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Serienjahr 2014 - Der große Rückblick


von Christian Schäfer

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu. Zahlreiche Neustarts im Serienbereich verlangen nach einer „kleinen“ Übersicht darüber, was alles an den Start ging und wie die jeweiligen Formate aussahen. Mit dem Deutschlandstart von Netflix im letzten September hat sich im VoD-Bereich ein neuer und starker Konkurrent breit gemacht und es bleibt abzuwarten, wohin sich das klassische Fernsehen auf Dauer entwickeln wird, wenn es dem Publikum danach verlangt, selbst zu bestimmen, was wann und wo gesehen wird.
Neben dem immer stärker werdenden Online-Bereich, der teils exklusive Serien anbietet, fiel vor allem eines in 2014 auf: Die steigende Anzahl von Comic-Adaptionen im Serienbereich. Zurzeit laufen in den Staaten mit „Arrow“, „The Flash“, „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“, „Constantine“, „Gotham“ und dem Quotenrekord-Brecher „The Walking Dead“ gleich sechs solcher Reihen (fast alle sehr erfolgreich) und 2015 kommen noch viele weitere dazu. Auch die Serienformate, die auf Filmvorlagen basieren, werden immer beliebter. Wobei mit „Fargo“ bereits gezeigt wurde, dass das auch sehr gut funktionieren kann und mit „Westworld“ wird HBO nächstes Jahr sicher eine ähnlich hervorragende Serie an den Start schicken.


Aber nun zu den Serien aus 2014. Vorab vielleicht der Comedy-Bereich, obwohl sich da bei mir so gut wie nichts getan hat, weil nicht so mein Fall. Dennoch bin ich doch um eine Miniserie nicht herumgekommen: „The Spoils of Babylon“ (IFC). Tobey Maguire, Kristen Wiig, Tim Robbins, Jessica Alba, Val Kilmer, Haley Joel Osment, Michael Sheen und Will Ferrell sind dabei. Die Miniserie nimmt „epische“ Miniserien auf’s Korn, die in den 1970ern und 1980ern meist in Form von Roman-Adaptionen fürs Fernsehen produziert wurden. Eine zweite Staffel (mit neuer Geschichte) wurde bereits bestellt.
Gutes gehört aus dem Bereich habe ich außerdem von Silicon Valley (HBO), Scrotal Recall (Channel 4), Welcome to Sweden (TV4), Review (Comedy Central), Transparent (Amazon) und Looking (HBO). Die letzten vier bekamen auch schon eine Bestellung über eine zweite Staffel. Bei den vielen US-Network-Serien fehlt mir allerdings komplett der Überblick, um dort etwas aus dem lustigen Bereich zu empfehlen. Quotentechnisch gut eingeschlagen hat allerdings „Black-ish“ auf ABC. Aber vielleicht hat ja jemand von euch weitere Empfehlungen aus dieser Ecke. Anzumerken wäre vielleicht noch, dass auf dem Cartoon Network „The Tom and Jerry Show“ an den Start ging, aber ob da nach der ersten Staffel noch mehr kommt, steht noch nicht fest.

Im Drama-Bereich seien zunächst die Serien genannt, die an mir vorüber gingen. Unbedingt nachholen möchte ich noch die italienische Serie „Gomorrha“ (Sky Italia, in Deutschland auf Sky Atlantic HD), die auf dem gleichnamigen Roman von Roberto Saviano basiert und von der Camorra in Neapel handelt. Zwölf Episoden hatte die erste Staffel und eine zweite ist für 2016 bereits geplant. Sowohl bei Kritikern wie beim Publikum kam die Reihe sehr gut an.
Aus Irland (in Kooperation mit den Briten) kam die dreiteilige Serie „Quirke“, die auf den Büchern von John Banville basiert und Gabriel Byrne in der Hauptrolle hat. Die restlichen erwähnenswerten europäischen Dramaserien hier sind die UK-Serien „The Game“ (Spionage-Thriller im kalten Krieg von Toby Whithouse, die sechs Folgen liefen auf BBC One), „Grantchester“ (Detektiv-Serie, spielt in den 1950er Jahren, die sechs Folgen der ersten Staffel liefen auf ITV, eine zweite Staffel wurde bestellt), „Happy Valley“ (Crime-Drama auf BBC One, auch hier ist eine zweite Staffel in Entwicklung) und die dreiteilige Mystery-Reihe „Remember Me“ (BBC One).
Über den großen Teich geschaut, gingen an mir die kanadischen Serien „Remedy“ (Global TV, Medizin-Drama mit zehn Episoden, wobei eine zweite Staffel bestellt wurde) und „Strange Empire“ (CBC, Western-Drama in den 1860er Jahren, bisher wurden neun von 13 Folgen ausgestrahlt) vorbei, wobei ich bei „Strange Empire“ gerne mal reinschauen würde. In den Vereinigten Staaten hingegen habe ich von „The Affair“ (Showtime, zweite Staffel wurde schon bestellt), dem „Chicago Fire“-Spinoff „Chicago P.D.“ (NBC, zweite Staffel läuft seit Herbst), „Intruders“ (BBC America, Drama/Mystery/Thriller), „Jane the Virgin“ (The CW), „Killer Women“ (ABC, bereits abgesetzt), „The Lottery“ (Lifetime, postapokalyptisches Drama, nach Staffel eins abgesetzt), „Madam Secretary“ (CBS, Politdrama), „The Missing“ (Starz, BBC One, einer der Kritiker-Lieblinge, zweite Staffel mit neuem Kriminalfall wurde bestellt), „The Night Shift“ (NBC, Medizin-Drama, zweite Staffel wurde bestellt), „Olive Kitteridge“ (HBO-Miniserie in vier Teilen, auch ein Kritiker-Liebling), „Powers“ (PlayStation Network, wobei ich nicht weiß, ob die überhaupt schon lief - geplant war Dezember 2014), „Rake“ (FOX, nach erster Staffel abgesetzt), „Reckless“ (CBS, nach erster Staffel abgesetzt), „The Red Tent“ (Lifetime, Miniserie nach dem Buch von Anita Diamant), „Rush“ (USA Network, nach erster Staffel abgesetzt), dem kürzlich angelaufenen „State of Affairs“ (NBC) und „When Calls the Heart“ (Hallmark Channel, zweite Staffel wurde bestellt) noch nichts gesehen.
Da gingen auch bestimmt noch mehr Serien an mir vorbei, aber die oben genannten tauchten zumindest irgendwann mal auf meinem Radar auf und ein paar davon werden auch sicher noch nachgeholt.



Nächstes Thema und ab jetzt auch ausführlicher: Serien, in die ich nur kurz reingeschaut habe oder wo bislang nur der Pilot zu sehen war, wie zum Beispiel bei einigen von Amazon produzierten Reihen der Fall.

