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Saw 2

Story:
Ein Detective (Donnie Wahlberg) findet eines Tages Jigsaws Unterschlupf und kann ihn stellen, allerdings hat der gerade ein neues Spiel laufen, in dem mehrere Gefangene durch ein mit Fallen präpariertes Haus stolpern, darunter auch: sein Sohn.

regie :
darren lynn bousman
cast  : tobin bell, shawnee smith
kritik : christian mester
 

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Kritik:
Nachdem der erste als Überraschungshit die Kassen klingeln ließ, war eine Fortführung gemäß des alten Horrorleitfadens „es wird anscheinend geschaut = also mehr davon“ wohl unausweichlich. Viele prophezeiten einen schnellen Fall, doch weit gefehlt – „Saw 2“ fand sogar ein noch größeres Publikum und gefiel so gut, dass damit ein langlebiger Franchise geboren war.

Teilweise zu Recht, denn "Saw 2" ist eine wahrlich würdige Fortsetzung, die vieles richtig macht. Beinahe all das, was Fans gut fanden, wird erweitert, so gibt es insgesamt noch ausgeklügeltere Fallen, mehr Opfer und eine erneut komplexe Story, die sich passend an die des Vorgängers anschließt. Selbstverständlich darf auch ein Bombentwist nicht fehlen, der am Ende vergleichbar stark überraschen kann.

Nach seiner nur kurzen Einführung im ersten Teil bekommt Jigsaw-Darsteller Tobin Bell hier endlich mehr zu tun und darf durch Intellekt und Intensität faszinieren, indem er trotz Krebs im Endstadium und hohen Alters unentwegt klare Überlegenheit ausstrahlt. Der Rest des Casts reicht schauspielerisch leider weder an ihn, noch an seine Co-Stars aus dem ersten Teil heran. Shawnee Smith als wiederkehrende Amanda und New Kids on the Block-Star Donnie Wahlberg sind noch in Ordnung, doch die übrigen sind nichts als zweitklassiges Material. Sie schreien, foltern und kämpfen zwar ebenso um ihr Überleben, können aber aufgrund fehlenden Talentes und Schwächen im Script nicht viel damit machen.

"Saw 2" bringt dafür etwas anderes, das es so bisher auch nur in wenigen Horrorreihen zu sehen gab: ab dem zweiten Teil fängt man an, immer wieder neue Rückblicke einzubauen, die das Geschehen der vorherigen Filme aufgreift, verständlicher macht und zugleich mit deftigen Überraschungen würzt. Das verlangt zwar, dass man die Vorgänger zum besseren Verständnis halbwegs gut in Erinnerung hat, belohnt dafür aber mit tollem Ausbau einer ohnehin schon gelungenen Geschichte.

Das wiederum macht es im Umkehrschluss aber auch etwas schwierig, sich ohne Vorkenntnisse in die spätere Reihe zu finden. Man kann zwar mit 2, 4 oder 5 als ersten Teil starten, wird aber weitaus weniger davon haben, wenn man die Verweise und Offenbarungen der anderen Filme nicht kennt.

Dass die Regie gewechselt wurde, fällt nicht sonderlich auf, da Bousman den Stil und auch die Optik beibehält.

Fazit:
"Saw 2" ist ein ordentliches Sequel, das die Geschichte mit vielen guten Ideen fortspinnt und vergleichbar gut überraschen kann. Einzig schwächere Darsteller sorgen für ersten Rückschritt.

7 / 10

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