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Film Kritik
 
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Kritik: Scary Movie 4

Story:
Im vierten Teil der Parodie-Filmreihe erlebt Cindy Campbell (Anna Faris) mal wieder verrückte Dinge, während ein neuer Held (Craig Bierko) nebenan Tom Cruise auf die Schippe nehmen darf.

Parodiert werden: Saw, The Village, Krieg der Welten, The Grudge, Brokeback Mountain, Million Dollar Baby uvm.

regie :
david zucker
cast  : anna faris, craig bierko
kritik : frederic garz
 

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Kritik:
„Scary Movie 4“ stellt nun schon den 4. Teil einer Filmreihe dar, die sich an aktuellen Blockbustern auf witzige Art und Weise vergreift und die Zuschauer mit albernen Slapstickeinlagen und Dialogen unterhalb der Gürtellinie zu unterhalten versucht.

Standen im ersten Teil, der wohl beste Teil der Filmreihe, primär die Scream-Filme im Focus, so bilden in der Fortsetzung v.a. der SciFi-Hit „Krieg der Welten“ und „Saw“ den Grundstein für eine Parodie, bei der man sichtlich einiges an Potential verschossen hat.

Nicht nur, dass viele Witze schon verbraucht und langweilig erscheinen, bietet „Scary Movie 4“ nicht wirklich viel Neues. Der Running Gag mit Tom Ryan’s Tochter ist zwar manchmal zum schießen, trübt aber nicht darüber hinweg, dass man die ganzen Gags irgendwie schon mal gesehen hat.

Die Kurzauftritte von Leslie Nielsen als Präsident oder Charlie Sheen sind sehr gut gelungen, von diesem Niveau hätte man gerne mehr gehabt. Denn die Geschichte besteht einzig darin, eine Vielzahl an Filmparodien aneinander zu knüpfen ohne eine logische Story erkennen zu lassen.

Auch sollte man die Filme, die parodiert werden, im Vergleich zu den Vorgängern, endlich gesehen haben, da sonst einige Szenen gar nicht als so lustig empfunden werden. Die Geschichte um Tom Ryan, der Tom Cruise sowie dessen "Krieg der Welten" manchmal köstlich auf die Schippe nimmt, ist um einiges besser, als die teils laschen Auftritte von Anna Faris, die man in einem evtl. 5. Teil doch bitte ablösen sollte.

Eine Parodie jagt die nächste, einen Sinn kann man nicht erkennen und mehr als nur ein Schmunzeln entlocken die Slapstickeinlagen auch nicht, da zu oberflächlich gearbeitet und viel Potential verschenkt wurde. Durchschnittskost, nicht mehr und nicht weniger.

„Scary Movie 4“ ist besser als Teil 2 und 3, kommt aber nicht annähernd an den genialen ersten Teil heran. Zu wirr wurde die Story konstruiert, zu flach sind manche Gags und zu oberflächliche wurde an ihrer Ausarbeitung gearbeitet. Nur wenige echte Highlights und zu viel durchschnittliche Massenware sind das ernüchternde Resultat.

4,5
/ 10

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