The After (Amazon): Stammt von Chris Carter (Akte X) und wird von Amazon als post-apokalyptisches Drama beschrieben, welches sich um acht zentrale Figuren dreht, die sich nicht kennen, aber auf einander angewiesen sind, um in der neuen (gewalttätigen) Welt zu überleben. Nachdem der Pilot bei den Amazon-Kunden gut ankam, wurde eine Serienbestellung aufgegeben. Die achtteilige erste Staffel soll 2015 kommen, ein genaues Datum gibt es aber noch nicht.
Mich persönlich hat der Pilot nicht gerade vom Hocker gehauen, auch wenn die mysteriöse Katastrophe durchaus einiges hergeben könnte. Das Problem sind aber die zentralen Figuren - deren Handeln und Persönlichkeiten lassen das Interesse bei mir gegen null gehen. Vielleicht wird das besser, wenn die Serie anläuft. Aber das glaube ich erst, wenn ich es sehe.

The Assets (ABC): Achtteilige Miniserie und Spionage-Drama, das in den 1980ern spielt. Basiert auf einem Buch und möchte gerne in die Fußstapfen von „The Americans“ (FX) treten, entlockt dabei aber höchstens ein müdes Gähnen. Bekam entsprechend kaum Zuschauer, wurde nach zwei Folgen aus dem Programm genommen (abgesetzt) und die restlichen Episoden wurden im Sommer verbraten.
Mir reichte der Pilot.

Bosch (Amazon): Titus Welliver ist Detective Harry Bosch und der Mittelpunkt dieser Crime-Serie. Im Auftakt sucht er den Mörder eines 13jährigen Jungen und muss sich für einen anderen Fall vor Gericht verantworten. Amazon hat eine erste Staffel bestellt, die vermutlich 2015 kommen wird, aber ein genaues Datum ist ähnlich wie bei „The After“ noch nicht bekannt.
Der Pilot sah richtig gut aus, von daher ist die Serie bei mir erstmal vorgemerkt.

Finding Carter (MTV): Ein etwas anderes Teenager-Drama. Es geht um Carter Stevens (Kathryn Prescott), die im Serienauftakt entdeckt, dass sie als dreijähriges Kind von ihrer jetzigen Mutter entführt wurde und sich plötzlich bei ihrer biologischen Familie wiederfindet. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt.
Die ersten beiden Folgen fand ich ganz in Ordnung und Interesse zum Weiterschauen wäre vorhanden gewesen, hätte es nicht die ganzen anderen Serien gegeben, die ich verfolgt habe.

Hand of God (Amazon): In der Serie geht es um den Richter Pernell Harris (gespielt von Ron Perlman), der das Recht in seine eigene Hand nimmt, um einen Vergewaltiger zu finden, der seine Familie zerstörte. Dabei bekommt er (angeblich) Botschaften von Gott, die ihm (angeblich) von seinem Sohn (Johnny Ferro) vermittelt werden, der seit einem Selbstmordversuch im Koma liegt. Der Pilot befand sich in der letzten Serienrutsche von Amazon und aufgrund der positiven Resonanz wurde auch schon eine erste Staffel in Auftrag gegeben. Wann die kommt, ist aber noch nicht bekannt. Vermutlich ebenfalls irgendwann 2015.
Perlman macht seine Sache mehr als gut und die zweigleisige Schiene zwischen „bekommt er seine Nachrichten wirklich von Gott“ oder „bildet er sich alles einfach nur ein“ hat was. Neben dem religiösen Unterton geht es dabei vor allem auch um Macht, Korruption und die zerstörte Familie des Richters. Gefällt.

Kingdom (Audience Network, DirecTV): Verfolgt eine Familie im MMA-Geschäft (MMA = Mixed Martial Arts) und hat Frank Grillo in der Hauptrolle. Die erste Staffel mit zehn Episoden wurde schon ausgestrahlt und weitere zwanzig Folgen wurden bestellt - zehn für 2015 und zehn für 2016.
Der Pilot hat mir gefallen und kam auch sehr positiv bei den Kritikern an. Leider fehlte mir aber die Zeit, da weiter am Ball zu bleiben. Wer jetzt aber viel MMA-Action erwartet, sollte sich darauf gefasst machen, dass eher das Familiendrama und diverse Verstrickungen im Vordergrund stehen als Kämpfe.



Mind Games (ABC): Kyle Killens nächster Serienversuch handelte von zwei Brüdern (gespielt von Christian Slater und Steve Zahn), die durch psychologische Manipulationen ihren Kunden zu deren Zielen verhelfen. Wurde schnell wieder abgesetzt und kam nur auf fünf Episoden.
Eigentlich ganz witzig, erinnerte mich bei den ersten beiden Folgen ein wenig an Leverage. Aber auch kein großer Wurf, bei dem man nun unbedingt am Ball bleiben müsste. Gehört in die Kategorie „ferner liefen“.

Murder in the First (TMT): Keine Angst, hat nichts mit dem gleichnamigen Film mit Kevin Bacon, Christian Slater und Gary Oldman zu tun. Es geht hier vielmehr um zwei Detectives der Mordkommission (gespielt von Taye Diggs und Kathleen Robertson), die bei ihren Ermittlungen auf Erich Blunt (Steven Weber) als Verdächtigen stoßen. Blunt ist eine große Nummer und gilt als Computer-Wunderkind - ähnlich wie Bill Gates oder Steve Jobs zu ihrer Zeit. Eine zweite Staffel mit ebenfalls zehn Folgen wurde bestellt.
Hat mir nach zwei bis drei Folgen nicht zugesagt. An sich eine nette Idee, aber die Umsetzung entspricht doch eher der Standard-Crime-Schiene, die in den letzten Jahren schon zu sehr ausgeschlachtet wurde.

The Red Road (SundanceTV): Anspruchsvolles Drama um den Polizisten Harold Jensen (Martin Henderson), der es in einer Kleinstadt mit dem Indianerstamm der „Ramapough Mountain Indians“ um Phillip Kopus (Jason Momoa) zu tun bekommt, während daheim seine alkoholabhängige Frau (Julianne Nicholson) für Stress sorgt. Die erste Staffel hat sechs Episoden, Staffel zwei wurde bereits bestellt.
Der Auftakt sah eigentlich ganz gut aus und die Serie kam bei den Kritikern auch gut an. Dennoch kam die Serie bei mir erstmal aufs Abstellgleis und wird vielleicht später mal nachgeholt.

Those Who Kill (A&E): Detective Catherine Jensen (Chloë Sevigny) und der forensische Psychologe Thomas Schaeffer (James D’Arcy) machen Jagd auf Serienkiller und haben dabei persönliche Probleme an Bord. Wurde nach nur zwei Folgen von A&E auf den Schwestersender Lifetime verlegt und nach der ersten Staffel abgesetzt.
Der Pilot reichte mir und löste nur Langeweile und Ungläubigkeit aus. Sah das Publikum wohl ähnlich, denn es kommt sehr selten vor, dass ein Kabelsender aufgrund der Zuschauerzahlen eine Serie aus dem Programm nimmt oder auf einen anderen Sender abschiebt.



Soweit zu den Serien, in die ich nur kurz reingesehen habe. Jetzt kommen die Reihen, deren erste Staffeln komplett gesichtet wurden (beziehungsweise bis zur Winterpause). In einigen Fällen eigentlich zu schlecht zum weiterschauen, in anderen aber auch echte Highlights und im Mittelfeld tummelt sich auch was. Fangen wir mal mit den in meinen Augen schlechteren Reihen an.

