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Kritik: Sahara
Matthew
McConaughey auf
großem
Abenteuerkurs |
Sahara
(2005)
cast.
matthew mcconaughey, penelope cruz
regie.
breck eisner
kritik.
chris jigsaw
Inhalt
Dirk Pitt (Matthew McConaughey) ist ein
Abenteurer der alten Sorte. Er ist überaus
mutig, clever und sieht immer so aus, wie
die meisten Frauen sich einen
braungebrannten, gestählten Abenteurer mit
3-Tage-Bart wünschen. An seiner Seite: sein
Sprüche klopfender Kumpel Al (Steve Zahn),
der für den nötigen Humor sorgt. Zusammen
kommen sie einem französischem Magnaten auf
die Spur, der in der Wüste eine geheime
Basis aufgeschlagen hat, mit der er die Welt
ins Verderben stürzen will.
Natürlich darf die weibliche Begleitung
nicht fehlen, und so finden wir Penelope
Cruz als Doktorin dabei, die nach der
Ursache einer geheimnisvollen Krankheit ist.
Kritik
Eins fällt einem sicher schon beim Schauen
des Trailers auf: Sahara ist ein absolutere
Klischeefilm von vorne bis hinten. McConaughey ist der toughe Actionheld, der
lebensmüde Stunts begeht, sich überall
bestens auskennt und in den nötigen
Situationen auch mal um sich hauen kann.
Seine Begleiterin, die wie immer
Doktorin/Forscherin ist, ist natürlich
attraktiv, sperrt sich anfangs gegen ihn und
kann ihm am Ende nicht mehr widerstehen.
Sein Buddy Al ist für die tollpatschigen
Szenen und lustigen Oneliner da, eine Rolle
die er im Grunde fast schon genau so in
National Security und Joy Ride gespielt hat
und die Bösen? Nun, abgesehen davon das sie
schon typisch 'böse' aussehen ist es lustig,
das sie ausgerechnet Lambert Wilson gecastet
haben. Der überzeugte doch schon als
französischer
Bösewicht in Matrix und Catwoman, und hier
spielt er wieder genau dieselbe Rolle.
Dennoch ist der Film kein schlechter Film,
was vor allem an der tollen Regie liegt.
Breck Eisner hat einen erstklassigen
Actionfilm geschaffen, der mit vielen tollen
Sets aufwahren kann. Als Beispiele können
dafür die Bond-esque Verfolgungsjagd auf
einem Fluss und die Flucht von einer
HighTech Solarfarm herhalten, die
zweifelsohne spannend und erstklassig
inszeniert sind. Überhaupt ist der Film mit
jeder Menge Action gefüllt, wobei es auch
einige ruhige Szenen gibt, die Eisner mit
seinem atmosphärischen Score passend
unterstreicht.
Sicher mag der Film teils albern und
unlogisch sein, dafür driftet er jedoch nie
in soviel Unsinn wie zum Beispiel Tomb
Raider ab. Die Dialoge sind in Ordnung, und
das Zusammenspiel der drei Hauptfiguren
läuft so gut, das man sieht das sie einen
Heidenspaß beim Dreh gehabt haben müssen.
Wird es einen zweiten Dirk Pitt Film geben?
Möglich, wenn Sahara genug Geld einspielt...
Konkurrenz ist keine große da, aber dem Film
fehlen eigentlich die großen Stars, um in
der Werbung richtig Erfolg zu haben.
Meiner Meinung nach sogar ein besserer
Abenteuerfilm als Das Vermächtnis der
Tempelritter, denn anstelle die ganze Zeit
in amerikanischen Großstädten zu spielen,
sollte uns ein Abenteuerfilm durch viele
verschiedene Orte der Erde führen und uns
vor allem von der Stadt wegbringen - mit
Sahara wartet ein rund 2 Stunden langer
Popcornspaß, der richtig Spaß macht.
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