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Film Kritik
 
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Saw 5

Story:
Fünf Gefangene wachen eines Tages auf und befinden sich in einen von Jigsaws neuen Spielen. Zusammen müssen sie versuchen, mehreren gefährlichen Fallen auf Zeit zu entkommen... während woanders zeitgleich erzählt wird, wie Jigsaw auf seinen zweiten Helfer traf...

regie :
david hackl
cast  : costas mandylor, tobin bell
kritik : matthew sole
 

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Kritik:
"Saw 5" ist wie die meisten fünften Teile von fortlaufenden Horrorserien: schwächelnd und berechenbar.
 


"Hätte ich mal den Haken bei "etwaigen Fortsetzungen" nicht gemacht..."

Saw 1, 2 und 3 gehören mit zu den besseren Horrorfilmserien der letzten Jahre, allerdings zeigte der im letzten Jahr schnell produzierte Saw 4 bereits, dass der Reihe so langsam die Luft entweicht. Saw 5 setzt das es leider fort und entpuppt sich als bisher schwächster der gesamten Serie.

Wundern müsste das alle Beteiligten, denn insgesamt ist der neue Saw genau so aufgebaut wie alle anderen. Während zum einen neue Figuren in neue Fallen tappen, wird auf der anderen Seite wieder Neues von der Seite der Bösen aufgedeckt. Dass das allerdings dieses Mal nicht ganz so funktioniert, liegt
an verschiedenen Sachen.

In erster Linie liegt es daran, dass auf der Seite der Bösen nicht mehr Jigsaw (gespielt vom charismatischen Tobin Bell) die Hauptfigur ist, sondern jemand anderes, der hier nicht verraten wird, aber absolut hölzern spielt und durch sein lahmes Auftreten eher die Handlung blockt, als sie anzutreiben. Über seine Figure wird wenig neues berichtet und seine gesamte Handlung ist so nebensächlich, dass sie nur die wenigsten Saw-Fans interessieren dürfte.
 


"Bitte wie viele Teile wollt ihr nach diesem noch machen?"

Auf der anderen Seite findet sich in den neuen Fallen die bisher austauschbarste Gruppe an Opfern, die Donnie Wahlberg (Saw 2) und Angus MacFayden (Saw 3) fast wie große Preisträger aussehen lassen. Allesamt uninteressant, wird kaum auf ihr Schicksal eingegangen und man nimmt sich überhaupt keine Zeit, näher auf sie als Figuren einzugehen. Bis auf die letzte, äußerst gemeine Falle sind die hier vorgeführten Exemplare auch am schwächsten von allen Teilen, wobei der Aufbau all dieser schon an Albernheit grenzt. Wahrscheinlich kommt in späteren Teilen einmal heraus, dass Jigsaw nicht zwei, sondern direkt zwanzig Helfer hatte, um all seine komplizierten Maschinen umzusetzen.

Alle vier Saws im Vorfeld waren von der Regie her gleich und überzeugten durch kurzweilige, schnell geschnittene Bilder, die mit dem soliden Score nie für Langeweil sorgten. Saw 5 dagegen schafft es mit neuem Regisseur, viele, viele unnötige Längen aufzubringen, in denen scheinbar minutenlang nichts passiert. Durch den schlechten Schnitt fallen auch die Schicksale der Opfer weniger dramatisch aus, sodass ihr Ableben oftmals als gleichgültig empfunden wird.

Was bleibt, ist ein überflüssiger neuer Ableger, der wenig Neues bringt und gleichzeitig in allen Bereichen hinter seinen Vorgängern zurückfällt. Einen wirklichen Abschlusstwist sucht man dieses Mal zudem umsonst - Saw 5 hat keinen solchen Überraschungseffekt wie das Original.

Fazit:
Saw 4 war eine Enttäuschung, Saw 5 ist eine größere. Langatmige, wenig gruselige Fortsetzung mit schlechten Hauptfiguren und keinem nennenswerten Twist.

3
/ 10

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