Bitten (Space, Syfy): Basiert auf der „Woman of the Otherworld“ Buchreihe von Kelley Armstrong. Die Geschichte dreht sich um Elena Michaels (Laura Vanderfoort), einen weiblichen Werwolf. Eigentlich will Elena ein normales Leben mit ihrem Freund Philip (Paul Greene) in Toronto führen, aber die „Familienverpflichtungen“ ihrem (Wer-)Wolfsrudel gegenüber holen sie immer wieder ein. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt.
Für mich war die Serie in etwa so spannend wie ein Autounfall - man kann einfach nicht wegsehen, auch wenn die Übelkeit in Brechreiz übergeht. Alles wirkte sehr soapig und erst gegen Ende der Staffel ließ sich eine leichte Steigerung im Spannungslevel verbuchen. Die zweite Staffel werde ich sicher weglassen.

Crossbones (NBC): Lange hat NBC die Piratenserie mit John Malkovich als Edward „Blackbeard“ Teach vor sich hingeschoben. Am 30. Mai 2014 ging sie mit ihren neun Folgen auf Sendung. Prämisse: Tom Lowe (Richard Coyle) - ein britischer Spion - hat den Auftrag, den totgeglaubten Blackbeard zu töten und ein neuartiges Gerät zu schützen, welches hochgenaue Navigation über die Weltmeere ermöglicht. Die Serie wurde nach der ersten Staffel abgesetzt.
Malkovich in allen Ehren, aber die Serie war Mist. Vielleicht bin ich da durch „Black Sails“ ein wenig voreingenommen rangegangen, aber es sieht alles sehr billig aus und die Handlung bietet auch nicht sehr viel. Statt Malkovich als Zugpferd zu nehmen, der sich übrigens wirklich Mühe in seiner Rolle gibt, wäre es sicher besser gewesen, einen jüngeren und vor allem schwarzbärtigeren Blackbeard zu nehmen, der ständig auf See ist und sich nicht auf irgendeiner Insel versteckt, um Pläne zu schmieden.

Dominion (Syfy): Fortsetzung des Films „Legion“ von 2010. Spielt 25 Jahre nach der Filmhandlung in einer postapokalyptischen Welt und wird nahe Kapstadt in Südafrika gedreht. Eine zweite Staffel wurde bestellt.
Selbst Leute, die dem Film etwas abgewinnen konnten, werden wahrscheinlich enttäuscht sein. Abgesehen von wenigen netten Einfällen ganz großer Murks, was sich im Staffelverlauf auch nicht großartig ändert. Da brauche ich keine zweite Staffel von.

Gracepoint (FOX): US-Remake der britischen Serie „Broadchurch“. Vom gleichen Serienschöpfer (Chris Chibnall) und ebenfalls mit David Tennant in der Hauptrolle des Ermittlers im Mordfall des Jungen Danny Latimer in einer Küstenkleinstadt. Eine zweite Staffel wird es hier nicht geben, während die britische Reihe bald mit der zweiten Staffel an den Start geht.
Anfangs eine 1:1 Kopie der britischen Vorlage, endet der Fall in der letzten Episode anders als noch in „Broadchurch“ - was schon im Vorfeld angekündigt wurde und der eigentliche Grund war, weshalb ich bis zum bitteren Ende am Ball blieb. Kann man sich aber sparen und fällt in die Kategorie „unnötige Remakes“.

The Leftovers (HBO): Basiert auf dem gleichnamigen Buch von Tom Perrotta, der auch zusammen mit Damon Lindelof hinter der Serie steckt. Zwei Prozent der Weltbevölkerung verschwinden plötzlich spurlos und die Reihe zeigt - hauptsächlich anhand der Familie von Kevin Garvey (Justin Theroux) - wie der zurückgebliebene Rest der Menschheit das Ereignis verarbeitet oder auch nicht. Eine zweite Staffel wurde bestellt, wobei es dafür keine Buchvorlage mehr gibt.
Wahrscheinlich werde ich dafür in den Kommentaren verhauen, dass ich die Serie hierher verlege. Die Darsteller sind sehr gut, die Reihe ist hochwertig produziert und hat eigentlich alles, was eine Top-Serie ausmacht. Wenn da nicht die bescheuerte Welt wäre, in die ich mich nicht reinfinden konnte. Mir blieb bis zum Schluss schleierhaft, wie sich irgendjemand GR oder der Sekte um „Holy Wayne“ anschließen konnte beziehungsweise wie die überhaupt zustande kamen. Und Erklärungen finden sich weder für diese Gruppierungen noch für das große Ereignis der Entrückung, während Organisationen, bei denen ich bei einem solchen Geschehen großen Zulauf erwartet hätte (zum Beispiel Kirchen), kaum eine Rolle spielen. Zweite Staffel interessiert mich nicht.



Matador (El Rey) Tony Bravo (Gabriel Luna) ist DEA Agent und wird vom CIA zwangsrekrutiert, um in die kriminelle Organisation von Andrés Galan (Alfred Molina) vorzudringen, dem ein Fußballteam gehört. Bravo gibt sich dabei als Fußballtalent aus und muss neben seiner Geheimmission sowohl mit Galan als auch seiner Familie - die von seiner geheimen Tätigkeit keine Ahnung hat - zurechtkommen. Eine zweite Staffel wurde zwar im Vorfeld bestellt, aber vor Kurzem doch wieder wegen zu geringem Interesse auf dem internationalen Markt zu den Akten gelegt.
Fällt für mich in den Bereich „Guilty Pleasure“. Sehr trashig, Fußballfans werden den Kopf schütteln und die Geschichte ist oft sehr hanebüchen. Trotzdem machte es Spaß, Tony „Matador“ Bravo bei seinen Abenteuern zuzusehen.

Rosemary's Baby (NBC): Miniserie. Moderne Adaption von Ira Levins gleichnamigen Roman mit Zoe Saldana in der Hauptrolle. Wurde als Zweiteiler gesendet - Teil eins am Muttertag 2014.
Lieber noch einmal den Film von Roman Polanski anschauen. Das Setting in Paris ist zwar hübsch, die Spezialeffekte sind gut gemacht und die Darsteller in Ordnung - aber es gibt einige Längen, die Atmosphäre fehlt und überhaupt ist die ganze Miniserie ziemlich überflüssig.

Stalker (CBS): Aus der Feder von Kevin Williamson geht es in dieser Serie um eine Sondereinheit des Los Angeles Police Department, die sogenannte „Threat Assessment Unit“. Deren Aufgabe ist es - wie der Titel schon ahnen lässt - bei Fällen von Stalking die harmlosen von den lebensbedrohlichen Fällen zu trennen - und im letzteren Fall natürlich die jeweiligen Opfer zu schützen. Die erste Staffel läuft noch, wobei die Quoten in Richtung Absetzung zeigen.
Die übergreifende Handlung um die Figuren von Maggie Q und Dylan McDermott gefällt mir. Das ist aber auch schon alles. Die Fälle der Woche sind schlichtweg unglaubwürdiger Mist und werden in meinen Augen dem Begriff „Stalker“ nicht gerecht. Würde da eher von 08/15 Crime sprechen und davon brauche ich sicher nicht mehr.

