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Film Kritik
 
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Ruinen

Story:
Als eine Gruppe amerikanischer Touristen in Südamerika auf einen Deutschen treffen, begleiten sie diesen zu einer Ausgrabungsstelle im Dschungel, in der dessen Bruder sein soll. Als sie in den Ruinen ankommen, finden sie diesen allerdings tot vor - und können nicht mehr weg, denn aggressive Eingeborene sperren sie in den Ruinen ein. Was sie nicht wissen ist, dass dort auch etwas tödliches lebt...

regie :
carther smith
cast  : jena malone, shawn ashmore
kritik : christian mester
 

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Kritik:
Die Verfilmung des Bestsellers von Scott Smith schafft es auf keinste Weise, die Atmosphäre und Spannung des Buches zu erreichen.
 


Zum Abschied winken, auch wenn es die Karriere ist.

"Dickicht", wie das Buch im Deutschen heißt, ist eine blutige, düstere und sehr spannende Geschichte mit einer übernatürlichen Grundlage, die sich aber nicht veralbert. Es fehlt zwar die Klasse eines guten Kings, aber als Strandbuch ist es sehr zu empfehlen.

Obwohl sich Ruinen von Carther Smith sehr nah am Buch hält, will das Ganze als Film aber nicht funktionieren. Ein großes Problem sind die Darsteller, denn sowohl die beiden amerikanischen Pärchen (darunter Iceman von X-Men und Donnie Darkos Freundin) als auch der Deutsche können keine echten Akzente setzen. Im Gegenteil, alle fünf sind nichtssagend und unsympathisch, was die gesamte Story somit zu einem anstrengenden Parkour macht. Letztendlich ist es einem egal, was ihnen zustößt, und auch wenn das an sich teils sehr blutig ausfällt, bleibt es ohne Effekt zurück.

Dazu will auch keinerlei Spannung aufkommen. Obwohl es für die Gruppe immer aussichtsloser wird und das im Buch so fesselte, dass man Seite für Seite verschlang und ihr Schicksal erfahren wollte, passiert es im Film so stumpf, dass man des öfteren auf die Uhr blickt und auf ein frühes Ende hofft.
 


Wet T-Shirt Contest mal anders.

Verfehlt wurde auch das Böse an sich. Im Buch ist etwas unrealistisches, das aber in der Kulisse der Geschichte ernstzunehmen ist. Im Film wirkt es albern, besonders wenn es dann auch noch anfängt, zu sprechen. Auch ist die Enthüllung des Bösen keineswegs so gelungen wie in der Vorlage.

Was bleibt, ist letztendlich nur ein gut gemachtes Setdesign, das die Ruinen glaubhaft und schick darstellt. Das bringt aber nichts, wenn die darin aufgeführte Story langweilig und unsympathisch in Szene gesetzt.

Fazit:
Schade, schade. Eine große vertane Chance, eine originelle Horrorstory spannend zu erzählen. Ruinen ist ein anstrengender Film geworden, der nichtmal was für Genrefans ist. Dann besser das Buch lesen.

3
/ 10

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