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Rezension
 
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Saw 3

Story:
Eine Ärztin wird von Jigsaws Helferin Amanda entführt - sie soll den Totkranken für eine Weile am Leben halten, während ein Mann (Angus MacFayden) durch einen Parcour Fallen gehen muss...

regie :
darren lynn bousman
cast  : tobin bell, shawnee smith
kritik : christian mester
 

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Kritik:
Nach Zwei folgt Drei, was kann man da aber noch wirklich Denkwürdiges mit dem Stoff tun? Man nimmt das bereits Bekannte und macht einfach was Neues draus.

Das macht schon die Eröffnungsszene klar, in der wieder einmal jemand in einer der tödlichen Fallen landet, es allerdings schafft, sich vor Ablauf des knappen Countdowns zu befreien. Im Gegensatz zu Amanda im ersten Film hat er allerdings keine echte Chance, da eine fiese Splitterbombe explodiert und seinen Leib in Stücke reißt. Ein Wechsel im Spiel, denn es widerspricht den in den ersten zwei Filmen akribisch aufgestellten Regeln.

Überhaupt ist „Saw 3“ kein simpler Aufguss, denn es geht serienbezogen wieder einen logischen Schritt weiter. Zwar gibt es wie in allen Filmen erneut ein unbeschriebenes Blatt, das durch ein makaberes Labyrinth tödlicher Fallen steigen darf, dieses Mal gelten sie allerdings nicht der Figur selbst. Viel mehr ist der Mann ein externer Betrachter, der selbst entscheiden kann, ob er den eingeschlossenen Opfern hilft. Damit es nicht zu selbstverständlich wird, hat seine Rolle in diesem Fall begründete Zweifel, weswegen man wieder mit raten darf, ob man ähnlich handeln würde. Die Fallen übertreffen die der Vorgänger in Aufwand und Foltervermögen und sind teilweise so böse und grausam, dass es fast zu schwarzem Humor wird. Der Gedanke ist amüsant, dass sie all diesen Aufwand betreiben, nur um ein kleines Spiel zu spielen.

Es ist auch wohl nicht zu übersehen, dass „Saw 3“ der bislang blutigste Teil der Reihe ist, da das Wirken aller Folterinstrumente mit einer detaillierten Kopf-Operation noch getoppt wird, die jemand notdürftig mit einer Bohrmaschine tätigt. Selbst die abgebrühtesten Gorehounds dürften an dieser Stelle hin und wieder auf die Lippe beißen.

Dieses Mal erfährt man auch wesentlich mehr über Jigsaw, da der Film viel Zeit damit verbringt, seine schwierige Beziehung zu seiner jungen Assistentin näher zu beleuchten. Die Beschränkung auf diese beiden Rollen und gerade einmal zwei markante Gefangene macht den Aufbau der Charaktere direkt besser, wobei es vor allem für die eingesperrte Frau (Bahar Someekh) jede Menge spannende Szenen gibt.

Wie auch schon beim zweiten Teil füllen die Flashbacks viele noch offene Lücken und zeigen Vergangenes aus anderen Winkeln, der Soundtrack untermalt es mit der weiterhin starken Musik Charlie Clousers. Da der dritte Film mehr als doppelt soviel Budget zur Verfügung hatte, gibt es hier auch die bisher aufwendigsten Sets und echten Hochglanz, soweit das in Bezug auf die natürlich fortbestehende Dreck-Optik zu behaupten ist.

Am Ende gibt es wieder einen Twist, der allerdings recht vorhersehbar ist und auch nicht so kräftig daher kommt, im Gegenzug findet der Film einen sehr dramatischen Abschluss, der als solcher auch ein ideales Ende der Reihe hätte sein können - angenommen, hiermit wäre Ende gewesen.

Fazit:
"Saw 3" trotzt der allgemeinen Skepsis und schlägt wacker ein neues Kapitel auf, das allen Fans der Reihe ebenso gut wie der zweite gefallen dürfte..

7 / 10

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