Star-Crossed (The CW): Spielt im Jahre 2024, zehn Jahre nachdem ein außerirdisches Raumschiff auf der Erde gebruchlandet ist. Im Mittelpunkt steht die Romanze zwischen einem irdischen Mädchen und einem außerirdischen Jungen. Die Serie wurde nach der ersten Staffel abgesetzt.
Der Pilot sah gar nicht mal so übel aus, wie man es von Serien des Senders vielleicht erwarten würde. Aber als Hauptschauplatz eine Highschool zu nehmen, hätte mich bereits stutzig machen müssen (ganz zu schweigen von der romantischen Prämisse). Entsprechend durfte ich neben der nicht ganz uninteressanten Sci-Fi-Situation zahlreichen Teenie-Beziehungsproblemen beiwohnen - gespielt von Twens. Kein Verlust für die Fernsehwelt.

Z Nation (Syfy) Die Zombie-Apokalypse ist seit „The Walking Dead“ auch im TV beliebt. The Asylum präsentiert hier ein trashiges kleines Low Budget Projekt, in dem ein gegen das Zombie-Virus immunisierter Mann drei Jahre nach dem Ausbruch der Epidemie nach Kalifornien gebracht werden soll. Denn in seinem Blut befindet sich die letzte Hoffnung der Menschheit und in Kalifornien das letzte funktionstüchtige Virenlabor. Eine zweite Staffel wurde bestellt.
Die Serie ist fraglos sehr billig gemacht und sieht auch so aus. Trash pur, obwohl sich hier und dort mit den Figuren ein bisschen Mühe gegeben wird (an anderen Stellen aber auch wieder gar nicht) und einige der verrückten Ideen (Z-nados, radioaktive Zombies und dergleichen) durchaus das Popcorn besser schmecken lassen. Fans vom Genre sollten einen Blick riskieren, aber die Erwartungen vorher auf null setzen.



Jetzt zu den etwas interessanteren Formaten, bevor es dann an meine persönliche Topliste der Neustarts von 2014 geht. Durchwachsen bis gut würde ich die folgenden Reihen einordnen.

The 100 (The CW): Ein post-apokalyptisches Drama, welches gut hundert Jahre nach einem Nuklearkrieg spielt. Ein Teil der Menschheit lebt seit dem Vorfall auf einer Art Arche in der Erdumlaufbahn, wo die Luft langsam knapp wird und im Auftakt werden hundert Sträflinge (allesamt unter 18 Jahren, denn wer älter ist und ein Verbrechen begeht, wird sofort hingerichtet wegen der knappen Ressourcen) zurück zur Erde geschickt, um die Lage auszukundschaften. Die Serie hat bereits eine zweite Staffel bekommen, die seit Herbst 2014 läuft und die Serie grundlegend verändert hat.
Der Pilot war nicht das Gelbe vom Ei und die Serie blieb größtenteils unter ihrem Potenzial. Aber es gibt auch vieles, was gut funktioniert und es machte sich eine Steigerung zum Ende der ersten Staffel bemerkbar. Staffel zwei gefällt mir bislang und auch wenn immer ein bisschen Teenie-Drama mit an Bord ist, gibt es doch viele Entwicklungen, die „The 100“ zu einer netten Science-Fiction Serie machen.

24: Live Another Day (FOX): Die Serie bedarf wohl kaum einer Vorstellung, schließlich war das Echtzeit-Format seinerzeit revolutionär und brachte acht Staffeln sowie einen TV-Film (Redemption) hervor. Die (neunte) Staffel ist mittlerweile durch und schätzungsweise wird FOX über eine weitere Bestellung nachdenken. Getan hat sich da bislang aber noch nichts.
Jack is back - und er hat’s noch drauf. Wer die Serie mochte, darf sich getrost auch die zwölfteilige neue Reihe ansehen. Das Setting in London ist gut, das Thema aktuell und es gibt viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Trotz Reduzierung auf zwölf Episoden wurde das Echtzeit-Format beibehalten und in der letzten Episode geschickt gelöst. Da darf gerne noch mehr kommen.

Ascension (Syfy): Sechsteilige Miniserie, die in drei Doppelfolgen ausgestrahlt wurde. Im Jahre 1963 hat die US Regierung eine geheime Weltraummission gestartet und hunderte von Männern, Frauen und Kindern auf eine hundert Jahre lange Reise im Raumschiff „Ascension“ geschickt, um eine neue Welt zu bevölkern. Knapp 50 Jahre später, als bereits die zweite Generation im Schiff herangewachsen ist, wird eine junge Frau ermordet und ist damit Auslöser für kommende dramatische Ereignisse an Bord.
Hier bin ich etwas hin- und hergerissen. Die Idee war nicht schlecht und mir hat vieles gefallen, was an Bord der Ascension vor sich ging, wo die Bevölkerung zeitlich noch in den 1950er / frühen 1960er Jahren steckt. Der Twist am Ende der ersten Doppelfolge kam allerdings zu früh, womit die Serie letztlich Zuschauerinteresse einbüßen muss, denn die Richtungsänderung nimmt der anfänglichen Idee den Wind aus den Segeln und gleitet in eine gewöhnlichere Schiene ab, die an einen gewissen Film erinnert (den ich hier aber nicht verrate, denn das wäre ein Spoiler). Dennoch für Sci-Fi-Fans sicher einen Blick wert.

Believe (NBC): Eine neue Serie aus der J.J. Abrams Schmiede von Alfonso Cuarón und Mark Friedman. Cuarón führte auch beim Piloten Regie. Die kleine Bo (Johnny Sequoyah) hat übernatürliche Kräfte und wird in die Obhut des frisch aus dem Gefängnis befreiten William Tate (Jake McLaughlin) gegeben. Stets auf der Flucht vor Dr. Skouras (Kyle MacLachlan) und seinen Häschern sowie der Polizei, hilft Bo mit ihren Fähigkeiten einfachen Menschen, die sie oft zuvor in Visionen gesehen hat. Nach der ersten Staffel war Schluss.
Touch 2.0 mit einigen Veränderungen, wobei mir „Touch“ deutlich besser gefallen hat. Kann man je nach Geschmack durchaus mal sichten - die erste Staffel wurde ziemlich rund abgeschlossen.

Constantine (NBC): Die Serie zur bekannten Comic-Figur, welche bereits 2005 einen Film mit Keanu Reeves in der Titelrolle bekam. Hier übernimmt Matt Ryan die Rolle des John Constantine, der seines Zeichens Exorzist, Dämonologe und Meister der schwarzen Künste ist. Die erste Staffel ist Ende Oktober angelaufen und pausiert zurzeit. Die Quoten deuten in Richtung Absetzung.
Trotz Network-Auflagen sah der Pilot ganz gut aus, aber die ersten Episoden waren zunächst ernüchternd bis durchwachsen und ließen nur vereinzelt Begeisterung aufkommen. Die letzten Folgen vor der Winterpause wussten aber zu gefallen. Näheres lässt sich in den Episoden-Reviews hier nachlesen, wo bislang jede Folge einen kleinen Artikel von mir bekam.

