Story:
Jigsaw
ist tot.
Nach den
Ereignissen
aus dem
letzten
Teil
liegt
der
gerissene
Fallenbauer
leblos
in der
Autopsie
der
Polizeizentrale,
allerdings
nicht
ohne
noch
einen
letzten
Hinweis
zu
hinterlassen.
Wie sich
heraus
stellt,
hat
Jigsaw
noch ein
letztes
Spiel zu
bieten,
in dem
der
entführte
Cop Rigg
die
Hauptrolle
spielen
darf.
Wie
verläuft
Jigsaw's
Plan
weiter,
wo er
und
seine
Assistentin
Amanda
doch
bereits
verstorben
sind?
Was ist
mit
Jeff,
dem
Überlebenden
des
dritten
Teils
und was
hat
Jigsaw's
Frau mit
der
ganzen
Angelegenheit
zu tun?
Saw 4
beantwortet
diese
Fragen...
regie :
darren
lynn
bouseman
cast
:
tobin
bell,
costas
mandylor
kritik :
matthew
sole
____________________________________________________________________________
Kritik:
"Saw 4"
verliert
seinen
Reiz und
vermag
es
nicht,
die
Reihe
würdig
fortzusetzen.
(Anmerk.
die
gesamte
Kritik
ist frei
von
Spoilern,
es wird
nichts
verraten)
Als der
erste
Saw in
die
Kinos
kam,
hatte
noch
keiner
der
Macher
damit
gerechnet,
dass
sich ein
Sequel
jemals
lohnen
würde.
Demzufolge
war es
umso
interessanter
zu
sehen,
wie
überraschend
gut die
Fortsetzungen
2 und 3
funktionierten.
Anstatt
die
Geschichte
auf
banale
Art
fortzusetzen,
erweiterten
die
beiden
Filme
sogar
noch den
ersten
Teil und
schufen
insgesamt
eine
gute und
gut
durchdachte
Trilogie
mit
würdigem
Abschluss.
Dreh und
Angelpunkt
waren
dabei
vor
allem
drei
Aspekte:
der
sympathische
Tobin
Bell in
seiner
Rolle
als neue
Horrorikone,
die
kreativen
Einfälle
der
sadistischen
Fallenmacher
und die
vertrackten
Storywendungen,
die
jedes
Saw-Ende
zu einem
Aha-Erlebnis
erster
Güte
machten.
Clive
Barker's
Miss
Marple
für das
neue
Jahrzehnt,
so etwa
könnte
man es
beschreiben.
Teil 4
allerdings
(dem
auch
noch 5
und 6
folgen
sollen)
enttäuscht,
und das
nicht
von
ungefähr.
Zwar ist
es
verständlich,
das es
mit
jedem
Teil
schwieriger
wird
die
Geschichte
noch
wieder
zu
erweitern,
aber Saw
4 tut
sich mit
seinem
neuen
Abschnitt
und dem
Fundament
für
weitere
Teile
nicht
viel
gutes.
Problem
1 - die
Fallen.
Waren
die
Foltermaschinen
aus den
ersten
beiden
Teilen
noch gut
durchdacht
und
wirklich
schaurig
(man
denke an
die
umgekehrte
Bärenfalle
oder die
Nadelgrube),
sind die
neuen
regelrecht
unspektakulär.
Sechs
Fallen
gibt es
insgesamt,
von
denen
die
zweite
noch am
besten
ist.
Darin
wird
einem
Opfer
über
einem
Drehmechanismus
der Kopf
skalpiert...
die
schwächste
dagegen
besteht
lediglich
aus ein
paar
spitzen
Stangen,
die
durch
einen
Leib
gezogen
wurden.
Keine
der
Fallen
erreicht
etwa die
Härte
des
Knochenbrechers
aus dem
dritten
Teil und
auch
wenn
Bousman
es jedes
Mal
recht
offen
lässt,
ob das
Opfer
überlebt
oder
nicht,
ist die
Frische
einfach
nicht
mehr da.
Fans der
Fallen
werden
sich
danach
ehe an
die aus
den
vorherigen
Filmen
erinnern.
Das
zweite
Problem
betrifft
die
Figuren.
Mit
jedem
Teil
scheint
die
Qualität
der
Hauptfiguren
abgenommen
zu
haben,
was auch
hier
wieder
zutrifft.
Adam und
Dr.
Gordon
waren
interessanter
als
Eric,
der
wiederum
interessanter
als Jeff
und der
übertrifft
auch den
neuen,
Rigg.
Rigg ist
ein
kleiner
Nebencharakter
aus den
anderen
Filmen,
der
wirklich
besser
mal im
Hintergrund
geblieben
wäre.
