home  |  vorschau  |  kritiken  |  dvd  |   filmverzeichnis  |  gewinnspiele  |  drehbücher  |  impressum  |  links  |  chat  |  forum

 
Film Kritik
 
<< Zurück


 


 

 
Kritik: Second in Command

Story:
In einem von Krisen gebeutelten Osteuropäischen Land ist die Hölle los. Der dortige Regierungschef soll von Rebellen gestürzt werden. Doch ihm gelingt die Flucht in die US-Botschaft. Unter der Leitung eines ehemaligen Navy S.E.A.L. (Jean-Claude Van Damme) versuchen die von Rebellen eingeschlossenen Insassen die Botschaft mit allen verfügbaren Mitteln zu verteidigen bis Verstärkung eintrifft. Doch diese ist vier Stunden entfernt, ein Kampf um Leben und Tod entwickelt sich…

regie :
simon fellows
cast  : jean-claude van damme
kritik : frederic garz
 

____________________________________________________________________________

Vorwort:
Jean-Claude Van Damme ist kein Mann anspruchsvoller Filme. Seine Gesichtsausdrücke lassen sich an einer Hand abzählen und seine Filmwahl fällt stehts auf dasselbe Genre: Action. So verzückte uns Jean-Claude Van Damme in der Vergangenheit mit Actionkrachern wie „Harte Ziele“, „Universal Soldier“ und „Bloodsport“, geriet jedoch in den letzten Jahren in ein ähnliches Dilemma wie seine Kollegen Steven Seagal und Dolph Lundgren. Ihre Filme schaffen nicht mehr den Sprung ins Kino und landen direkt in den Regalen der Videotheken.

Zwar rutschte Jean-Claude Van Damme nicht ganz so stark in das DTV-Milieu ab, seine beiden letzten Filme „In Hell“ und „Wake of Death“ stellten solide Actionkost dar, merkt man doch deutlich einen Qualitätsverlust der vor allem in der Inszenierung der Action-Szenen deutlich wird. Um diesen Trend aufzuhalten engagierte man Regisseur Simon Fellows („7 Sekunden“) der bereits Erfolge im B-Movie-Bereich sammelte und schon mit Action-Star Wesley Snipes zusammenarbeitete.

Kritik:
Typisch gleich zu Beginn ist die Wahl der Location, die aus Budget-Gründen auf Rumänien fiel, was jedoch für einen Film dieser Art nicht ungewöhnlich ist. Da an allen Ecken und Enden gespart wurde, beschränkt sich der Film auf wenige Schauplätze die allesamt sehr künstlich und wenig atmosphärisch daher kommen. Die meißte Zeit des Filmes spielt in der US-Botschaft sowie auf den Straßen davor und so herrscht keine große Abwechslung.

Abwechslung ist ein gutes Stichwort, um auf die Story zu sprechen zu kommen. Eine sehr geradlinige Geschichte, ohne große Wendungen, zudem sehr vorhersehbar und nicht sonderlich spannend ist das Resultat eines durchschnittlichen B-Movie-Plots der vergeblich versucht den Zuschauer zu fesseln.

Natürlich trägt auch die durchschnittliche Leistung der Schauspieler dazu bei und auch von Jean-Claude Van Damme hat man schon weitaus bessere Leistung gesehen. Ebenso wie seine Schauspieler-Kollegen weiß er nie richtig zu überzeugen und macht im Vergleich zu „Wake of Death“ einige Schritte nach hinten. Er wirkt teilweise wie ein Fremdkörper, der gar nicht richtig bei der Sache ist oder nie so richtig Lust hatte am Film mitzuwirken.

Zu guter letzt möchten noch ein paar Worte zur gebotenen Action gesagt sein. Maximal eine Handvoll Bad Guys werden von Jean-Claude Van Damme erschossen und in zwei Szenen darf er kurz jedoch ordentlich seine schöne Kampfkunst zum Besten geben. Das war es und für einen klassischen Jean-Claude van Damme Film ist das natürlich viel zu wenig. Die Stärke seiner Filme, möglichst viele Mann-gegen-Mann Kämpfe bzw. Allein-gegen-Alle, ist hier nur ansatzweise zu erkennen.

Bis zum Finale bleibt „Second in Command“ ein spannungsarmer und schlecht gespielter Thriller, dieses jedoch hat es in sich und wertet den Film dann doch noch ein wenig auf. Das Finale besteht neben einem nett choreographierten End-Fight überwiegend aus einem großen Kugelhagel und massenweise Explosionen durch schlecht erstellte CGI-Helikopter die den Bodycount nach oben korrigieren. Ein paar blutige Shootouts sowie nett zusammen geschnittene Kills komplettieren eine insgesamt blamable Vorstellung.

Fazit:
„Second in Command“ gehört mit zu den schlechtesten Jean-Claude Van Damme Streifen, da man ihn viel zu selten in Aktion sieht und wenn der Film endlich langsam fahrt aufnimmt schon zu Ende ist. Eine unspannende und vorhersehbare Geschichte, gepaart mit schlechten Leistung aller Schauspieler und billger Schauplätze die viel zu wenig Action bietet ist selbst für eingefleischte Jean-Claude Van Damme Fans eine Zumutung.


02
/ 10

_____________________________________________________________________________



:::::...:
Diskussion im Forum





























 

 
FILM FORUM
Diskutiere mit anderen über die neuesten Gerüchte, die aktuellen Filme, den kommenden Highlights, den TV Top Serien und über Gott und die Welt!

Zum Forum!

 




alle genutzten Promomaterialien diverser Filme
Copyright den entsprechenden Besitzern
alle Texte und nicht-promotionalen Bilder
Copyright 2005 bereitsgesehen.de
bereitsgesehen.de ist nicht für die Inhalte verlinkter Websiten verantwortlich