Crisis (NBC): Während eines Schulausflugs der Ballard High School, die von den Kindern der Elite von Washington D.C. (inklusive Sohn des Präsidenten) besucht wird, werden die Schüler entführt. Der Geiselnehmer hat einen ausgeklügelten Plan und benutzt die Eltern, um seine Ziele durchzusetzen. Die Serie wurde nach der ersten Staffel abgesetzt.
An sich ganz nett gemacht, auch wenn die Glaubwürdigkeit teilweise arg strapaziert wird. Würde ich in etwa bei „Hostages“ einordnen, wobei „Crisis“ ein höheres Tempo und deutlich mehr Darsteller vorzuweisen hat. Das Ende ist rund.



The Flash (The CW): Ein Spinoff zu „Arrow“ um den blitzschnellen Comic-Helden, wobei es auch Crossover-Folgen mit der Mutterserie gibt. Der rote Blitz schlägt dabei von Anfang an in die übernatürliche Schiene und hat auch Darsteller der ersten Serie von 1990 (Review vom 1990er Flash) an Bord. Für den Sender die quotenreichste Serie seit Jahren und somit sicherer Kandidat für eine zweite Staffel.
Heidewitzka, das geht ab. Qualitativ vielleicht kein Brüller, aber spaßig und unterhaltsam mit zuweilen netten Drama-Elementen um die Hauptfigur(en). Hätte nie gedacht, dass ich mich mit Grant Gustin als Barry Allen anfreunden könnte.

Fleming: The Man Who Would Be Bond (BBC America, Sky Atlantic): Vierteilige Miniserie über Ian Fleming (Dominic Cooper). Spielt zur Zeit des zweiten Weltkriegs, bevor Fleming zum Autor wurde und zeigt einige Parallelen zwischen Fleming und seiner späteren Romanfigur James Bond.
Joa, kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Die erzählte Geschichte ist dank der nicht besonders sympathischen Hauptfigur relativ spurlos an mir vorüber gegangen und hat mich öfter geschüttelt als gerührt.

Forever (ABC): Dr. Henry Morgan (Ioan Gruffudd) lebt als Unsterblicher in New York und arbeitet als Gerichtsmediziner. Er unterstützt Detective Jo Martinez (Alan de la Garza) bei den Ermittlungen in Mordfällen. Dabei versucht er auch herauszufinden, warum er unsterblich ist und seit über 200 Jahren lebt. Es gibt auch eine Rahmenhandlung mit einem anderen Unsterblichen, der Henry zusetzt. Die Quoten der ersten Staffel zeigen auf Absetzung.
Eine Art Sherlock-Abklatsch, der als kurzweiliges Vergnügen ganz gut funktioniert. Die Fälle der Woche sind nicht unbedingt was Besonderes, aber es macht doch irgendwie Spaß, Henry beim Lösen der Mordfälle zuzuschauen. Zudem machte der übergreifende Bogen mit dem anderen Unsterblichen in der letzten Episode vor der Winterpause einen deutlichen Sprung nach vorne und wird bestimmt in den weiteren Folgen stärker ausgebaut - worauf ich mich freue.

From Dusk Till Dawn: The Series (El Rey, Netflix): Angeblich die Langfassung zur Filmvorlage von 1996. Robert Rodriguez selbst steckt dahinter und übernahm auch bei vier Folgen die Regie. Eine zweite Staffel wurde in Auftrag gegeben.
Deutlich besser als nach dem Trailer erwartet. Nachdem man sich an die neuen Darsteller in den bekannten Rollen gewöhnt hat, machen die ersten zwei Drittel der Reihe richtig Spaß und ich hatte tatsächlich das Gefühl, eine gut erweiterte Version des Films zu betrachten. Gegen Ende wird es allerdings sehr wirr und ob die Schlangenkult-Geschichte genug für eine zweite Staffel hergibt, bleibt wohl abzuwarten.



Gotham (FOX): Ein Batman-Prequel, welches sich um einen jüngeren Commissioner Gordon (Ben McKenzie) dreht, der hier als Detective noch nicht lange in Gotham City tätig ist. Startschuss ist die Ermordung der Eltern von Bruce Wayne (David Mazouz) und im Geschehen tauchen viele spätere Batman-Gegner in junger Gestalt auf. FOX freut sich über sehr gute Quoten, womit eine zweite Staffel sicher sein dürfte.
Wenn man nicht gerade ein Prequel-Muffel ist und die Erwartungen nicht zu hoch setzt, macht das Ding Spaß. Die Fälle sind manchmal etwas durchwachsen und es kann auch auf die Stimmung drücken, wenn gewisse Figuren zu sehr als Aushängeschild für etwas benutzt werden, was es in der Serie vermutlich nicht zu sehen geben wird (Catwoman, Batman, Riddler, etc.) - am besten funktioniert da noch Oswald Cobblepot, der im bisherigen Highlight „Penguin’s Umbrella“ am meisten punkten konnte. Mehr zu den Folgen findet sich wieder bei den Episoden-Reviews hier.

Halt and Catch Fire (AMC): Spielt im Jahre 1983 und hat die Revolution des Personal Computers zum Thema. Im Fokus stehen drei Figuren mit unterschiedlichen Talenten und Problemen, die zusammen am Markt mitmischen wollen. Eine zweite Staffel wurde bestellt.
Interesse am Thema und den 1980er Jahren sollte mitgebracht werden, dann funktioniert die Reihe gut bis sehr gut.

Helix (Syfy): Spielt in einer Forschungsstation in der Arktis und behandelt den möglichen Ausbruch eines Virus, das dort bereits um sich greift und größere Teile der Wissenschaftler befallen hat. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt.
Im Großen und Ganzen eine gelungene Serie, die sich spannend und twistreich präsentiert, auch wenn diverse Verhaltensweisen der Figuren arg gewöhnungsbedürftig sind und es mit Enthüllungen etwas übertrieben wird.

Houdini (History Chanel): Miniserie mit Adrien Brody als Harry Houdini. Die Reihe konzentriert sich dabei hauptsächlich auf das Verhältnis des Entfesselungskünstlers zu seiner Mutter und zu seiner Frau.
Kann man sich gut anschauen, ist aber sicher nicht perfekt. Brody macht das Beste aus seiner Rolle, aber am Drehbuch hätte sich bestimmt noch einiges verbessern lassen.

How to Get Away with Murder (ABC): Anwaltserie um Professor Annalise Keating (Viola Davis), die an der Uni Strafrechtkurse gibt und sich ein paar Studenten auswählt, die ihr bei ihren Fällen vor Gericht unterstützend helfen sollen. Die Serie läuft für ABC sehr gut und dürfte einer zweiten Staffel entgegen blicken.
Was man der Reihe sicher hoch anrechnen kann: Die starke fortlaufende Handlung, die jede Woche ein Stückchen weiter geht. Damit hebt sich HTGAWM deutlich vom restlichen Einheitsbrei der Anwaltserien ab. Für mich persönlich trotzdem kein Kracher, weil ich mit den Hauptfiguren nicht viel anfangen kann.

