Story:
Joe
(Paul
Walker)
und
seine
kriminellen
Freunde
haben
nach
einem
Überfall
unwissend
(korrupte)
Cops
erschossen.
Damit
niemand
davon
Wind
bekommt,
soll Joe
die
Tatwaffe
verschwinden
lassen.
Als er
an dem
Abend
nach
Hause
kommt
und die
Waffe im
Keller
versteckt,
ahnt er
jedoch
nicht,
dass
sein
Sohn und
dessen
Freund,
der
Nachbarsjunge
Oleg, in
dem
Keller
spielten
und ihn
bei
seiner
Aktion
beobachten.
Schließlich
fällt
Oleg die
Tatwaffe
in die
Hände
und er
schießt
seinen
Ziehvater
nieder
und
verschwindet
daraufhin.
Joe
macht
sich
zusammen
mit
seinem
Sohn auf
die
Suche
nach
Oleg und
der
Tatwaffe.
Er
versucht
zu
verhindern,
dass
weder
die Cops
noch
seine
kriminellen
Freunde
Wind von
der
Sache
bekommen,
doch das
ist
nicht
ganz so
einfach.
Letztendlich
fällt
Joe in
einen
Sumpf
voller
Intrigen,
rachsüchtigen
Zuhältern
und
Kinderpornographie.
regie :
wayne
kramer
cast
:
paul
walker,
chazz
palminteri,
cameron
bright
kritik
:
frederic
garz
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Kritik:
Paul
Walker
wechselt
das
Filmgenre,
wie
andere
Leute
Unterhosen.
Da wären
die
beiden
„Fast
and
Furious“
Filme,
seichte
Actionkost
für
Minderjährige,
mit
glitzernden
Sportwagen
und
halbnackten
Bräuten.
Mit „Timeline“
verschlug
es ihn
in einen
wilden
Mix aus
Abenteuer
und
SciFi
oder er
bräunte
sich mit
Jessica
Alba in
„Into
the
Blue“ in
der
Sonne.
Doch was
alle
seine
Auftritte
gemein
haben
ist die
Tatsache,
dass er
nirgends
überzeugen
konnte
oder
richtig
geprüft
wurde.
Ganz
anders
in
seinem
neuen
Film „Running
Scared“,
vom eher
unbekannten
Regisseur
Wayne
Kramer.
Anders
als in
seinen
bisherigen
Filmen,
wird
Paul
Walker
hier ein
hohes
Maß an
schauspielerischer
Leistung
abverlangt.
Es
scheint,
als
wolle
Walker
mit
aller
Kraft
sein
Image
rapide
verbessern,
und in
anspruchsvollen
Thriller
auftreten.
Dass er
mit „Running
Scared“
goldrichtig
lag,
zeigt
die
interessante
Story
auf.
Keine
0815
Geschichte,
die mehr
oder
weniger
dazu
dient,
schöne
Körper
und
satte
Actionkost
zu
zeigen,
wie es
noch in
„Into
the
Blue“
der Fall
war.
Nein,
der Film
legt
viel
Wert
darauf,
seine
Geschichte
zu einem
spannenden
Packet
zu
verschnüren,
das mit
geschickten
Wendungen
versehen
wurde
und
spannende
Actionmomente
ebenso,
wie
dramatische
Tiefgänge
vereint.
Alles
andere
als ein
oberflächliches
Geplänkel,
als viel
mehr
erstaunliche
dramatische
Ansätze
und
exzellente
Leistung
der
Darsteller
wir dem
Zuschauer
geboten.
Bestimmt
zu
Beginn
des
Filmes
noch die
Action
das
Filmgeschehen,
entpuppt
sich „Running
Scared“
zu einem
düsteren
Mix aus
Drama
und
Thriller,
welches
mit
zunehmender
Spielzeit
an
Spannung
und
Intensität
zunimmt
und in
einem
fantastischen
Showdown
endet.
Ruhige
Szenen,
die
unter
die Haut
gehen,
gehen
Hand in
Hand mit
spannenden
Actionmomenten
und
ausgefeilten
Dialogen.
Dabei
bekommt
man
tiefe
Einblicke,
in die
kriminelle
Unterwelt,
Drogen,
korrupte
Polizisten
oder
Kinderpornographie.
Erschreckende
Bilder
werden
realistisch
in
Szenen
gesetzt
und mit
einer
spannenden
Story
erzählt.
Die
Inszenierung
von
Regisseur
Wayne
Kramer
ist
tadellos.
Die
Actionmomente
erinnern
an die
80er
Jahre,
clevere
Schnitte,
brutale
Shootouts
und
riesige
Einschusslöcher.
Keine
CGI,
sondern
handgemachte
Actionkost,
kompromisslos,
knallhart
und mit
viel
Blut.
Hier hat
jemand
sein
Handwerk
gelernt.
Qualitativ
eine
Augenweide,
und
leider
immer
seltener
anzutreffen.
Paul
Walker
ist es
endlich
gelungen,
auf der
Leinwand
mit
einer
tadellosen
Leistung
zu
überzeugen
und
weniger
auf
Aussehen
und
Muckies
zu
setzten.
Er
spielt
den
Kleinkriminellen
Familienvater
überaus
überzeugend.
Man
fühlt
und
fiebert
mit der
Person
mit, die
sich
durch
sämtliche
sozialen
Unterschichten
wühlt
und
niemals
die
Menschlichkeit
verliert.
Man tut
sich
sichtlich
schwer,
negative
Punkte
zu
finden.
Die
Schauspieler
glänzen
in ihren
Rollen,
die
Drehorte
hätten
besser
nicht
gewählt
werden
können,
sie
bieten
dreckige
und
schmutzige
Bilder,
gefilmt
wurde
meist
nachts,
was die
intensive
Atmosphäre
entschieden
beeinflusst
hat.
Einzig,
ein paar
mehr
Actionmomente
in Form
von
Schießereien
oder
Kämpfen
hätten
dem Film
v.a. in
der
Mitte
gut
getan,
täuschen
aber
keines
falls
über den
sehr
guten
Gesamteindruck
hinweg.
Fazit:
„Running
Scared“
ist der
Beweis,
den uns
Paul
Walker
so lange
schuldig
blieb.
Der
Beweis,
dass er
ein sehr
guter
Schauspieler
ist.
Seine
Rolle
ist
interessant
und
mitreißend
zugleich.
Die
Geschichte
ist
erschreckend
realistisch
und
schonungslos
in Szene
gesetzt.
Wer das
ewige
Kindergarten-Geplänkel
satt
hat, und
einen
harten
und
kompromisslosen
Mix aus
Drama
und
Thriller
sucht,
für den
ist
Regisseur
Wayne
Kramer’s
„Running
Scared“
die
erste
Wahl.
08
/ 10
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