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Rezension
 
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Saw 5

Story:
Nachdem im letzten Teil der geheime zweite Helfer Jigsaws enthüllt wurde, heckt dieser einen perfiden Plan aus, die laufenden Ermittlungen gegen ihn zu seinen Gunsten enden zu lassen ...

regie :
darren lynn bousman
cast  : tobin bell, costas mandylor
kritik : christian mester
 

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Kritik:
Wenn eine Reihe gut läuft, neigt man dazu, mehr davon zu machen. Erntet sie dann irgendwann einmal harsche Kritik, oh, dann doch erst recht. Schließlich hat man dann damit ja einen soliden Grund, es im nächsten Teil besser zu machen. Das müssen sich die Producer des fünften Teils von „Saw“ gedacht haben, die nach reichlich schlechten Kritiken hinsichtlich des vierten Films versprachen, „Saw 5“ zurück zu früheren Qualitäten zu holen. Dass das nicht unbedingt hinhaute, liegt an mehreren Aspekten.

Zunächst einmal begeht man erneut den Fehler, die Anzahl der mit Blut gefüllten Fallenopfer in die Höhe schnellen zu lassen. Das reduziert, wie schon bei „Saw 2“ und „Saw 4“ gesehen, automatisch den Nährwert ihrer Charaktere, zumal man es zum wiederholten Male geschafft hat, schlechte Darsteller zu engagieren. Grob gesehen könnte man sogar festhalten, dass es die schwächste Auswahl aller Teile ist, die sich hier durch eine tödliche, und wenig spektakuläre Version von Takeshi’s Castle quälen darf. Der neue Spielplatz? Bis auf eine bitterböse Konstruktion im Showdown eher ernüchternd, was im Verbund mit den schlecht gespielten eindimensionalen Rollen nicht gut in Erinnerung bleiben will.

Im Gegenzug scheint man aber drauf gehört zu haben, dass die Cops Strahm und Hoffman sich im letzten Teil sichtlich um die Wette langweilten. Jemand scheint ihren Kaffee gezuckert zu haben, denn die Fortsetzung ihres Konkurrenzkampfes fällt lebhafter aus, wobei man seine Gründe bekommt, mit beiden Seiten mitzufiebern. Man kommt wohl nicht drum herum, bei ihrer letzten gemeinsamen Szene zu schmunzeln. Dennoch fühlt sich „Saw 5“ wie im Durchblick wie ein gut gemachtes DVD-Extra an, da es in Rückblenden erneut zu alten Schauplätzen geht und man viel über die Hintergründe erfährt. Wer die Saga bis dato mochte, wird sich Hände reibend über all die Sachen freuen, die es sonst nur in Tie-In Büchern zum Film und Videogames zu erfahren gibt; wem es aber gleichgültig ist zu erfahren, wer in den vorherigen Teilen jetzt genau was gemacht hat und lieber eine lineare, gruselige Story mit überraschendem Twist am Ende verlangt, den wird „Saw 5“ mit Sicherheit kalt lassen. Wie auch schon sein Vorgänger hat man keinen wirklichen Megatwist mehr in petto, weswegen die Filme ab dem vierten eigentlich nur noch reines Fanmaterial sind.

Vier steckte bereits viel Kritik ein, Fünf steht dem in nichts nach, behält aber auch dieselben noch vorhandenen Stärken, allen voran: Bell als noch immer sympathischer Jigsaw. Regie-Neuzugang David Hackl bringt dabei neuen Spin in die Suppe, der Soundtrack ist nach wie vor treffend.

Fazit:
„Saw 5“ macht ein paar Dinge besser und manches schlechter als sein direkter Vorgänger. Insgesamt also ein etwa gleich gutes/schlechtes Resultat, je nachdem, was man sich von Teil 5 der Serie erwarten mag.

4
/ 10

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