Intelligence (CBS): Gabriel Vaughn (Josh Holloway) hat einen Chip im Hirn, der es ihm ermöglicht, sich direkt mit dem weltweiten Informationsnetz zu verbinden (egal ob Internet oder Überwachungskamera - gibt es ein drahtloses Signal, kann er sich einklinken). Im Auftrag des U.S. Cyber Command und unterstützt von einer Ex-Secret Service Agentin (Meghan Ory) heißt es nun, Bösewichte dingfest zu machen. Die Serie wurde nach der ersten Staffel abgesetzt.
In den 1980ern wäre das vermutlich ein Hit gewesen und hätte sich gut neben Serien wie „Knight Rider“ oder „Airwolf“ eingereiht. Die Idee, jederzeit gedanklich auf das Internet zugreifen zu können, bietet geradezu pornöse Möglichkeiten. Mit heutigen Augen betrachtet, ist die Serie aber eher so lala und bei den Fällen der Woche auch nicht sehr einfallsreich



The Last Ship (TNT): Eine globale Epidemie ist dabei, die Menschheit auszulöschen. Die einzige Hoffnung auf Rettung gibt es an Bord der USS Nathan James, wo die Forscherin Dr. Rachel Scott (Rhona Mitra) möglicherweise ein Gegenmittel entwickeln kann. Eine zweite Staffel wurde bestellt.
Kein Wunder, dass Michael Bay produziert - die Serie ist amerikanisch patriotisch angelegt, bietet Klischee-Feindbilder, eine unglaubwürdige Treffsicherheit der Heldentruppe und jede Menge Action. Popcorn und Bier bereit halten, dann läuft die Sache.

The Librarians (TNT): Die Serie wurde von Dean Devlin und John Rogers ins Leben gerufen und ist eine Art Spin-off zur TV-Filmreihe „The Librarian“ (es gibt bereits drei Filme mit Noah Wyle in der Hauptrolle dazu). In der Serie macht sich ein Team von ungewöhnlichen Leuten daran, magische Artefakte zu finden und zu schützen, damit diese nicht dem scheinbar unsterblichen Widersacher Dulaque (Matt Frewer) in die Hände fallen. Die Reihe ist erst vor Kurzem angelaufen und hatte in den beiden Auftaktfolgen auch Noah Wyle und andere Darsteller aus den TV-Filmen an Bord.
Wer mit „Warehouse 13“ was anfangen konnte, findet womöglich in den Bibliothekaren einen adäquaten Ersatz. Die Figurenentwicklung lässt allerdings zu wünschen übrig und die Effekte sind sehr „kostengünstig“ gemacht. Kurzweilige Abenteuer-Unterhaltung lässt sich aber durchaus finden.

Marco Polo (Netflix): Ursprünglich einmal für den Sender Starz vorgesehen, der die Serie um die historische Figur Marco Polo bereits im Januar 2012 bestellte, sicherte sich Netflix später die Reihe, die angeblich mit ihren zehn Episoden ein Budget von 90 Millionen US-Dollar schluckte. Es geht um die frühen Jahre von Marco Polo (Lorenzo Richelmy) am Hof des Kublai Khan (Benedict Wong). Die Zukunft der Reihe ist noch ungewiss, bislang wurde noch keine weitere Staffel bestellt.
Das Budget macht sich deutlich bemerkbar, auch wenn die Schlachten dafür leider zu knapp kommen. Es dauert ein wenig, bis die Serie in Fahrt kommt, auf viele der Sexszenen hätte man auch gut verzichten können und historische Korrektheit sollte man ebenfalls nicht erwarten. Aber insgesamt liefert „Marco Polo“ doch ein sehenswertes Stück Fernsehen aus einem Bereich, der nicht gerade oft in TV-Produktionen behandelt wird.

The Musketeers (BBC): Eine Beschreibung braucht es hier wohl nicht - die Serie basiert auf dem Buch von Alexandre Dumas. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt und geht ab 2. Januar 2015 bei BBC One auf Sendung.
Spaßige Unterhaltung, die sich vor den Filmen nicht zu verstecken braucht, sondern diese größtenteils in die Tasche steckt. Empfehlung für Mantel und Degen Fans.

Outlander (Starz): Die von Ronald D. Moore ins Leben gerufene Serie basiert auf den Bestseller-Romanen von Diana Gabaldon, die in Deutschland als Highland-Saga ebenfalls sehr beliebt sind. Erzählt wird die Geschichte der Krankenschwester Claire Randall (Caitriona Balfe), die kurz nach dem zweiten Weltkrieg mit ihrem geschichtsbegeisterten Mann Frank Randall (Tobias Menzies) eine Urlaubsreise in die Highlands macht und dort durch einen mystischen Steinkreis ins Jahr 1743 und mitten in den Jakobitenaufstand gerät, wo sie sich mit der neuen Situation arrangieren muss. Bisher wurden acht der insgesamt 16 Episoden der ersten Staffel ausgestrahlt, eine zweite Staffel wurde bereits bestellt.
Die vielen Voice-Overs sind zwar nervig und oft werden auch bestimmte Dinge rückblickend mit der Holzhammer-Methode serviert, aber ansonsten eine tolle Reihe mit schönen Landschaftsaufnahmen der Highlands, guten Darstellern und Sets sowie einer interessanten Geschichte (obwohl ich mich mit den romantischen Teilen oft schwer tue).

Power (Starz): Die Serie handelt von James „Ghost“ St. Patrick (Omari Hardwick), Nachtclubbesitzer und Drogenring-Betreiber. Produziert wird unter anderem von „50 Cent“ Curtis Jackson, der auch für die musikalische Untermalung sorgt. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt.
Sieht recht ordentlich aus und Starz hat sichtlich Geld reingesteckt. Was mich stört ist die teils recht penetrante Musik, außerdem sollte Hardwick noch etwas an seiner Mimik arbeiten.

Prey (ITV): Dreht sich um Constable Marcus Farrow (John Simm), der eines abends seine Frau ermordet auffindet und für ihren Tod verantwortlich gemacht wird. Auf dem Weg zum Gefängnis gelingt ihm durch einen Unfall die Flucht und er beschließt, den Fall auf eigene Faust zu lösen. Dabei sind ihm die ehemaligen Kollegen stets dicht auf den Fersen. Besteht aus drei Teilen.
„Auf der Flucht“ lässt grüßen. Was die Briten hier bieten, ist eine durchweg gelungene kleine Geschichte mit hohem Tempo, guten Darstellern und netten Twists. Sehenswert.

