlos und gelangweilt
agiert, dass es den Film ein ganzes Stück herunter zieht.
Blutig ist der Film nicht, seine Shocks zieht er sich eher aus unerwartet
auftretenden Bildern, die unnormal und überaus erschreckend aussehen, wie zb
Polaroidfotos auf denen die Gesichter verschwommen sind. Leider kommt dies immer
sehr plump, und auch der viel zu ruhige Score trägt leider nicht gut dazu bei.
Hans Zimmer's orchestrales Meisterwerk zum Remake dagegen ist eine Wucht.
Es heißt, die Fassung die man zuerst schaut, gefällt einem besser - in unserem
Fall war das die amerikanische Version, aber im direkten Vergleich kann The Ring
in Sachen Score, Schauspielern, Sets und Dialogen wesentlich mehr bieten, daher
empfehlen wir hier eher das amerikanische Remake als die Vorlage.
Fazit:
Nichtsdestotrotz ein
spannender Film, den man sich gut mal anschauen kann.
04 / 10
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