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Film Kritik
 
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Shrek, der Dritte

Story:
Shrek und Fiona sind nun Königspaar über Weit Weit Weg, hegen aber kein großes Interesse, das noch lange weiter zu machen. Die Feinheiten und Pflichten am Hofe nerven das Ogerpärchen, und es ist vor allem der dicke Shrek, der am liebsten wieder in seinen Sumpf zurück will. Das geht aber erst, wenn ein anderer den Thron übernimmt - so macht er sich zusammen mit dem nervigen Esel und dem gestiefelten Kater auf die Suche nach einem König...

regie :
chris miller
cast  : mike myers, cameron diaz, antonio banderas
kritik : matthew sole
 

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Kritik:
"Shrek, der Dritte" kann nicht viele Gegenargumente bieten, wieso es eine DVD-Veröffentlichung nicht auch getan hätte.

Während die Dreamworks-Produktion Shrek zu den zweifelos berühmtesten Animationsfilmen der letzten Jahre gehört, gelang es seinem zweiten Teil, ähnlich viel Witz und Charme wie der erste zu versprühen. Mit irrwitzigem Sinn für Humor und ausgefeilten Tricksequenzen war es eine gelungene Fortsetzung, die man sich durchaus als Verlängerung des ersten Films anschauen und zulegen konnte.

Aller guten Dinge sind gewöhnlich drei, aber das passt leider nicht zum ogerlichen Animationsfilm Nummer 3. Im Film wiegt sich Shrek in seinem frisch erlangtem Ruhm, doch er will Änderungen, denn er sieht selbst - er ist langweilig geworden. Er ist kein Monster mehr, kein griesgrämiger und deswegen liebenswerter, sondern ein liebenswerter und deswegen langweiliger Oger.

Das ist exakt das Problem des Films, denn Shrek 3 hat keine Daseins-Berechtigung mehr. Die wenigen Witze sind geklaut aus seinen eigenen Vorgängern. Intelligenten, zweideutigen Witzen weichen kindlichem Klamauk ohne Finesse und Stil, und im ernst - die Figuren Shrek, Fiona, Esel und Katerchen sind nach drei Filmen einfach durch. Da gibt es nichts neues mehr, und die Addition verschiedener neuer, vor allem menschlicher Charaktere (und eben Menschen sehen in Shrek's Animation gruselig und unlustig aus), die lieblos und verhunzt zusammen geführt werden, führt zu nur gar nichts.

In Sachen Tricktechnik ist Shrek natürlich solide und fantastisch gemacht, aber die Bilder eines Künstlers verlieren an Wert zu verlieren, wenn sie zwar alle gleich gut gemalt sind, aber weder Aussage noch Reaktion noch Gefühle beanspruchen.

Rumpelstilzchen, Captain Hook und Prinz Charming sorgen teilweise für Animations-Action, die zusammen mit dem lauen Soundtrack aber für keine Begeisterungsstürme mehr sorgen können. Ab durch die Hecke, der verrückte Bauernhof und Monster House klopfen dem grünen Bruder zart auf die Schulter, nur um ihn in der Beziehung von oben herab zu belächeln.

Nach zwei empfehlenswerten Animationshits bekommt der dritte keine; er trägt alle Zeichen eines faulen, inspirationslosen Börsenprojekts, das bei Erfolg noch 20 gleich-schlechte Teile nach sich ziehen wird.

Fazit:
Shrek 3 ist nur etwas für Hardcore-Shrekfans, die unbeliebt alles über den animierten Oger gesehen haben müssen. Alle anderen schauen sich nach animierter Konkurrenz aus anderem Hause um: zum Beispiel Ratatouille.


4
/ 10
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