Resurrection (ABC): Basiert auf dem Buch „The Returned“ von Jason Mott. Das Konzept ist ähnlich der französischen Serie „Les Revenants“ / „The Returned“: Tote kehren in die amerikanische Kleinstadt Arcadia im US-Bundesstaat Missouri zurück und stellen die Leben der Einwohner auf den Kopf. Die zweite Staffel ist im Herbst 2014 angelaufen, wobei die Quoten auf Absetzung zeigen.
Die acht Folgen der ersten Staffel können sich sehen lassen. Nachdem zuerst nur ein achtjähriger Junge zurückkehrt, häufen sich mit der Zeit die Wiedergänger. Dabei ist die Serie keine Kopie der französischen Reihe, sondern geht einen eigenständigen Weg - trotz des sehr ähnlichen Themas. Die zweite Staffel weiß allerdings weniger zu begeistern und dümpelt mehr oder weniger vor sich hin. Jedenfalls packt mich die Reihe zurzeit weniger als noch in den ersten acht Folgen.



Salem (WGN America): Die Serie liefert einen fiktiven Blick auf die Hexenprozesse von Salem, wobei echte Hexen - meist im Hintergrund - die Fäden ziehen. Eine zweite Staffel wurde bestellt.
Der Pilot war gut und bot einiges an Potenzial. Das wird aber im weiteren Verlauf größtenteils verschenkt und so richtig gepackt hat mich das Hexenfieber nicht. Mit Stephen Lang kam aber eine interessante Figur an Bord, die die Reihe wieder besser werden ließ. Trotzdem eher Durchschnittskost, auch wenn das Staffelfinale sich sehen lassen konnte und viele Charaktere über die Klinge springen ließ. Vielleicht richtet sich die Serie ja mit der zweiten Staffel neu aus, reinschauen werde ich sicherlich mal.

Scorpion (CBS): Basiert (angeblich) auf dem wahren Leben des Walter O’Brien. Ein Team von Superhirnen (auf verschiedenen Gebieten) hilft im Auftrag der US-Regierung (Homeland Security) bei besonders komplizierten Fällen und oft unter Einsatz ungewöhnlicher Methoden. Bester Neustart für CBS und damit sicherer Kandidat für eine zweite Staffel.
Joa, großartig über das Gezeigte nachdenken sollte man hier nicht, sonst tut die Stirn vom vielen vor-den-Kopf-klatschen weh. „Scorpion“ ist eher kurzweilige Unterhaltung ohne Realitätsanspruch. Das heißt aber nicht, dass die Serie nicht auch Spaß machen kann.

Star Wars Rebels (Disney XD): Diese animierte Serie ist zwischen Episode 3 und 4 angesiedelt. Im Mittelpunkt steht der 15jährige Ezra Bridger (Taylor Gray) und eine Gruppe von Rebellen (obwohl es die Rebellion im eigentlichen Sinne noch nicht gibt, sondern erst mit der Serie etabliert werden soll). In Ezra ist die Macht stark und zusammen mit den anderen gerät er von einem Abenteuer ins nächste. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt.
Wenn man sich an den Animationsstil erst einmal gewöhnt hat, funktioniert die Reihe ganz gut. Die ersten Folgen stellen zunächst die Figuren anhand von mehreren Abenteuern vor und große Highlights lassen noch auf sich warten. Aber die angedeutete Richtung gefällt.

The Strain (FX): „The Strain“ alias „Die Saat“ ist der erste Teil einer Romantrilogie von Guillermo del Toro und Chuck Hogan. Die erste Staffel behandelt das erste Buch. Dabei geht es um den Ausbruch einer Vampir-Epidemie in New York.
Hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, lässt aber auch viel Luft nach oben. Zeitweise hat man das Gefühl, aus Budget-Gründen musste alles klein gehalten werden und einige Handlungsstränge wirken leicht aufgepumpt, um die dreizehn Episoden voll zu kriegen. Zweite Staffel wird aber gesichtet, zumal die Geschichte nach dem Staffelfinale noch lange nicht abgeschlossen ist.

Turn (AMC): Spielt zur Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und basiert auf einem Buch über die Entstehung des ersten amerikanischen Spionagerings. Im Mittelpunkt steht Abe Woodhull (Jamie Bell), der sich zwischen den Fronten wiederfindet und sich mit beiden Seiten arrangieren muss. Eine zweite Staffel wurde bestellt.
Eine gute Serie, dessen Hauptfigur zum Mitfiebern einlädt. Authentisch und mit interessanten Charakteren, die gut besetzt sind. Leider sind einige Greenscreen-Aufnahmen (vor allem, wenn Wasser im Bild ist) fast unzumutbar.

Tyrant (FX): Von Gideon Raff und Howard Gordon, die auch hinter „Homeland“ stehen. Hinter den Kulissen gab es im Vorfeld einige Probleme, weshalb Raff mittlerweile nicht mehr an Bord ist, obwohl die Serienidee von ihm stammt. Es geht um Bassan „Barry“ Al Fayeed (Adam Rayner), der mit seiner Familie ins fiktive arabische Land Abbudin reist, um der Hochzeit seines Neffen beizuwohnen. Das Land wird von einem Despoten regiert - Barrys Vater - und ohne es zu wollen, gerät Barry mitsamt seiner Familie in die politischen Verwicklungen des Staates, der von seiner anderen Familie regiert wird. Eine zweite Staffel wurde bestellt und kommt im Sommer 2015.
Interessantes und vor allem sehr frisches Konzept. Leider nicht ohne Mängel, die sich aber verkraften lassen. Die erste Staffel war schon ganz in Ordnung.


Jetzt aber zu den Highlights von 2014. Die Reihenfolge war nicht einfach festzulegen und ist sicher diskutabel. Empfehlen kann ich aber alle der im Folgenden genannten Serien.



10: Black Sails (Starz):
Piratenserie, die gleichzeitig eine Vorgeschichte zu „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson sein soll, sich aber auch bei historischen Figuren bedient. Eine zweite Staffel wurde bereits im Vorfeld in Auftrag gegeben und eine dritte Staffel wurde letzten Oktober auch schon bestellt, obwohl Nummer zwei erst am 24. Januar 2015 in See sticht.
Holla, es hat zwar etwas gedauert bis ich mich durch die Figuren durchgefunden habe und das karibische Flair bei mir angekommen ist, aber das Ding kann was. Man sollte allerdings nicht erwarten, jede Woche eine Seeschlacht zu bekommen - ein Großteil der Handlung spielt an Land und dreht sich um die Ziele der Figuren sowie um die Art von Gesellschaft, in der die Piraten leben. Detaillierte Episoden-Reviews zur ersten Staffel gibt es hier.



09: Gang Related (FOX):
Ryan Lopez (Ramon Rodriguez) ist Mitglied der Gang Task Force des Los Angeles Police Department. Was seine Kollegen nicht wissen: Als Kind wurde er von der verbrecherischen Acosta-Familie aufgenommen und ist nach wie vor für Papa Acosta (Cliff Curtis) als Spitzel tätig. Die Serie wurde nach der ersten Staffel abgesetzt.
Trotz gemischter Kritiken ist die Reihe ein kleines Highlight, welches „The Shield“ Konkurrenz machen könnte. Die Handlung klingt zwar stark nach „The Departed“ oder „Infernal Affairs“, aber es wird einiges geboten, was man in einem relativ kurzen Film nicht rüberbringen kann. Der Cast ist gut, die Story passt und legt ein gutes Tempo an den Tag - für jeden Fan von guten und dabei ungewöhnlichen Crime-Dramen ein Muss.