Eindimensional
und ohne
herausstechende
Auffälligkeiten
bleibt
der neue
im
Rampenlicht
blass
und
wirkungslos,
doch
auch
seine
Kollegen
zeigen
nicht
viel
besseres.
Neben
Jigsaw
und
seiner
Ehefrau
Jill,
die fast
nur in
Rückblicken
zu sehen
sind,
sammeln
sich
noch
weitere
ehemalige
Statisten
die
stärker
in die
Story
eingebunden
werden,
sich
dort
aber
nicht
beweisen
können.
Das sind
schon
zwei
erhebliche
Probleme,
die
einen
Großteil
des
Films
zunichte
machen.
Wenn die
Todesmaschinen
langweilen
und man
sich für
die
Opfer
darin
nicht
interessieren
kann,
dann
bleibt
offensichtlich
nicht
viel
über.
Das
dritte
Problem
betrifft
den
Ausgangspunkt
des
Films,
welcher
gleichzeitig
als
Vorlage
für
weitere
Teile
fungiert.
Wenn
Jigsaw
tot ist,
wie
gehen
die
Spiele
dann
weiter?
Bousman's
vierter
Teil
dreht
sich
ganz
allein
um diese
Frage -
welche
hier in
der
Kritik
natürlich
nicht
beantwortet
wird -
aber es
lässt
sich
bereits
sagen,
dass die
Offenbahrungen
des
neuen
Films
relativ
schwach
ausfallen.
Wie
immer
gibt es
am Ende
einen
Schnelldurchlauf
durch
die
Geschichte,
der
alles
passierte
noch
einmal
in
Augenschein
nimmt
und dann
kurz
erklärt,
doch
Bousman
begeht
hier
einen
schlimmen
Fehler:
während
es eine
definitive
Auflösung
des "Wie
geht es
weiter"
gibt,
fehlt
eine
wichtige
Erklärung
"Wieso
gerade
so".
Das ließ
nicht
nur
mich,
sondern
auch
sämtliche
Kollegen
die mit
mir in
der
Vorstellung
waren,
verwirrt
und
unzufrieden
zurück.
Gerade
diese
Frage
ist es,
die ein
viel zu
offenes
Ende
zurücklässt.
Ohne
Frage
dürfte
der
vierte
Teil der
Reihe
der
komplizierteste
sein,
und,
während
man
mühselig
versucht
der
Story zu
folgen,
kommt
vieles
so
schnell
zusammen,
das
manch
einer
Probleme
haben
wird,
alles
auf
einmal
mitzukriegen.
Sehr
voll
wird es
auch
gegen
Ende des
Films,
als auf
einmal
mehrere
Personen
auf
einmal
auftauchen
und
Bousman
das
ganze
mit den
Ereignissen
aus Teil
3
zusammennäht.
Der
geniale
Oh!-Moment
wie etwa
im
zweiten,
als man
merkt,
dass der
Sohn im
Tresor
saß und
die
Aufnahme
des
Hauses
zeitversetzt
war,
bleibt
aus.
Filmisch
belegt
Saw 4
die
üblichen
Pfade.
Alle
Sets und
Örtlichkeiten
sehen
wieder
aus wie
aus
einem
Guß,
Charlie
Clousers
Musik
dominiert
das
(schwache)
Geschehen
und
Bousman
platziert
wieder
einige
gute
Spannungs-
und
Schockmomente.
Wie
bereits
erwähnt,
sind die
Figuren
in
diesem
neuen
Teil
eins der
schwachen
Glieder
der
Kette.
Tobin
Bell
versprüht
zwar
noch
immer
die
gerissene
Coolness
der
anderen
Teile,
wirkt
aber bei
weitem
nicht
mehr so
mysteriös
oder
gefährlich
als noch
in den
in den
ersten
beiden.
Lyriq
Bent als
neue
Hauptfigur
enttäuscht
vollkommen
und
seine
drei
Sidekicks
Costas
Mandylor,
Scott
Patterson
und
Betsy
Russell
wissen
auch
nicht zu
begeistern.
Letztendlich
lässt
sich
hoffen,
das die
Macher
von Saw
sich für
die
letzten
beiden
Teile
ganz
besonders
gut
überlegen,
wie sie
die
Geschichte
noch
weitererzählen,
aber mit
dem
schwachen
Ende von
Saw 4
als
Ausgangspunkt
dürfte
es nicht
leicht
werden,
an die
Stärken
der
anderen
anzuschließen.
Fazit:
Saw 4
ist ein
vergebenes
Sequel,
das
gezwungen
und
verhastet
wirkt
und nur
noch
Hardcore-Fans
der
Serie
anspricht.
Die drei
magischen
Punkte
Fallen,
Figuren
und
Wendungen
bleiben
hinter
den
Erwartungen
zurück,
dem ein
oder
anderen
sei
geraten,
es bei
Saw 1-3
zu
belassen.
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