Story:
Ben Thomas (Will Smith) hat ein schreckliches Schicksal erlebt, das ihn nie
wieder loslassen will. Um es wieder gutzumachen, nimmt er sich vor, sieben
Menschen in tiefer Not zu helfen. Als er sich dabei jedoch in die gebrochene
Emily (Rosario Dawson) verliebt, steht er sich einer schweren Entscheidung
gegenüber...
regie :
gabriele mucchino
cast :
will smith, rosario dawson
kritik :
christian mester
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Kritik:
Einige Macken
trüben die Geschichte der sieben Leben.
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"Ich könnte dir mein Blitzdings zeigen, aber
dann müsste ich es dir
noch mal zeigen, und noch mal, und noch mal...."
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Der neue Smith ist leider kein
solch starker Film wie sein letzter ruhiger Das Streben nach Glück (7/10), was
selbstverständlich ein wenig enttäuscht. Kein Wunder, ist man von dem Mann doch
eigentlich nur Topmaterial gewohnt. Sieben Leben will es sich aber zu einfach
machen, denn in erster Linie geht
es um einen großen Twist, den man schon nach einer guten halben Stunde erahnen
dürfte.
Ist der erst einmal entdeckt, bleibt eine tränendrückende Schicksalsgeschichte
mit unvermeidbaren Ende, die ein bisschen sehr linear ausfällt und nie wirklich
aus der Bahn geraten will. Zu glatt, zu vorhersehbar schluchzt die Story vor
sich her, sodass man oft Schwierigkeiten hat, sich mit den recht einseitigen
Figuren einzufinden.
Denkt man im Nachhinein über Ben's Handeln nach, ist es zwar ehrenwert
was er im Laufe des Films verfolgt, doch die Umstände und alles weitere fallen
einfach zu kinohaft aus - man würde nicht glauben, das dies auf die Art wirklich
passieren könnte. Das raubt dem ganzen viel an Kraft.
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"Kein ID4-2? Man, ich will doch Alienbutt
kicken."
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Klar ist die Story kitschig und
schreit nach Taschentüchern, aber zumindest das kriegt sie hin. Selbstredend
wird man am Ende sehr gerührt sein und vielleicht sogar ein paar Tränen
vergießen, aber so traurig das auch ist, so kann der Film zum Beispiel
keinesfalls mit dem 90er Stück Philadelphia mithalten.
Rosario Dawson als Totkranke ist liebenswert und toll, bekommt aber keine
wirklichen Momente - Momente, die in den richtigen Händen Oscarmaterial hätten
sein könnten. Während alle anderen Figuren relativ gleichgültig sind, kann man
auch Will dieses Mal nicht so ganz loben. Er gibt sich Mühe, kann mit der viel
zu einseitigen Figur aber auch nicht viel machen. Ben Thomas schätzt sich selbst
nicht mehr und folgt nur noch seinem Ziel, was es enorm erschwert, sich ihm zu
nähern. An Will liegt es sicher nicht, doch Gabriele Mucchino's neuer bietet ihm
einfach nicht die richtigen Szenen um DJ Jazzy Jeff neidisch zu machen.
Keine Frage, der Ausgang von Sieben Leben ist ziemlich schnell vorhersehbar, die
Geschichte ein wenig banal und die Story ein bisschen sehr auf Kitsch und
Taschentücher ausgelegt, aber all das funktioniert sehenswert, weil es Smith
ist, der hier die Hauptrolle spielt. Es ist also kein schlechter Film, er hätte
einfach weitaus besser sein können.
Fazit:
Sieben Leben ist kein Reinfall, aber auch kein wirklicher Homerun. Ein
trauriges Drama mit guten, aber nicht wirklich herausragenden Darstellern.
6,5 / 10
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