08: Legends (TNT):
Die zentrale Hauptrolle der Serie „Legends“ übernimmt Sean Bean. Er verkörpert Martin Odum, einen verdeckten Ermittler bei den Deep Cover Operations (DCO) des FBI. Er hat die ungewöhnliche Fähigkeit, sich für jeden einzelnen Auftrag in eine unterschiedliche Person zu verwandeln - so sehr, dass er seine eigene Identität zu verlieren droht nachdem ihm ein Fremder versichert, er sei gar nicht der, für den er sich halte. Eine zweite Staffel wurde bestellt.
Sean Bean lebt - aber wird er als Martin Odum auch überleben? Er spielt sein Rolle und die Undercover-Parts jedenfalls sehr gut, die Fälle sind auch gut und erstrecken sich oft über mehrere Episoden und der übergreifende Handlungsstrang mit seinen Verwicklungen bekommt oft auch ganze Folgen zur Weiterentwicklung. Sehr tolle Reihe.



07: Extant (CBS):
Es geht um eine Astronautin (Halle Berry), die nach einem Jahr im Weltraum zu ihrer Familie zurückkehrt. Ihre Erfahrungen im Weltraum sollen den Kurs der menschlichen Geschichte verändern. Die Serie wird als futuristischer Thriller beschrieben. Mystery, Menschlichkeit und „Überraschungen“, die sich nach und nach preis geben, stehen im Vordergrund. Eine zweite Staffel für Sommer 2015 wurde bestellt, wird aber einige Cast-Änderungen mit sich bringen.
Die Geschichte ist in der nicht allzu fernen Zukunft angesiedelt und macht optisch einiges her. Schwerpunktmäßig geht es um möglichen außerirdischen Kontakt und den künstlichen Sohn von Molly (Berry). Hat mir gut gefallen, liefert ein schönes Science-Fiction Setting und kann auch von den Stories überzeugen.



06: Klondike (Discovery Channel):
Dreht sich um den Klondike-Goldrausch im späten 19. Jahrhundert und besteht aus drei Teilen. Zentrale Figur ist Bill Haskell (Richard Madden), der zusammen mit einem Freund in das Yukon-Territorium aufbricht, um nach Gold zu suchen.
Gute Arbeit vom Discovery Channel. Neben den atemberaubenden Naturbildern gibt es viel menschliches Drama zu sehen. Klare Empfehlung.



05: Manhattan (WGN America):
Es geht um das sogenannte „Manhattan Project“. Im Zentrum stehen die Wissenschaftler und deren Familien, die während des zweiten Weltkriegs in Los Alamos, Kalifornien am Bau der ersten Atombombe gearbeitet haben. Von der Außenwelt weitestgehend abgeschottet, stehen neben der Entwicklung der Massenvernichtungswaffe, an der ebenfalls die Gegenseite arbeitet, auch die Familien der Forscher im Vordergrund, die ebenfalls mit der Abgeschiedenheit des geheimen Forschungsprogramms zurecht kommen müssen. Eine zweite Staffel wurde bestellt.
Sowohl der (interne) Wettstreit der beiden Wissenschaftlergruppen auf US-Seite als auch das Familiendrama bekommen ordentlich Zeit und Handlung verpasst. Ab einer gewissen Stelle überschneidet sich das auch alles. Was die Handlung in den eigenen vier Wänden angeht, muss man zunächst etwas Geduld mitbringen. Was da zunächst noch oberflächlich nach Klischee, usw. aussieht, kann später noch größere Bedeutung und verschiedene Auswirkungen haben. Richtig gut gefallen hat mir die zweite Staffelhälfte, wo auch ordentlich Fahrt aufgenommen wird.



04: Penny Dreadful (Showtime):
Ende des 19. Jahrhunderts treffen verschiedene übernatürliche Figuren im viktorianischen England aufeinander. Unter anderem gibt es Vampire, Victor Frankenstein, Dorian Gray und Abraham Van Helsing zu sehen. Mit an Bord: Timothy Dalton, Eva Green und Josh Hartnett. Eine zweite Staffel wurde bereits bestellt.
Sehr atmosphärisch, düster und mit starken Charakteren, deren Geheimnisse und Vorgeschichten oft erst nach und nach enthüllt werden. Die Geschichte wird gut verschachtelt erzählt, ist spannend und vermischt die verschiedenen Figuren gekonnt - stets mit Blick auf deren menschliche Seiten und persönliche Probleme. Pflichtprogramm für Freunde von phantastischen Geschichten.



03: The Knick (Cinemax):
Spielt im New York des Jahres 1900. Schauplatz ist das Knickerbocker Hospital, wo Ärzte und Krankenschwestern vor der Entdeckung des Penicillins ihrer Arbeit nachgehen. Regie bei allen bisherigen Episoden: Steven Soderbergh. Hauptrolle als Dr. John Thackery: Clive Owen. Eine zweite Staffel wurde bereits im Vorfeld bestellt.
Man sollte schon einen starken Magen mitbringen, denn bereits in den ersten Minuten der Auftaktfolge gibt es eine Operation, die sehr unangenehm zu betrachten ist. Ist das kein Problem, bekommt man eine erstklassige Drama-Serie mit hochkarätigen Darstellern geboten. Ganz große Empfehlung.



02: True Detective (HBO):
Die erste Staffel zeigt über einen Zeitraum von gut 20 Jahren, wie zwei Ermittler (gespielt von Matthew McConaughey und Woody Harrelson) einen Kriminalfall lösen. Sämtliche Episoden wurden von Nic Pizzolatto geschrieben und von Cary Joji Fukunaga inszeniert. Eine zweite Staffel mit neuem Cast ist in Vorbereitung und wird eine andere Geschichte erzählen.
Großes Kino, wenn auch sicher nicht jedermanns Ding - stellenweise sehr anstrengend zu sehen, aber es lohnt sich. Mehr dazu hier. Ebenfalls eine ganz große Empfehlung.



01: Fargo (FX):
Wer den gleichnamigen Film der Coens aus dem Jahr 1996 gesehen hat, weiß in etwa, worauf er sich gefasst machen kann. In der Serie gibt es eine neue Geschichte mit einer großen Portion „Minnesota Nice“, schwarzem Humor und schrägen Figuren. Mit an Bord: Billy Bob Thornton, Martin Freeman, Allison Tolman und Colin Hanks. Eine zweite Staffel mit neuer Geschichte aus der Feder von Autor Noah Hawley (der alle Episoden der ersten Staffel schrieb) wurde bereits angekündigt.
Einfach klasse, was hier in zehn Episoden abgeliefert wurde. Wer den Film mag, wird auch die Serie lieben. Und wer den Film nicht kennt, sollte trotzdem einen Blick riskieren. Beide Daumen hoch.


Soviel zu den Serienneustarts von 2014. Es ließ sich fast in jedem Genre was Gutes finden und das Angebot scheint von Jahr zu Jahr größer und auch besser zu werden. Was habt ihr denn alles gesehen? Was hat euch gefallen, was war weniger gut? Und worauf freut ihr euch im neuen Jahr?

Dieses Thema hier im Forumsthread diskutieren.


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